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Tipps gegen das Unwohlsein im Auto

Hausmittel gegen Reiseübelkeit & Reisekrankheit

Übelkeit beim Autofahren oder auf Seereisen ist äußerst unangenehm und betrifft sowohl Kinder wie auch Erwachsene. Mit Hausmitteln gegen Reisekrankheiten haben Sie und Ihre Lieben schon auf der Fahrt viel Vergnügen und Reisekrankheit ist für Sie kein Thema mehr.

Viele nützliche Tipps und Hausmittel gegen Reisekrankheit im Überblick. Nichts kann einem einen geplanten Urlaub oder einen schönen Ausflug derart versauen, als wenn der Weg dorthin aufgrund von Reisekrankheit zur Tortur wird. Quälende Übelkeit bis zum Erbrechen, Schwindel und manchmal auch Kopfschmerzen oder Kreislaufprobleme schrecken die Betroffenen richtiggehend davor ab, überhaupt eine Reise anzutreten. Damit Sie und Ihre Familie Ihre nächste Fahrt unbeschwert genießen können, haben wir ein paar nützliche und einfache Hausmittel für Sie zusammengetragen.

Hausmittel Reiseübelkeit

Natürliche Hausmittel helfen bei Reiseübelkeit und gegen Reisekrankheit.

Beachte auch die Hausmittel gegen Übelkeit in der Schwangerschaft

Wodurch entsteht die Reisekrankheit?

Je nachdem welches Fortbewegungsmittel die Beschwerden ausgelöst hat, unterscheidet man Reisekrankheit (Auto, Zug, Bus), Seekrankheit (Schiff) und Flugkrankheit (Flugzeug). Ähnliche Beschwerden können auch beim Fahren von Achterbahnen, Karussells etc. ausgelöst werden. Sobald man der ungewohnten Bewegung nicht mehr ausgesetzt ist, verschwinden die Beschwerden fast immer von selbst. Auch am Schiff setzt meist nach 2 bis 3 Tagen ein Gewöhnungseffekt ein, und die Seekrankheit bessert sich.

Die Ursache für die Beschwerden liegt jedenfalls beim Gleichgewichtsorgan, welches in unserem Innenohr untergebracht ist. Dieses Organ hat die Funktion, dem Gehirn Informationen über unsere Lage und Bewegung innerhalb des Raums zu liefern. Wenn jedoch ungeplante Bewegungen in Verkehrsmitteln etc. dieses Informationssystem durcheinanderbringen, kann es zum Auftreten von Übelkeit und Co. kommen.

Ingwer gegen Übelkeit und Unwohlsein in der Magengegend

Bestandteile der, aus dem asiatischen Raum stammenden, Ingwerwurzel sind ein bewährtes Hausmittel gegen die so genannte Reisekrankheit. Der Ingwer regt den Speichelfluss und die Magensaftproduktion an und vertreibt damit Übelkeit und Magenbeschwerden.

Erwachsene haben die Wahl zwischen verschiedenen Ingwerprodukten. Zum einen können Sie im Asialaden, Reformhaus oder Bioladen Ingwersaft kaufen, von dem Sie vor Beginn der Fahrt 5 Milliliter einnehmen. Sie können aber auch rohe Ingwerscheiben kauen, Ingwerbonbons lutschen oder kandierten Ingwer essen.

Für Kinder ist besonders Ingwertee geeignet, da dieser leicht gesüßt einen angenehmen Geschmack hat. Auch Ingwerbonbons oder Ingwerkekse werden von Kindern sicherlich gerne gegessen. Für Kinder gibt es darüber hinaus noch ein homöopathisches Mittel, das gut gegen Reiseübelkeit wirkt. Greifen Sie hier zu Cocculus Globuli in der Potenz D6 (Apotheke).

