Schwellungen in Beinen, Füßen und Händen loswerden

7 Hausmittel gegen Wassereinlagerungen

Wassereinlagerungen in Beinen, Bauch und Füßen sind unangenehm und gesundheitsschädlich. Wassereinlagerungen loswerden mit diesen fünf Hausmittel. Dabei wirken diese entwässernd und helfen effektiv gegen die Einlagerungen.

Wenn du ständig das Gefühl hast geschwollene Beine, Füße oder ein geschwollenes Gesicht zu haben, dann leidest du wahrscheinlich an Wassereinlagerungen. Folglich fühlst du dich aufgebläht und unwohl. Wir haben folgend einige Hausmittel zum Wassereinlagerungen loswerden für dich gesammelt.

Hausmittel Wassereinlagerungen© pixabay.com/ | CC 0
Natürliche Hausmittel helfen bei Wassereinlagerungen in den Beinen.

Ursachen der Einlagerung von Wasser im Körper

Ursächlich für Wassereinlagerungen sind unter anderem einer hohen Salz-/ Natriumkonsum und eine schlechte Durchblutung. Ebenso wie Bewegungs- oder Vitaminmangel. Darüber hinaus kann Stress, eine Schwangerschaft oder die Menstruation Einlagerungen begünstigen. Auch heißes Wetter, Allergien oder Bluthochdruck können Auslöser für ein Ödem sein. Ebenfalls betrifft diese häufig Menschen mit Herz- oder Nierenprobleme. Und chronische Lungen-, Leber- oder Schilddrüsenerkrankungen. Denn meist ist die Einnahme bestimmter Medikamente sowie orale Kontrazeptiva verantwortlich für ein Anschwellen der Füße und Beine.

Was genau sind Wassereinlagerungen?

Dabei sammelt sich, wie der Name schon sagt, eine größere Menge Wasser in den Körperzellen, weshalb die betroffenen Stellen aufgebläht und geschwollen aussehen. Am häufigsten treten Wassereinlagerungen in den Füßen und Beinen auf, sie können aber auch an anderen Körperstellen vorkommen.

Symptome von Wassereinlagerungen

Wassereinlagerungen in den Beinen können nicht nur störend, sondern auf die Dauer auch gesundheitsschädlich sein. Sie können neben den üblichen Symptomen, wie starken Schwellungen auch zu steifen Gelenken führen. Oder für eine Gewichtszunahme, erhöhten Blutdruck verantwortlich sein. Deshalb ist es sehr wichtig, Wassereinlagerungen bei den ersten Anzeichen zu bekämpfen. Folglich erkennst du ein Ödem daran, dass die Haut an der betroffenen Stelle spannt, schmerzt und warm ist. Ebenfalls kannst du mit einem leichten Druck schauen, ob sich die Schwellung leicht eindrücken lässt und nur langsam verwindet. Dann ist es gut möglich, dass es sich um Wassereinlagerungen handelt.

Hausmittel zum Loswerden der Einlagerungen

Es gibt einige Arzneimittel mit denen du Wassereinlagerungen schnell loswerden kannst. Doch reicht es oft aus, auf altbekannte Hausmittel zurückzugreifen. Die folgenden fünf Mittel gelten schon seit vielen Jahren als natürliche Hilfe gegen Wassereinlagerungen. Und diese kannst du ganz einfach und ohne großen Aufwand zu Hause anwenden. Zudem bergen sie keine Nebenwirkungen.

1) Petersilie zur Bekämpfung des Ödems

Das Heilkraut Petersilie ist reich an Antioxidantien, Eisen, Kalzium und B Vitaminen. Dabei hilft sie, die Wiederaufnahme von Kalium und Natrium im Körper zu verhindern. Folglich wird überschüssiges Wasser aus dem Körper gespült. Zudem hilft Petersilie dabei, Probleme im Harntrakt sowie Nierensteine zu beseitigen. Und darüber hinaus ist Petersilie ein effektives Hausmittel bei Blutergüssen.

2) Wasser gegen die Schwellungen

Auch wenn es paradox klingt, aber eines der besten Hausmittel gegen Wassereinlagerungen ist Wasser! Also achte darauf, mindestens 2 Liter Flüssigkeit am Tag zu dir zu nehmen. Denn so kann das überflüssige Wasser aus den Körperzellen gespült werden. Somit sollte die Schwellung schnell zurück gehen.

Wassereinlagerungen ein Zeichen für Flüssigkeitsmangel

Deshalb versucht der Körper so viel Wasser wie möglich „für schlechte Zeiten“ zu speichern. Trinkst du nun regelmäßig, registriert der Körper, dass er ausreichend Wasser zur Verfügung gestellt bekommt. Und löst demnach die angelegten Reserven einfach auf.

3) Mit Sport die Wassereinlagerungen loswerden

Sport ist eine großartige Möglichkeit um überschüssiges Wasser aus dem Körper zu entfernen. Und es ist egal, ob gehen, laufen, joggen, Radfahren, Tennis spielen oder Krafttraining. Denn alle diese Sportarten bringen uns ins Schwitzen. Folglich wird dadurch überschüssiges Wasser und Giftstoffe über die Hautporen ausgestoßen. Je mehr du schwitzt, desto mehr Wasser verlierst du. Allerdings solltest du es mit dem Sport nicht übertreiben. Da wie bei allem im Leben kommt es auf das richtige Maß an.

