Startseite » Zuhause » Kinder » 5 Tipps wie man das Haus und den Garten kinderfreundlich gestaltet

5 Tipps wie man das Haus und den Garten kinderfreundlich gestaltet

Haus kinderfreundlich
Kinderfreundliche Einrichtung Haus und Garten.

Kinder verändern das eigene Leben. Das gilt auch für das eigene Zuhause. Denn sobald frohes Kinderlachen die Räume füllt, stehen Kindersicherheit und praktische Einrichtungen an erster Stelle, um den Alltag so einfach wie möglich zu gestalten. Hierbei sollte man nicht aus den Augen verlieren, die eigenen vier Wände unterhaltsam und kinderfreundlich zu gestalten. Nur so fühlen sich die Kleinen rundum wohl und können ihr ganzes Potenzial entfalten. Wie man bereits mit kleinen Kniffen im Haus und Garten für beste Kinderunterhaltung sorgt, verraten wir in den folgenden 5 Tipps.

Klare Spielbereiche schaffen

Kinder sind es leid, ständig zum Aufräumen ermahnt zu werden. Gleichzeitig kennt wohl jedes Elternteil den fiesen Schmerz, der beim Tritt auf ein herumliegendes Legoteilchen durch den Körper fährt. Abhilfe können klar definierte Spielbereiche schaffen, in denen sich das Kind nach Lust und Laune austoben darf. Am besten eignet sich ein eigenes Spielzimmer, bei begrenztem Platz kann alternativ ein Teil des Wohnzimmers abgetrennt werden. Bereits der Bau der Absperrung kann ein tolles Eltern-Kind-Projekt sein: So dienen ausgeschnittene Burgmauern aus Pappe als unterhaltsame Begrenzung. Auch fertige Stoff-Burgen oder Zelte können als Kinderzone verwendet werden. Hier findest du außerdem Tipps um deine Kinder vor Gefahren im Alltag zu schützen.

Den Garten kinderfreundlich gestalten

Wenn man das Glück hat, einen Garten sein Eigen zu nennen, dann sollte man die Lust des Kindes fördern, so viel Zeit wie möglich draußen zu verbringen. Gute Lockmittel sind Trampoline oder auch ein klassischer Sandkasten. Hier findest zu Tipps zum Spielen im Sandkasten. Noch besser eignet sich eine Sandgrube, also ein mit Sand aufgeschütteter Bereich, in dem das Kind theoretisch endlos buddeln kann. Hier kann es seiner Fantasie freien Lauf lassen und tolle Sandburgen bauen. Wenn das Kind aus dem Sandburgen-Alter herauswächst, ist die Grube im Nu zu einem Teich oder einer gemütlichen Feuerstelle umgebaut.

Apropos Feuerstelle: Gibt es etwas Schöneres, als bei einem Lagerfeuer lauthals zu Gitarrenklängen zu singen und Stockbrot und Marshmallows zu essen? Das sind Erlebnisse, die Kinder und Erwachsene so schnell nicht vergessen werden. Besonders urig wird es, wenn man Baumstämme als Bänke aufstellt.

Auch ein Wasserspielplatz bereitet viel Freude. Dazu benötigt man eine manuelle Pumpe und je nach Arbeitswille ein kleines Bächlein, durch das das Wasser fließen kann. Während die Kleinen im erfrischenden Nass spielen können, nutzen die Eltern die Pumpe als nachhaltige Gießmöglichkeit. Generell mögen Zierrasen und schön gepflegte Beete zwar schön aussehen, die kindliche Kreativität regen sie jedoch nicht an. Besser sind Hügel, Gräben und wilde Rückzugsorte unter Büschen oder Bäumen. Ebenso wie eine Naturwiese zum Austoben, Bewegen und Spielen.

Die kindliche Kreativität fördern

Die kindliche Kreativität ist grenzenlos und sollte unbedingt gefördert werden. Es folgen Tipps um die Kreativität anzuregen. Eine tolle Möglichkeit ist es, eine Kreativecke einzurichten. Dies kann eine kleine Sitzecke in Kindergröße sein, entweder drinnen oder draußen, samt einem Regal mit Farben, Malblöcken und anderen Bastelsachen. Diese sollten leicht zugänglich für das Kind sein. Auch ist ein eigener Wasserzugang goldwert, damit es lernt, die Pinsel selber auszuwaschen. Hier können Blätter aus dem Garten gepresst oder bemalt werden, oder Weihnachtsschmuck gebastelt werden.

Ist das eigene Kind manchmal etwas übermütig? Viele Eltern kamen bestimmt schon mal in das Zimmer zurück und mussten feststellen, dass die Wohnzimmerwand mit einem kindlichen Picasso verschönert wurde. Anstatt das Kind dafür zu bestrafen, sollte man hierfür gezielt eine Wand freigeben. Dort kann das Kind nach Lust und Laune malen, Handabdrücke verewigen oder seine eigenen Kunstwerke aufhängen. Eben alles, was dem Kind gefällt.

Lebensnahes Spielzeug verwenden

Kinder sind wissbegierig und können gar nicht schnell genug erwachsen sein. Sie möchten beim Kochen und Backen helfen, den Supermarktscanner bedienen oder hinter dem Postschalter Briefmarken verkaufen. Diese Neugier kann mit lebensnahem Spielzeug gefördert werden. Eine Kinderküche mit einem echten Waschbecken zum Abspülen lässt Kinderherzen höherschlagen. Hierzu benötigt man keinen Wasseranschluss. Ein Hahn, der an einen Wasserkanister samt Pumpe angeschlossen ist, versorgt das Becken auf Wunsch mit Wasser. So wird das Kind garantiert in Zukunft gerne den Abwasch erledigen.

Weniger ist immer mehr

In unserer heutigen Gesellschaft werden viele Kinder mit Unmengen an Spielzeug überhäuft. Das muss nicht sein, sind es doch oft ein oder zwei Dinge, die ihnen wirklich Freude bereiten. Außerdem verwehrt es Kindern die Kunst, Dinge wertschätzen zu lernen. Statt das 10. Spielzeugauto zu kaufen, sollte man lieber in wenige, qualitativ hochwertige Spielzeuge investieren. Eine tolle Idee ist es, für jedes neue Spielzeug ein altes auszusortieren und entweder zu spenden oder an andere Kinder weiterzugeben. So bleibt es stets für das Kind spannend und es lernt, sich auf wenige wichtige Dinge zu konzentrieren.

Für hochwertige Möbel kann man bei vidaXL einkaufen. Hier finden sich neben schönen Kindermöbeln auch tolle Spielzeuge oder Dekoartikel zu günstigen Preisen. So wird die Umgestaltung zum Wohlfühlparadies für Kinder zum Kinderspiel.

Kommentieren

Zum Kommentieren klicken