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Die dänische Küche schmeckt und lässt sich toll nachkochen

Das, was die Dänen einmal für sich an Köstlichkeiten an Herd und Ofen kreiert haben, lassen sie sich so schnell nicht wieder nehmen. Schon allein die vielen Sorten und Backvarianten des Brotes sind mit dänischer Unterschrift signiert. Allen voran das uns bekannte und beliebte Knäckebrot in allen Varianten.

Und, wer kennt nicht das köstliche Smoerrebroed? Auch die vielen süßen Versuchungen, die die dänische Küche bietet, wie die leckeren dänischen Kekse, die mit ihrem buttrigen Geschmack jeden Liebhaber des Gebäcks dahin schmelzen lassen. Oder die köstlichen Pasteten und Frikadellen und die vielen einfachen wie grandiosen Gerichte mit und um den Fisch. Es gibt viele Möglichkeiten, sich die dänische Küche einmal zur Brust zu nehmen und das Nachkochen der vielen Gerichte ist so einfach, wie auch das Kosten und Probieren der Köstlichkeiten selbst.

Die dänische Küche schmeckt© pixabay.com | CC 0

Die dänische Küche schmeckt gut und lässt sich prima nachkochen.

Dänische Brot- und Teigwaren – ein Gedicht

Schon allein die Vielzahl der unterschiedlichen Variationen einzelner Brotsorten und der jeweiligen Zutaten spricht für sich. Denn die Dänen wissen genau, was ins gute Brot außer Mehl Wasser und Hefe gehört. Der Klassiker unter den Broten ist nicht das wie oft falsch vermutete Knäckebrot, welche dank spezieller Trocknung und Garung zu dem wird, wie wir es schon seit Jahrzehnten kennen. In ursprünglicher Form ist das Dansk Franksbröd das klassische und meist verzehrte Brot in Dänemark.

Es ist ein Weißbrot, dass wohl fluffiger und weicher nicht sein könnte. Dieses köstliche Weißbrot kann in Dänemark an wirklich jeder Ecke gekauft werden. Beim Bäcker, im Supermarkt und Discounter. Es ist wie unser Schwarzbrot vielleicht ein ganz traditionelles Brot und der eigentliche Geschmack dieses Brotes verbirgt sich hauptsächlich auf der Kruste und im Kern. Denn die Zutaten für das Brot an sich sind die dem Weißbrot generell gleich. Mehl, Öl, Milch, Salz, Hefe. Dazu gesellen sich aber dann noch einmal Milch, weißer Mohn und Zucker. Die warme Milch wird mit der zerbröselten Hefe vermengt und der Zucker kommt ins Spiel. Dann lässt man den Teig ruhen und etwas Mehl kommt hinein. Dann wieder ruhen und das restliche Mehl mit dem Salz vermengen und mischen, die Hefemilch zugeben, das Öl zugießen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Mit einem Tuch abgedeckt etwa 45 Minuten an einem warmen Ort ohne Zugluft stehen lassen. Denn Teig in eine Kastenform geben und mit einer Mischung aus verquirltem Ei und Blau- oder Weißmohn bestreichen und bei etwa 225 Grad 35 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Fertig! Viele weitere Rezepte der dänischen Küche kann man selbst als ungeübter Laie am Herd leicht nach-kochen oder backen.

Die köstlichen Butterkekse der Dänen

Sie sind geschmacklich kaum zu übertreffen und werden traditionell heute noch nach gleicher Rezeptur wie vor vielen Jahrzehnten so hergestellt. Die dänischen Butterkekse, die mit ihrem vanilligen Aroma die Luft beim Öffnen einer Keksdose betören und verzaubern und beim Reinbeißen einen köstlichen Buttergeschmack im Gaumen verteilen, sind weltweit bekannt und beliebt. Diese Kekse haben es in sich. Nicht nur geschmacklich, sondern auch, was die Kalorien betrifft. Aber, was soll's, eine Sünde am Tag sollte sich jeder zugutekommen lassen und warm dann nicht ein köstlicher Butterkeks aus dem Hause Dänemark. Wer einmal in Dänemark war und kein Verfechter kalorienstarker Kekse ist, kann an den vielen Bäckereien wohl kaum vorbeigehen, ohne auch nur einen einzigen Abstecher hineinzuwagen und sich eine Dose der Köstlichkeiten unter den Arm klemmend die Heimreise anzutreten. Wenn die Kekse dies bis dahin überhaupt überleben. Der dänische Butterkringel ist unangefochten des Dänen liebster Keks und, wenn es heißt, dass Kaffee- oder Teezeit ist, liegt grundsätzlich immer ein Keks mit auf der Untertasse oder es steht für Gäste die geöffnete Keksdose inmitten des Tisches. Obwohl der ursprüngliche Teig der Kekse sehr stark an die schottische Variante der Shortbread Cookies erinnert, hat er dennoch, was die Geschmackskomponente bei genauerem Kosten angeht, nichts mit ihnen gemeinsam. Die Kekse lasen sich nach einfacher Rezeptur ebenso einfach nachbacken, wobei man bei jedem Backvorgang selbst nach noch so präziser Vorgehensweise nach Anleitung dennoch den einzigartigen Geschmack nicht immer zu 100 Prozent hinbekommt.

Kochen, Kosten, nachmachen!

Die Dänische Frikadelle ist gewöhnungsbedürftig aber kann süchtig nach mehr machen, sobald man auf den Geschmack gekommen ist. Zum klassischen Mittagstisch der Dänen gehört unweigerlich oftmals diese Frikadelle. Sie besteht aus Hackfleisch, halb und halb, Weizenmehl, Salz und Pfeffer, geriebener Zwiebeln, Eiern und Sahne oder Milch. Nun könnte man meinen, dass dies der Rezeptur unserer Frikadellen gleich kommt, doch geschmacklich bei Weitem nicht. Schon allein die Tatsache, dass wir meist gehackte Zwiebeln zugeben und nicht in geriebener Form, reicht schon aus, dass sie komplett anders schmecken. Und: Die Dänen backen sie grundsätzlich nur in Butter. Dabei nimmt man schon einmal in Kauf, dass ein halbes Pfund Butter dafür herhalten muss, je nachdem, wie groß die Portionen sein sollen.

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