Die richtige Gesichtspflege finden & Tipps zur Anwendung

Für ein strahlendes Gesicht mit gesunder Haut bis ins hohe Alter braucht es eine individuelle Pflege. Einer der größten Fehler besteht bei der Gesichtspflege jedoch in der Verwendung falscher Produkte.

Eine Hauttypanalyse schafft Klarheit und erlaubt die Auswahl der optimalen Pflegeprodukte. Wir fassen zusammen, wie Du deinen Hauttyp ermitteln und die geeignete Gesichtspflege finden kannst.

Gesichtspflege finden© pixabay.com | CC 0
Die richtige Gesichtspflege finden und nützliche Tipps zur Anwendung.

Gesichtspflege mit Maß

Was deine Haut braucht, hängt von mehreren Faktoren ab. Das Alter, dein genetisch bedingter Hauttyp und die individuellen Gewohnheiten bei der Pflegeroutine spielen eine Rolle. Änderst du beispielsweise ständig die Gesichtscreme und gehörst zu denjenigen, die gerne regelmäßige neue Pflegeprodukte testen, kann das deine Haut auf Dauer stressen. Dieser Stress kann dazu führen, dass Unreinheiten konkret gefördert werden und es zu einer Überreizung kommt. Langfristig überreizte Haut wird sensibler – Rötungen, Spannungsgefühle und Juckreiz sind typische Folgen.

Die Auswahl der Gesichtscreme muss bei einem gereizten Hautbild besonders sorgfältig erfolgen. Das seit 1963 bestehende Kosmetikunternehmen asambeauty mit der Marke M. Asam entwickelt erfolgreiche Rezepturen in Kooperation mit renommierten Dermatologen und rät bei empfindlicher Haut zu milden und parfümfreien Formulierungen mit ausgewählten und schonenden Inhaltsstoffen. Als geeignete Gesichtscreme der Marke M. Asam empfiehlt der Hersteller die parfümfreie Hyaluron Repair 24h Creme, welche die natürliche Hautschutzbarriere stärkt und der Gesichtshaut neue Widerstandskraft verleiht. Die Textur der Creme wird als samtig beschrieben und das Auftragen sollte nach der Gesichtsreinigung jeweils morgens und abends erfolgen.

Gesichtscreme© pixabay.com | CC 0

Gesichtscremetypen für verschiedenen Hauttypen

Ja, es gibt unterschiedliche Gesichtscremetypen für die verschiedenen Hauttypen. Im Allgemeinen wird zwischen fettiger, trockener und normaler Haut sowie sogenannter Mischhaut unterschieden:

Normale Haut

Dieser Hauttyp leidet weder unter besonders trockener noch fettiger Haut. Auch Pickel sind eher selten. Die Pflege klappt hier unkompliziert mit der täglichen Gesichtsreinigung und einer Feuchtigkeitscreme.

Fettige Haut

Eine übermäßige Talgproduktion führt zu fettiger Gesichtshaut. Die Ursache dafür, können sowohl die Gene und Hormonschwankungen sein als auch minderwertige Kosmetikprodukte und Stress. Typische Anzeichen für fettige Haut sind Glanz im gesamten Gesicht und erweiterte Poren. Falten sind weniger stark erkennbar. Hautunreinheiten sind möglich, aber kein Muss bei diesem Hauttyp. Bei fettiger Haut wird häufig der Fehler gemacht, dass austrocknende Pflegeprodukte genutzt werden. Doch genau das, kann zu einer zusätzlichen Ankurbelung der Talgproduktion beitragen und das Hautbild verschlechtern. Ungünstig sind Substanzen wie Menthol und Eukalyptus.

Grundlage der richtigen Pflege sollte eine gründliche Reinigung und die ergänzende Verwendung eines Gesichtswassers sein. Für eine leichte Pflege ist ein Serum oder Gel empfehlenswert. Die Vogue hat Dermatologin Dr. Elena Martínez zur richtigen Hautpflege für fettige Haut befragt. Die Expertin rät, morgens ein talgregulierendes Serum in Kombination mit einer wasserbasierten Feuchtigkeitscreme. Für die Nacht seien hingegen Pflegeprodukte mit Glykolsäure, Salicylsäure oder Retinol vorteilhaft.

