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Hausmittel gegen Blasenentzündung

Neben der erforderlichen Behandlung mit Medikamenten können auch Hausmittel bei einer Blasenentzündung helfen. Schon damals kannten die Menschen hilfreiche Tipps gegen die Symptome. Nieren- und Blasentees werden sehr geschätzt, da sie auf pflanzliche Stoffe zurückgreifen und seit mehreren Jahrhunderten bekannt sind. Nachfolgend stehen weitere Maßnahmen, die beim Heilungsprozess unterstützen können:

Viel trinken und oft pinkeln

  • Nutzung einer Wärmflasche, Umschläge oder Sitzbäder.
  • Cranberrysaft und Heidelbeer- oder Preiselbeersaft.
  • Verzicht auf Zitronensäfte, Kaffee sowie Alkohol.

Diese Tipps sind sehr wirksam und eine sinnvolle Ergänzung zur Behandlung mit Arzneimittel. Betroffene sollten sich jedoch nicht nur auf die Maßnahmen verlassen, denn wenn die Symptome nicht zeitnah abklingen, muss ein Arzt kontaktiert werden.

So wirken Hausmittel gegen eine Blasenentzündung

Betroffenen empfiehlt es sich, ausreichend zu trinken. Die Aufnahme von Flüssigkeiten hat bei einer Blasenentzündung eine besondere Relevanz. Das bedeutet, dass Patienten die viel trinken oft auf die Toilette müssen und den Erreger damit „ausspülen“. Wer eher selten aufs stille Örtchen geht, riskiert, dass sich die Keime vermehren. Diese können sich schnell auf Harnleiter und Nierenbecken erstrecken. Betroffene sollten mehr als zwei Liter am Tag trinken und nicht auf den Toilettengang verzichten, auch wenn es schmerzhaft ist.

Alkohol und Kaffee vermeiden!

Wichtig ist nicht nur die Menge, die Betroffene an Flüssigkeit aufnehmen. Es spielt ebenso eine große Rolle, was Patienten trinken. Zahlreiche Getränke enthalten Stoffe, welche die Harnwege irritieren und eine zusätzliche Anfälligkeit auslösen. Dazu gehören z. B. Kaffee und verschiedene Zitronensäfte sowie Alkohol. Betroffene sollten darüber hinaus auf Getränke verzichten, die besonders zuckerhaltig sind (Limonaden und Eistee). Erhöhte Zuckerwerte fördern das Bakterienwachstum, weshalb gerade Diabetiker häufig von einer Blasenentzündung betroffen sind. Empfehlenswert sind Getränke wie Leitungswasser oder ungesüßte Tees.

Die Wirkung von Blasen- und Nierentees

Spezielle Tees aus der Apotheke oder aus dem Reformhaus enthalten pflanzliche Wirkstoffe. Tees, die beispielsweise Birkenblätterextrakte beinhalten wirken zusätzlich harntreibend. Nennenswert ist ebenfalls Goldrutenkraut, das nicht nur die Urinausscheidung fördert, sondern auch Krämpfe löst und Entzündungen hemmt. Weiterhin gibt es Bärentraubenblätter, die desinfizierend wirken. Der Effekt wird noch gestärkt, wenn Betroffene eine Messerspitze Natron hinzugeben. Außerdem sind weitere pflanzliche Hilfsmittel bei einer Blasenentzündung geeignet, wie z. B. Brennnessel, Wachholder sowie Schachtelhalm. Es reicht, wenn Betroffene vier bis fünf Tassen am Tag trinken. Dabei sollte der Bärentraubentee vorm Schlafengehen verzehrt werden, damit sich der Wirkstoff über Nacht in der Blase entfalten kann. Die Tees sind in der Apotheke als Beutel oder Pulver erhältlich. Einfach in heißem Wasser einrühren und ziehen lassen. Patienten benötigen kein Rezept für die Tees. Menschen, die an Herz- oder Nierenerkrankungen leiden, sollten allerdings vorher mit ihrem Arzt sprechen.

Cranberrysaft als Wundermittel?

Seit langer Zeit werden dem Cranberrysaft wirksame Kräfte im Kampf gegen Blasenentzündungen nachgesagt. Tatsächlich ist ein positiver Effekt vorhanden, allerdings kann nicht von einem Wundermittel gesprochen werden. Der nützliche Stoff der Früchte heißt Proanthocyanidin. Dieser erschwert offensichtlich, dass sich Erreger an die Harnwege anheften. Ein regelmäßiger Konsum von Cranberrysaft kann deshalb dabei helfen, dass die Infektion reduziert wird. Außerdem können Patienten damit einer wiederholten Blasenentzündung vorbeugen. Heidelbeeren und Preiselbeeren enthalten ebenfalls den schützenden Stoff Proanthocyanidin.

Wärme entspannt bei einer Blasenentzündung

Eine Wärmflasche oder warme Umschläge können entspannend auf die krampfende Muskulatur wirken und die Symptome lindern. Darüber hinaus sind Fußbäder ebenfalls hilfreich. Betroffene sollten beachten, die Wärmflasche nicht auf die bloße Haut zu legen, da Verbrennungen entstehen können. Besser ist es, die Flasche in ein Handtuch zu wickeln.

Einer Blasenentzündung vorbeugen

Mit den oben genannten Tipps lässt sich die Heilung einer Blasenentzündung unterstützen. Doch lässt sich eine Infektion auch vermeiden? Um einer Infektion vorzubeugen, sollte ständig auf die richtige Hygiene geachtet werden. Nachfolgend erhalten Patienten Hygienetipps:

  • Nach dem Stuhlgang müssen sich Betroffene immer von vorne nach hinten säubern. Nur so lässt sich verhindern, dass Keime aus der Rektalregion Zugang zum Harnröhreneingang bekommen.
  • Nach dem Geschlechtsverkehr direkt auf die Toilette gehen, um eventuell vorhandene Erreger auszuspülen.
  • Für die Intimwäsche sollten im besten Fall nur Wasser oder pH-neutrale Substanzen verwendet werden, damit das natürliche pH-Milieu nicht gestört wird.
  • Zu enge Unterwäsche sollte vermieden werden. Diese muss außerdem regelmäßig bei mindestens 60 Grad gewaschen werden.
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Kategorie: Hausmittel
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Kommentare

Helma 30. Mai 2016 um 18:22

Hallo! Habe immer um Pfingsten rum eine Blasenentzündung dann sehr stark und mit viel Blut im Urin, da es auch die Spargelzeit ist gebe ich auch schon den Spargel schuld, kann das sein?
Nach der letzten Antibiotika Einnahme hatte ich sehr lange starke Gelenkschmerzen.

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