Skip to main content
Natürlich den Blutdruck erhöhen

Hausmittel gegen niedrigen Blutdruck

Natürliche Hausmittel gegen niedrigen Blutdruck helfen Dir Deinen Blutdruck auf schonende Weise zu erhöhen. Denn ein zu niedriger Blutdruck bringt negative Begleiterscheinungen mit sich. Aber man kann mit einigen Tipps und Hausmitteln den niedrigen Blutdruck nachhaltig erhöhen.

Unter einen niedrigen Blutdruck leiden in Deutschland viele Menschen. Ein niedriger Blutdruck ist zwar bei weitem nicht so gefährlich wie ein zu hoher Blutdruck, allerdings können auch bei einem niedrigen Blutdruck viele unangenehme Störungen des Alltags eintreten.

niedriger Blutdruck© pixabay.com | CC 0

Natürliche Hausmittel helfen bei niedrigen Blutdruck.

Falls der Blutdruck zu hoch ist, beachte die Hausmittel gegen Bluthochdruck.

Ursachen für einen zu niedrigen Blutdruck

  1. Veranlagung: Ein zu niedriger Blutdruck kann eine ganze Menge Gründe haben. Eine Veranlagung kann zum Beispiel ein Grund hierfür sein. Bei einer Veranlagung, macht der Körper nicht so mit, wie er eigentlich sollte. Einen niedrigen Blutdruck aufgrund einer Veranlagung erkennen Sie daran, dass Sie schon immer damit zu kämpfen hatten.
  2. Flüssigkeitsmangel: Ein weiterer häufiger Grund für einen zu niedrigen Blutdruck ist ein Flüssigkeitsmangel. Es könnte sein das Sie nicht genügend trinken, 2 bis 3 Liter Flüssigkeit am Tag sollte schon getrunken werden. Es kann aber auch andere Ursachen für einen Flüssigkeitsmangel geben. Häufiges Wasserlassen kann eine mögliche Ursache sein. Oder, wenn Sie regelmäßig unter Durchfall oder Erbrechen leiden, kann dies auch ein Grund für zu wenig Flüssigkeit sein. Aber schwerwiegende Ursachen wie ein Magengeschwür, welches blutet, kann ein Grund sein.
  3. Salzmangel: Ein Salzmangel im Körper kann dazu führen, dass es zu einem zu niedrigen Blutdruck kommt, da Salz den Blutdruck beeinflussen kann.
  4. Das Herz: Als nächste mögliche Ursache ist hier das Herz zu nennen. Wenn eine Erkrankung des Herzens vorliegt oder vorlag, kann dies ein Grund für einen zu niedrigen Blutdruck sein. Das erkrankte oder schwache Herz schafft es nicht mehr genügend Blut zu pumpen, was zu einem niedrigen Blutdruck führt.
  5. Venenschwäche: Venenschwäche auch bekannt als Krampfadern können auch ein Grund für den zu niedrigen Blutdruck sein. Das Blut wird nicht mehr richtig im Körper transportiert, sondern „versackt“ in den Krampfadern was dazu führen kann, das der Blutdruck abfällt.
  6. Die Schilddrüse und die Nebennieren: Erkrankung der Nebennieren und der Schilddrüse können zu Hormonstörungen führen, welche wiederum einen niedrigen Blutdruck auslösen können. Die Nebennieren regulieren den Salzhaushalt im Körper und die Schilddrüse beeinflusst verschiedene Abläufe im Körper wie z. B. den Herzschlag und den Blutdruck. Aus diesen Gründen können die Schilddrüse und die Nebennieren an einem zu niedrigen Blutdruck schuld sein.
  7. Medikamente: Häufig treten bei der Medikamenteneinnahme Nebenwirkungen auf. Diese Nebenwirkungen können zu einem schweren Blutdruckabfall führen. Aber auch Medikamente, die Wasser treibend sind, können einen niedrigen Blutdruck hervorrufen. Genauso wie Medikamente welche die Nerven beruhigen wie z. B. Antidepressiva.