Trockene / feuchtigkeitsarme Haut

Fühlt sich die Gesichtshaut vorwiegend trocken an, spannt und ist häufiger von Irritationen geprägt, fehlt es an natürlichen Fetten und die Talgproduktion ist eingeschränkt. Auch schuppige Hautpartien sind denkbar. Zu vermeiden sind Pflegeprodukte, welche die Haut zusätzlich austrocknen und reizen. Inhaltsstoffe wie Parfüm, Alkohol und Mineralöle sollten tabu sein. Stattdessen sind Substanzen wie Mandelöl, Ceramide und Sheabutter ratsam. Nach einer milden Gesichtsreinigung wird eine feuchtigkeitsspende Gesichtscreme aufgetragen.

Mischhaut

Hier mischen sich fettige und trockene Stellen. Während häufig der Bereich um Nase und Stirn (die T-Zone) zum Fetten neigt, wirken die Wangen trocken. Die Pflege ist hier etwas aufwändiger, weil die Produkte den unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden müssen. Ein pH-neutrales Gel zur Gesichtsreinigung und ein Gesichtswasser ergeben eine gute Kombination. Eine Gesichtscreme speziell für Mischhaut rundet die Pflege ab. Produkte mit Hyaluronsäure und gelartiger Textur sind optimal.

Mischhaut© pixabay.com | CC 0

Im Zweifel Experten aufsuchen

Ganz so einfach, wie es diese klassische Kategorisierung vorsieht, ist die Einordnung der Haut jedoch häufig nicht. Das Problem: Nur weil deine Haut fettig wirkt, heißt das nicht, dass Gesichtspflege für fettige Haut das Richtige für dich ist. Nicht selten vermischen sich verschiedene Merkmale oder ein Anzeichen geht nicht auf einen Hauttyp, sondern auf eine Hauterkrankung zurück, die bislang nicht diagnostiziert wurde.

Hinzu kommt, dass Haut, die unter Feuchtigkeitsarmut leidet, zumindest vorübergehend auch fettig sein kann. Wer zu wenig trinkt, schadet dem Organ ebenfalls und fördert trockene Haut. Deutest du die Signale falsch und verwendest deshalb eine ungünstige Pflege, kann das auf Dauer zur oben erwähnten Überreizung führen. Im Zweifelsfall ist ein Besuch bei einem Dermatologen hilfreich, um eine individuelle Analyse durchführen zu lassen und die passende Pflege zweifelsfrei zu ermitteln.

Beauty ohne Grenzen: Schöne Haut auch im Alter

Reife Haut kann Wasser weniger gut speichern – der Feuchtigkeitsgehalt sinkt. Außerdem sind die Talgdrüsen weniger leistungsstark als in jungen Jahren, wodurch weniger Lipide zur Verfügung stehen, welche für natürliche Geschmeidigkeit wichtig sind. Dementsprechend kommt es im Gesicht zur Bildung von Fältchen und die Haut fühlt sich insgesamt trockener an. Bei der Hautpflege für reife Haut, aber auch generell, ist der Inhaltsstoff Retinol von Vorteil. Das fettlösliche und essentielle Vitamin bringt viele positive Effekte mit sich:

  • Regeneriert die Zellen
  • Fördert die Bildung von Elastin und Kollagen
  • Steigert Festigkeit und Glätte
  • Verbessert die Haut tiefergehend
  • Stabilisiert die Barrierefunktion
  • Macht die Haut insgesamt gesünder

Entscheidend ist jedoch, dass die Konzentration an Retinol an den Hauttyp beziehungsweise den Zustand der Haut angepasst wird. Kombiniert mit einem integrierten Lichtschutz und Vitamin C entstehen leistungsstarke Produkte für gesunde Haut.

Wie lange ist Gesichtscreme haltbar?

Nach dem Öffnen sind Gesichtscremes in der Regel zwölf Monate haltbar. Darauf deutet die Abbildung eines offenen Cremetiegels und der Hinweis „12 M“ auf der Verpackung hin. Dies ist allerdings lediglich eine Orientierung, keine Garantie. Insbesondere Tagescremes, die täglich mit den Fingern aus dem Behälter entnommen werden, sind häufiger von Verderb betroffen. Durch den Kontakt mit der Haut steigt das Risiko eines Keimbefalls.

Aber auch Produkte mit hohem Gehalt an Wasser sind gefährdet. Der Geruchstest hilft bei der Beurteilung der Haltbarkeit: Sollte die Gesichtspflege ranzig riechen oder ihren Duft anderweitig verändern, am besten umgehend entsorgen. Auch eine Veränderung der Konsistenz kann auf Verderb hindeuten.


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