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Warum die Krebsvorsorge so wichtig ist

Diagnose Krebs. Für die meisten Menschen eine beängstigende Vorstellung. Für manchen ist die Angst vor dieser Diagnose sogar so groß, dass die empfohlenen Krebsvorsorgetermine nicht wahrgenommen werden.

Anderen ist der möglicherweise lebensrettende Effekt der Vorsorgemaßnahmen gar nicht bewusst. Dabei lassen sich heute viele Krebsarten gut therapieren. Es gibt heute zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten, mit denen sich Krebs bekämpfen lässt.

Früherkennung der Krebserkrankung

Neben klassischen Methoden wie Operationen, Strahlentherapie oder Chemotherapie, versprechen vor allem die aktuellen Fortschritte in der Krebs-Immuntherapie gute Erfolge. Insbesondere wenn der Krebs möglichst frühzeitig erkannt wurde, stehen die Heilungschancen oft gut. Je länger das bösartige Gewebe jedoch Zeit hatte, ungestört im Körper zu wuchern und möglicherweise Metastasen zu bilden, desto schwieriger wird die lebenserhaltende Behandlung. Deswegen gilt, wer sich rechtzeitig und regelmäßig auf häufige Krebsformen untersuchen lässt, kann seine Überlebenschancen signifikant steigern.

Welche Krebserkrankungen werden häufig festgestellt?

In Deutschland erkrankt jede zweite Frau und jeder zweite Mann im Laufe ihres Lebens an Krebs. Bei Männern ist Prostatakrebs die häufigste Form. Er wird anhand des Gleason Scores, welcher zwischen 2 und 10 rangiert, eingeschätzt.

Doch was bedeutet Gleason Score eigentlich? Er stellt eine Skala für die Bösartigkeit einer Veränderung in der Prostata dar. Ein Score zwischen 2 und 5 gilt als Vorstufe, welche meist gut therapiert werden kann. Ab einem Gleason Score von 6 spricht man von einem tatsächlichen Tumor und ab Stufe 8 gilt dieser als hoch aggressiv. Frauen erkranken besonders häufig an Brustkrebs. Der Tumor in der Brust wird mittels TNM-Klassifikation kategorisiert. Diese beschreibt neben der Größe des Tumors (T), auch die Anzahl der befallenen Lymphknoten (N) und ob in anderen Organen Metastasen gebildet worden sind (M).

Je höher die Werte in den einzelnen Kategorien sind, desto ungünstiger verhält sich auch hier der Tumor. Solange der Tumor nicht gestreut hat, also frühzeitig entdeckt wurde, stehen die Heilungschancen vergleichsweise günstig. Haben sich einmal Metastasen gebildet, können oft nur noch lebensverlängernde Maßnahmen ergriffen werden.

Was sind die wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen?

In Deutschland übernehmen die Krankenkassen gesetzlich vorgeschriebene Krebsvorsorgeuntersuchungen für Männer und Frauen. Dabei ist sowohl das Alter als auch das Geschlecht des Patienten entscheidend dafür, welche Untersuchungen abgedeckt werden.

Von den Krankenkassen übernommene Vorsorgeuntersuchungen

  • Frauen: Gebärmutter- und Gebärmutterhalskrebs (ab 20 Jahren)
  • Frauen: Brustkrebs (ab 30 Jahren; ab 50 Jahren mit Mammografie)
  • Beide Geschlechter: Hautkrebs (ab 35 Jahren)
  • Männer: Krebserkrankungen der Geschlechtsorgane (ab 45 Jahren)
  • Beide Geschlechter: Darmkrebs (ab 50 Jahren; ab 55 Jahren mit Darmspiegelung)

Auch für andere Krebsarten können Vorsorgeuntersuchungen erfolgen, welche jedoch nur bei begründetem Verdacht von den Krankenkassen getragen werden. So ist Lungenkrebs zum Beispiel eine der häufigsten Krebserkrankungen bei beiden Geschlechtern und verläuft nach der Ausbildung von Symptomen meist tödlich. Wird der Krebs jedoch frühzeitig erkannt, kann fast jeder zweite Betroffene kuriert werden. Für starke Raucher oder Menschen, die häufig mit Asbest in Kontakt gekommen sind, wird eine Vorsorge alle zwei Jahre empfohlen.

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