Symptome des niedrigen Blutdrucks

Ein Blutdruck unter 100/60 verursacht ein Müdigkeits- und Schlappheitsgefühl. Nicht selten ist zudem niedriger Blutdruck ein Vorzeichen für ernsthafte Erkrankungen wie eine Schilddrüsenunterfunktion, Herzinsuffizienz, Blutarmut oder einen Herzklappenfehler. Die Ursachen für den niedrigen Blutdruck müssen deshalb mit dem Arzt geklärt werden. Doch auch Hausmittel sorgen dafür, dass der Blutdruck wieder ansteigt.

Starke Schwindelgefühle sind die Hauptsymptome eines zu niedrigen Blutdrucks. Meistens tritt das Schwindelgefühl morgens oder beim Aufstehen auf. Betroffene Personen ist schwindelig und haben oft ein Flimmern vor den Augen. Auch eine schnelle Ermüdung kann ein Zeichen sein, genauso wie Ohnmachtsanfälle. Aber auch eine erhöhte Reizbarkeit, Konzentrationsmangel, Ohrensausen, Atemnot, Appetitlosigkeit, Depressionen und ständige Müdigkeit können Anzeichen für einen zu niedrigen Blutdruck sein.

Niedriger Blutdruck – Was tun?

Wenn der Blutdruck zu niedrig ist, können natürlichen Hausmittel helfen. Zwar ersetzen Sie keinen Arztbesuch, aber Sie können ergänzend zur Linderung der Symptome eingesetzt werden. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie unter zu niedrigen Blutdruck leiden, dann gehen Sie auch zu Ihrem Hausarzt und lassen sich gründlich untersuchen.

1) Salzige Lebensmittel

Wenn Sie unter zu niedrigen Blutdruck leiden, dann empfiehlt es sich, salzige Sachen zu essen. Würzen Sie Ihre Speisen immer ordentlich, essen Sie Lakritze oder knabbern Sie Salzstangen. Achten Sie auf eine gute Salzzufuhr, denn Salz erhöht den Blutdruck.

2) Koffein

Trinken Sie koffeinhaltige Getränke wie: Kaffee, Tee oder Cola. Kaffee und Cola sollten nur in Maßen getrunken werden. Tee allerdings kann den ganzen Tag über getrunken werden. Am besten machen Sie eine gute Mischung aus allen z. B. morgens Kaffee, mittags Tee und ein Glas Cola, nachmittags Kaffee oder Tee und abends nur noch Tee. Das war nur ein Beispiel, Sie können es sich selbstverständlich selber frei einteilen. Koffeinhaltige Lebensmittel helfen, Ihren Blutdruck zu steigern.

3) Trinken

Bei einem zu niedrigen Blutdruck müssen Sie immer genügend trinken. Achten Sie darauf, das Sie mindestens 2 Liter am Tag trinken. Besser wären sogar 3 bis 4 Liter pro Tag.

4) Wechselduschen

Wechselduschen sind für viele Menschen unvorstellbar, allerdings hilft dies sehr gegen zu niedrigen Blutdruck. Hierbei wird immer abwechselnd mit warmen und kalten Wasser geduscht. Es sollte immer mit einer kalten Dusche beendet werden. Wenn Ihnen eine Ganzkörperdusche zu viel sein sollte, dann können Sie die Wechseldusche auch nur auf die Beine beschränken.

5) Sauna

Ein Saunabesuch kann wahre Wunder bei zu niedrigen Blutdruck wirken. Nach jedem Saunabesuch muss sich sofort und zügig abgekühlt werden, dies fördert den Blutdruck. Nach dem abkühlen wird sich 10 bis 30 Minuten ausgeruht und genügend getrunken.

