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Knoblauch als Hausmittel und Heilpflanze

Der Knoblauch ist hauptsächlich aus der mediterranen Küche bekannt, da gibt er den Speisen die typische Würze. Den Geschmack und den Geruch mögen allerdings nicht alle Menschen.

Knoblauch ist aber auch eine hervorragende Heilpflanze und lässt sich gegen gesundheitliche Probleme einsetzen. Besonders seine antibakterielle Wirkung macht ihn zu einem guten Hausmittel. Er ist aber auch eine der wenigen Pflanzen, die bei Arteriosklerose helfen. Bei Gefäßverengung hat er eine besonders starke Wirkung.

Geschichte des Knoblauchs

Der lateinische Name des Knoblauchs ist Allium Sativum, zur Verwendung kommt die Knolle. Seine Hauptinhaltsstoffe sind ätherisches Öl und Allicin. Ursprünglich kommt der Knoblauch aus dem Süden Europas sowie dem Nahen Osten, wo der er in großen Mengen kultiviert wird. Der Knoblauch wächst aber auch in heimischen Gärten, ganz selten ist er auch als Wildpflanze anzutreffen. Im Frühjahr sprießt aus der Knoblauchzehe ein junger Trieb bzw. Stängel, der Sie gut zum zum Salate verfeinern nehmen können. Die Stängel verdorren, die Zehe verdickt sich und wird zur Knolle, die wiederum aus mehreren Zehen besteht.

Der Knoblauch als Heilpflanze

Der Knoblauch war schon den alten Ägyptern als Heilmittel bekannt. Als Heilpflanze wirkt der Knoblauch vielseitig, so sagt man ihm eine antibakterielle, immunsystemstärkende, desinfizierende, krampflösende und sekretionsfördernde Wirkung nach. Aber besonders hilfreich ist er bei Gefäßverengungen, der Knoblauch sorgt nicht nur dafür, dass Ablagerungen abgebaut werden, sondern auch, dass sich keine neue bilden.

Deshalb könnte man sagen, dass er Schlaganfall und Herzinfarkt vorbeugt. Weiterhin hilft der Knoblauch bei Appetitlosigkeit, Blähungen und Verdauungsbeschwerden, er wirkt gegen Würmer, sowohl bei Durchfall, als auch bei Verstopfung, er stärkt das Immunsystem und hilft bei Infektionen. Knoblauch soll auch Krebs vorbeugen und die Cholesterinwerte senken. Natürlich ersetzt das Wundermittel keine gesunde Lebensweise oder den Arztbesuch.

Die Wirkweise des Knoblauchs

Das hilfreiche Allicin kann erst dann entstehen, wenn die Zellwände der Knoblauchzehe beschädigt werden, wie es etwa beim Pressen passiert. Denn es verändert sich, wenn es mit Sauerstoff in Verbindung kommt. Ein dabei austretendes Enzym spaltet das vorherige Alliin in das hochwirksame Allicin. Deshalb sollte man die Knoblauchzehe quetschen und dann einige Minuten ziehen lassen. Alternativ kann man auch hochdosierte Präparate in der Apotheke erwerben, diese werden meist in Drageeform angeboten.

Der Knoblauch als Hausmittel

Knoblauch ist ein altbewährtes Hausmittel, er enthält auch wertvolle Antioxidantien und beugt deshalb vielen Krankheiten vor. Weiterhin sagt man ihm schleimlösende Eigenschaften nach, sodass man ihn auch gut bei Husten einsetzen kann. Am besten ist es natürlich, wenn man ihn so oft wie möglich frisch und roh isst.

Bei Ohrenschmerzen, hat sich auch ein Knoblauchwickel bewährt. Dafür ungefähr 6 Knoblauchzehen schälen und in Scheibchen schneiden. Man gibt die Zehen in einen dünnen Waschhandschuh und legt sie auf das betroffene Ohr. Wenn die Ohrenschmerzen trotzdem anhalten, muss unbedingt ein Arzt konsultiert werden.

Auch gegen Warzen hilft Knoblauch. Hierfür eine Zehe in Scheibchen schneiden und mit einem Pflaster einfach auf die Warze kleben. Am Besten mehrmals am Tag das Pflaster erneuern. Es braucht schon ein bisschen Geduld und Zeit, aber dann wirkt es.

Knoblauch ist wirklich ein großartiges Hausmittel und ein Tausendsassa unter den Heilpflanzen. Hinzu kommt, dass man ihn ganzjährig kaufen kann. Mittlerweile wird er weltweit angebaut. Für Heilzwecke, sollte man Bio Knoblauch den Vorzug geben. Um dem unangenehmen Geruch vorzubeugen, gibt es verschiedene Empfehlungen, etwa Milch trinken oder Petersilie kauen.

Knoblauch Saft herstellen

Man kann aber auch eine alkoholfreie Tinktur herstellen, damit sie auch von Kindern eingenommen werden kann. Die Tinktur wird mit Zitronen hergestellt, die mildern den Geschmack des Knoblauchs und haben ebenfalls heilende Wirkung.

Dafür benötigt man:

  • 2 Knoblauchknollen
  • 2 Bio-Zitronen

Als erstens bitte die Zehen von den Knollen lösen und schälen. Anschließend die Zehen halbieren und den mittleren Strang entfernen, weil das den Geruch mildert. Danach die Zitronen abschrubben und dann mit der Schale in kleine Stücke schneiden. Die Knoblauchzehen und Zitronenstücke einfach mit 1 Liter Wasser vermischen und 24 Stunden ziehen lassen. Danach die Flüssigkeit abseihen und mehrmals täglich in kleinen Schlucken einnehmen.

Diese Tinktur kann man kurativ oder auch vorbeugend einnehmen. Alternativ können Sie die Tinktur auch mit Alkohol ansetzen. In diesem Fall lässt man den Saft aber 10 Tage an einem sonnigen Ort ziehen. Wichtig ist auch, dass Sie den Saft mehrmals täglich schütteln und abschließend gründlich abseihen. Sie können 3 Mal täglich einen Teelöffel einnehmen.

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