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Wie Kinder in der Küche mithelfen können

In der Küche können bereits die kleinsten Kinder ihren Eltern zur Hand gehen, das macht nicht nur Spaß, sondern es ist für die Kinder eine gute Erfahrung.

Deshalb ist es sinnvoll, den Nachwuchs beim Kochen mit einzubeziehen. So kann eine eigene Kochkultur der Familie entstehen. Diese prägt die Kleinen oft das ganze Leben.

Kinder in der Küche© depositphotos.com

Wie Kinder in der Küche mithelfen können.

1. Mixen und Kneten

Beim Mixen oder Kneten können bereits zweijährige Kinder mithelfen, denn es macht Spaß. Genauso lustig ist es, Obst oder Gemüse zu waschen. Mithilfe der Eltern ist es sogar möglich, dass Kindergarten Kinder ein Ei aufschlagen.

2. Matschen lassen

Kleinkinder lieben es, ein bisschen zu matschen oder zu kneten. Sie haben Spaß, wenn sie dasselbe tun dürfen, wie Eltern. Die Eltern dürfen ihren Kindern also etwas zutrauen. Es gibt sogar spezielle Kindermesser, mit denen ein Kind im Kita Alter bereits umgehen kann.

3. Genug Zeit einplanen

Damit kein Stress beim Kochen mit der ganzen Familie entsteht, sollte genug Zeit eingeplant werden. Außerdem sollten die Eltern nicht alles ganz so genau nehmen, sondern lieber großzügig sein. Das Lob liegt an oberster Stelle. Das Kind sollte selbst erkennen können, dass es etwas gut gemacht hat. Es liegt an den Eltern, ihnen das zu vermitteln, damit das Kochen noch spaßiger wird.

4. Unterstützung bei den Vorbereitungen

Bereits bei den Vorbereitungen dürfen die Kinder mit ins Boot geholt werden. Dadurch können gemeinsame Überlegungen angestellt werden, was es überhaupt zum Essen geben soll. Ein guter Vorschlag ist, dass jeder abwechselnd Ideen und Vorschläge einbringen darf.

5. Ein Familienkochbuch mit Lieblingsgerichten

Es ist durchaus sinnvoll, ein eigenes Familienkochbuch mit den Lieblingsgerichten anzulegen. So können alle Familienmitglieder mit einbezogen werden. Es ist sinnvoll, die einzelnen Schritte beim Kochen zu fotografieren. Die Folge ist nicht nur viel Spaß beim Kochen, sondern auch noch schöne Erinnerungen an die gemeinsame Zeit in der Küche.

6. Gemeinsam einkaufen gehen

Sobald feststeht, was gekocht wird, sollten die Kinder zum Einkaufen mitgenommen werden. Der Einkaufszettel kann mit Schulkindern gemeinsam geschrieben werden, wenn sie schon lesen und schreiben können.

7. Ein Ritual für alle

Meistens gestaltet es sich durch den beruflichen Alltag der Eltern nicht ganz so leicht, jeden Tag die Zeit dazu zu haben, gemeinsam zu kochen. Trotzdem sollte das gemeinsame Essen ein Ritual sein. Es ist möglich, sich am Vorabend beispielsweise ein Müsli für das nächste Frühstück zusammen zu mischen. Zum Abendbrot dürfen alle dabei helfen, den Tisch zu decken. Die beste Zeit für gemeinsame Gespräche entsteht meist beim Decken des Tisches, beim Backen oder beim Kochen. Diese Momente sind unbezahlbar.

8. Das Wochenende ausnutzen

Am Wochenende bleibt etwas mehr Zeit, um gemeinsam zu backen, zu kochen oder einzukaufen, bzw. die Menüs zu planen. Dadurch kann sich das Familienritual immer auf das Wochenende verlegen. Dabei lernt ein Kind nicht nur die unterschiedlichsten Lebensmittel kennen, sondern es lernt auch noch, wie diese gekocht werden. Regeln werden eingehalten, weil es die Eltern vormachen. Dazu gehören nicht nur selbstständige kleine Arbeiten, sondern auch das Händewaschen. Die Kreativität der Kinder wird durch die gute gemeinsame Zeit immens gefördert.

9. Zugänglichkeit für die Kinder

Je nachdem, wie alt die Kinder sind, gibt es immer wieder Bereich in der Küche, die für die Kleinen nicht zugänglich sind. Ein Beispiel hierfür ist der Putzmittelschrank. Diese Bereiche sollten nach Möglichkeit mit einer guten Kindersicherung abgeschlossen sein. Ansonsten dürfen für die Kinder Erhöhungen, wie zum Beispiel rutschfeste Hocker bereitstehen, damit die Kleinen eine bessere Übersicht bekommen.

10. Die richtige Höhe

Es ist sinnvoll, die untersten Fächer und Regale mit Dingen zu füllen, die von den Kindern nicht kaputt gemacht werden können. Babys haben erfahrungsgemäß die größte Freude damit, mit Töpfen und Deckeln zu spielen. Es ist wichtig, dass es für die Kleinen nicht gefährlich wird, wenn sie eine Kletter-Aktion starten.

11. Vorsicht bei kochendem Wasser und scharfe Messer

Erst ab einem Alter von ca. zwölf Jahren sollten die Kinder mit Fleischmessern oder kochendem Wasser hantieren dürfen. Scharfe Klingen und heißer Wasserdampf sind für die Kleinsten wegen einem sehr hohen Verletzungsrisiko zu gefährlich. Oft bringt es nämlich nichts, den Kindern immer wieder zu erklären, dass etwas gefährlich ist, denn es kommt der Moment und es passiert etwas Schlimmes.

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