6) Regelmäßig Sport regt den Blutdruck an

Auch regelmäßiger Sport sorgt dafür, dass niedriger Blutdruck dauerhaft angehoben wird. Die Sportart ist hierbei meist egal. Dennoch sollte nicht auf Höchstleistungen abgezielt, sondern vor allem Ausdauersport betrieben werden. Beispielsweise eignet sich eine Stunde gemächliches Radfahren optimal, um den niedrigen Blutdruck in Schwung zu bringen. Hingegen sorgt eine Viertelstunde Radfahren mit voller Leistung für einen nur kurz anhaltenden Effekt. Ebenfalls eignen sich Schwimmen, Wandern und Laufen gut im Kampf gegen niedrigen Blutdruck.

Bewegung und Sport ist ein wichtiger Punkt beim Kampf gegen den zu niedrigen Blutdruck. Alle Ausdauersportarten wie: Laufen, joggen, walken, schwimmen oder Radfahren sind bestens geeignet. Falls Sie nicht mehr in der Lage sind, Sport zu betreiben, dann versuchen Sie immer langsam und in Ruhe aufzustehen und etwas spazieren zu gehen. Machen Sie immer so viel wie Sie können und überfordern Ihren Körper nicht.

7) Nachts höher liegen

Packen Sie sich nachts mehr Kopfkissen unter den Kopf. Hierdurch verhindern Sie einen Blutdruckabfall in der Nacht.

8) Kompressionsstrümpfe gegen absackenden Blutdruck

Das Absacken des Blutes in die Beine wird durch Kompressionsstrümpfe verhindert, welche jederzeit erworben werden können. Die Strümpfe halten den Blutdruck hoch, sodass niedriger Blutdruck vermieden wird. Um den Effekt zu erzielen, müssen die Strümpfe eng sitzen, dürfen aber gleichzeitig nicht einschnüren. Die Strümpfe können durchgehend getragen, sollten dennoch in regelmäßigen Abständen gewaschen und ausgewechselt werden. Um den Blutdruck morgens ins Laufen zu bringen, hilft langsames Aufstehen. Hierfür sollten die Füße zunächst auf den Boden gestellt und diese Position für ein bis zwei Minuten bewahrt werden. Erst danach wird der Körper in eine aufrechte Position gebracht.

9) Massagen

Massagen können die Durchblutung und damit den Blutdruck erhöhen. Gerne können hierbei auch ätherische Öle verwendet werden. Die Massage kann klassisch mit den Händen oder mit speziellen Bürsten durchgeführt werden.

10) Den Körper entsäuern, Vitamine & Mineralstoffe

Entsäuern Sie Ihren Körper regelmäßig, dies kann zu einer enormen Verbesserung führen. Eine Übersäuerung hängt oft mit einem Vitamin oder Mineralstoffmangel zusammen. Aus diesem Grund ist auch darauf zu achten dass ausreichend Vitamine und Mineralstoffe im Körper sind. Hierzu zählen: Kalzium, Magnesium, Vitamin A, D, C, B, Selen, Zink, Eisen, Jod, Omega3 und Linolsäure.

11) Kneipp-Güsse gegen niedrigen Blutdruck

Menschen, welche sich oft schlapp und müde fühlen, leiden nicht selten unter niedrigem Blutdruck. Die Ursachen für niedrigen Blutdruck fallen meist unterschiedlich aus und sind nicht selten Anzeichen für ernsthafte Erkrankungen wie Blutarmut oder eine Herzinsuffizienz. Während das Gespräch mit dem Arzt die Ursache klärt, muss niedriger Blutdruck nicht immer mittels Medikamente behandelt werden. Oft helfen schon kleine Tricks und Hausmittel, um den Blutdruck über 100/60 zu bekommen.