Clevere Tipps gegen die Reiseübelkeit

Was hilft gegen Reisekrankheit? Mit einigen einfachen Tipps und Tricks kannst Du im Notfall schnelle Erfolge gegen die Übelkeit schon während der Reise erzielen:

  • Sitzen Sie im Bus und Zug in Fahrtrichtung. Im Auto empfiehlt sich der Beifahrersitz und der Blick nach vorne. Wenn Sie seitwärts die schnell vorbeiziehende Landschaft etc. beobachten, kann dies zu Schwindel und Übelkeit führen. Im Bus sind die ungünstigsten Sitzplätze für Betroffene von Reisekrankheit über den Achsen. Im Flugzeug empfiehlt sich ein Platz über den Tragflächen am Mittelgang. Auf dem Schiff sollten Sie eine Kabine mit Außenblick buchen.
  • Vermeiden Sie zu lesen, vor allem auf kurvenreichen Straßen. Wenn Ihr Nachwuchs zu Reiseübelkeit neigt, können Lesen, am Handy/Computer spielen etc. die Beschwerden ebenfalls verstärken. Gegen die Lieblingsmusik in den Kopfhörern ist hingegen nichts einzuwenden.
  • Achten Sie auf genügend Frischluftzufuhr. Stickige Luft und starke Gerüche fördern die Beschwerden ebenso. Wenn Sie mit dem Schiff reisen, versuchen Sie sich so oft wie möglich an Deck aufzuhalten mit Blick auf den Horizont als festen Anhalt.
  • Bei längeren Busreisen bzw. im Zug, wenn möglich, zwischendurch die Beine vertreten, um den Kreislauf in Schwung zu bringen. Legen Sie auch bei längeren Autofahrten kurze „Erholungsstopps“ ein.
  • Vermeiden Sie während der Reise Alkohol, Nikotin, Kaffee und schwere Speisen. Ihr Magen sollte aber auch nicht komplett leer sein, wenn Sie eine Fahrt antreten, Kohlenhydrate oder Eiweiß bieten sich an.
  • Manchmal hilft es auch, mehrmals richtig tief durchzuatmen, da die Beschwerden auch Stress für den Körper bedeuten. Sie haben sich schon einmal mit Meditation oder Yoga befasst? Das könnte jetzt auch hilfreich sein.

Behandlung von Reisekrankheit

Antihistamin-Tabletten und Kaugummis gegen Reisekrankheit sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich, lassen Sie sich vom Fachpersonal beraten und beachten Sie die rechtzeitige Einnahme der Medikation vor Reiseantritt.

Bei schweren Fällen der Reisekrankheit gibt es rezeptpflichtige Scopolamin-Pflaster bzw. Tropfen oder Tabletten mit dem Wirkstoff Promethazin. Halten Sie diesbezüglich bitte Rücksprache mit Ihrem Allgemeinmediziner.

Wer kann von Reisekrankheit betroffen sein?

Die Anfälligkeit ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich, besonders betrifft es Babies, Kleinkinder und Kinder im Alter von 2 bis 12 Jahren. Übrigens betrifft Reisekrankheit genauso die meisten Säugetiere, sowie auch Vögel.

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Kategorie: Hausmittel, Reisen
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Kommentare

Frank 26. Juni 2017 um 21:12

Hab mit den Reisekaugummis selber gute Erfahrungen gemacht, allerdings werden die Kids trotzdem Müde (obwohl der Hersteller gerade als Vorteil herausstellt dass sie nicht müde machen). Vielleicht liegt das an der Dosis für Kinder, keine Ahnung. Auf jeden Fall ists nicht schädlich und wenn die Rückbank bei uns mal keinen Zoff macht ist eigentlich auch ganz ok. Gibt wohl auch noch einige andere Möglichkeiten, Tabletten vershchiedener Hersteller, Ingwer, siehe hier http://reiseuebelkeit.org/mittel-gegen-reisekrankheit/
Von Akkupressurarmbändern oder Homöopathie würde ich abraten, ist meiner Ansicht nur Geldmacherei. Na ja, muss jeder für sich entscheiden. Gruß, Frank

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