Zudem ist es nicht ratsam, Sport während der Schwangerschaft oder mit einer schweren Krankheit zu praktizieren. Wenn du dich absolut nicht für körperliches Training begeistern kannst, dann solltest du in die Sauna gehen. Denn dort kannst du ebenfalls das überschüssige Wasser ausschwitzen. Oftmals reicht regelmäßige und gemäßigte Bewegung aus.

4) Einlagerungen behandeln mit Knoblauch

Die Verwendung von Knoblauch gilt als eines der gesündesten und effektivsten natürlichen Diuretika die es gibt. Dabei hilft es nicht nur überschüssiges Wasser und Gifte aus dem Körper zu entfernen, sondern es unterstützt gleichzeitig auch noch die Fettverbrennung. So wirkt es quasi doppelt effektiv gegen Wassereinlagerungen.

Und wenn du dir nun Sorgen um schlechten Atem durch zu viel Knoblauch machst, dann trinke nach dem Verzehr einfach ein Glas Milch mit Vanillezucker oder Vanillesirup. Das schmeckt nicht nur lecker, die Vanille neutralisiert gleichzeitig auch den Geruch des Knoblauchs. Oder verwende einen unserer anderen Tipps zum Knoblauchgeruch loswerden.

5) Ödem loswerden mit Löwenzahntee

Löwenzahn findet viele Anwendungen in der Medizin und kann bei Gesundheitsproblemen helfen, sowie Verdauungsstörungen beseitigen. Zudem ist dieser ein natürliches Diuretikum. Demnach unterstützt die Nieren dabei, Giftstoffe sowie überschüssiges Salz und andere Flüssigkeiten aus dem Körper zu spülen. Löwenzahn ist reich an Kalzium, Kalium, Eisen, Magnesium und Manganes. Somit kann er zusätzlich gegen Ödeme in den Beinen helfen.

Nebenwirkung des Löwenzahns beachten!

Wichtig zu wissen ist, dass manche Menschen allergisch auf Löwenzahn reagieren. Ebenso kann dieser zu Magenproblemen führen oder negativ mit Lithium sowie Diabetes-Medikamenten reagieren. Deshalb solltest du vor Einnahme sicher stellen, dass eine Einnahme für dich ungefährlich ist.

6) Wechselduschen gegen die Schwellungen

Ein weiteres effektives Mittel gegen die schmerzenden Schwellungen stellt die Wechseldusche dar. Demnach kann der Wechsel von warm auf kalt die Durchblutung anregen. Somit können auch die Schmerzen gelindert werden. Aber wichtig ist, dass du dabei die Wechseldusche mit kaltem Wasser beendest. Ebenfalls ist dies ein tolles Hausmittel bei niedrigen Bluthochdruck.

7) Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft

Besonders während der Schwangerschaft muss der Körper viel leisten. Dabei kann es passieren dass die Hände, Füße und Beine anschwellen, weil sich hier Wasser lagert. Neben einigen der bereits genannten Mittel gegen Wassereinlagerungen, können Schwangere auch folgende Übungen durchführen. Und somit die Schwellungen loswerden. Beachte auch unsere wirksamen Tipps gegen Schwellungen.

Angeschwollene Beine in der Schwangerschaft mit einfachen Übungen loswerden.

Häufige Fragen und Antworten

Wie kommt es zu Wassereinlagerungen?

Wenn Wasser aus den Blutgefäßen ins Gewebe dringt, kommt es zu Wassereinlagerungen. Ursachen können ein zu hoher Salzkonsum, schlechte Durchblutung, sowie Bewegungs- oder Vitaminmangel sein. Ebenso kann eine Schwangerschaft oder die Menstruation zu solchen Einlagerungen führen. Darüber hinaus können Stress, zu heißes Wetter, Allergien, Bluthochdruck, Herz- oder Nierenprobleme, chronische Lungen-, Leber- oder Schilddrüsenerkrankungen hierfür verantwortlich sein.

Wie erkenne ich ein Ödem?

Dieses macht sich durch Schwellungen bemerkbar. Insbesondere wenn sich die Schwellung leicht eindrücken lässt und die Delle nur langsam verschwindet, kann es ein Ödem sein. Hinzu kommen können Schmerzen, ein hoher Blutdruck oder eine Gewichtszunahme.

Welche Hausmittel helfen gegen Wassereinlagerungen?

Bewährte Hausmittel gegen die Einlagerungen sind eine hohe Wasserzufuhr, Petersilie, Löwenzahntee, Knoblauch, Wechselduschen, sowie Sport.


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Ein Gedanke zu „7 Hausmittel gegen Wassereinlagerungen“

  1. Geschwollene Knöchel kenne ich nur zu gut. Gegen ein Stück Gurke oder eine Portion Reis ist natürlich nichts einzuwenden. Das gezielte Essen großer Portionen wasserausschwemmender Lebensmittel sollte allerdings mit dem Arzt abgesprochen werden. Insbesondere die Zubereitung von Kräutertees. Statt entwässernde Lebensmittel zu essen oder auch einen Tee daraus zuzubereiten, sollte man lieber die Beine hochlegen und ausreichend Wasser trinken. Ich nehme zusätzlich Watex die Blüten des Orthosiphon Aristatus werden in der thailändischen Medizin schon seit Tausenden von Jahren bei Harnwegserkrankungen, Fettleibigkeit, Bauchwassersucht angewendet.

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