Eine bewährte Methode sind die Kneipp—Güsse, welche nach Pfarrer Kneipp benannt wurden. Die Güsse regen das Nervensystem an, sodass der Blutdruck steigt. Ein kurzes kaltes Abduschen hilft vor allem bei Morgenmüdigkeit. Für eine noch bessere Durchblutung sorgt eine Massagebürste. Danach den kalten Wasserstrahl langsam mit kreisenden Bewegungen über den Körper führen. Hierbei wird bei den Füßen begonnen und langsam über die Handgelenke und Schultern in Richtung Herz gearbeitet. Für einen merkbaren Effekt muss dieser Vorgang mehrere Male wiederholt werden.

12) Ernährungsumstellung für steigenden Blutdruck

Auch die Ernährung kann einen positiven bzw. negativen Effekt auf den Blutdruck besitzen. Meist macht sich niedriger Blutdruck direkt bzw. kurze Zeit nach dem Essen am stärksten bemerkbar. Große Mahlzeiten sorgen dafür, dass sich das Blut im Verdauungstrakt bindet und dadurch niedriger Blutdruck begünstigt wird. Aus diesem Grund eignen sich große Portionen nicht, um den Blutdruck zu erhöhen. Um dennoch nicht zu hungern, lieber mehrere kleine Portionen am Tag verteilten. Die Verdauung wird durch sie nicht zu sehr belastet, sodass sich der Blutdruck nicht zu sehr ins Negative wandelt.

Um den Blutdruck schnell anzukurbeln, bieten sich Süßigkeiten oder Kaffee an. Besonders ein Espresso eignet sich hervorragend, um niedrigen Blutdruck zumindest für eine kurze Weile zu beseitigen. Damit das generelle Blutvolumen erhöht wird, sollte viel getrunken werden. Ein Limit von zwei bis drei Liter Wasser, Mineralwasser oder Tee täglich sollte dabei nicht unterschritten werden. Süße Getränke wie Limonaden hingegen sollten nur im gewissen Maße konsumiert werden, um den restlichen Körper nicht zu schaden. Generell sollte das Essen bei niedrigem Blutdruck immer gut gewürzt sein und ausreichend Salz beinhalten.

Schnelle Hilfe bei rapide sinkendem Blutdruck

Sinkt der Blutdruck rapide, hilft die allgemeine Ernährungsumstellung nicht sonderlich. Hingegen sorgt das Essen von Salzstangen, dass der sinkende Blutdruck gestoppt wird. Ebenfalls hilft ein Stück Lakritze gegen niedrigen Blutdruck. Viele Personen hingegen schwören auf ein Glas Sekt. Dies hilft jedoch nur kurzfristig und beinhaltet zudem Alkohol. Gleichfalls helfen eigene Kräutermischungen gut gegen zu niedrigen Blutdruck. Ein Teelöffel, bestehend aus einer Mischung von 10 g Besenginster und Weißdorn, wird mit kochendem Wasser übergossen. Die Mischung anschließend eine Viertelstunde ziehen lassen, bevor sie abgeseiht und getrunken wird.

Eine kalte Alternative hingegen besteht aus einer Mischung aus 10 g Nelken, 10 g Schellkraut, 10 g Lindenblüten, 10 g Koriander, 5 g Rainfarn, 10 g Zitwer, 20 g Isländisch Moos und 5 g Cascarillrinde. Die Kräuter und der Weißwein werden im Verhältnis 1 : 10 angesetzt. Die Mischung muss anschließend zwei Wochen lang im Warmen ziehen. Anschließend müssen Sie fünfmal täglich ein Esslöffel der Mischung trinken.

Wann zum Arzt?

All die genannten Hausmittel können Ihnen helfen den niedrigen Blutdruck loszuwerden. Aber bitte denken Sie immer daran, dass auch das beste Hausmittel einen Arztbesuch niemals ersetzen kann. Sie sollten daher alle Hausmittel nur begleitend zu einem Arztbesuch verwendet werden.

Waren diese Tipps hilfreich? Dann teile den Artikel bitte mit anderen Hausfrauen im Internet! DANKE ♥

Kategorie: Hausmittel
Thema: , ,

 

 


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

© 2007-2019 schillmann.com
Hosted by elitedomains.de & digitalocean.com