Nudelwasser nicht wegkippen – Warum das ein großer Fehler ist

Die Pasta ist wieder schon „al dente“ geworden. Das Nudelwasser aus dem Topf landet flugs im Abguss der Spüle und schon kann das Anrichten der Teller beginnen. Was wie ein normales Essen in der Familie klingt, ist in Wirklichkeit ein großer Fehler. Warum Sie niemals das Nudelwasser wegkippen sollten.

Nudelwasser ist ein wahrer Alleskönner. Schade, wenn das Wasser nach dem Abgießen der Pasta im Ausguss landet. Über zehn Kilo Nudeln wurden 2020 schon pro Kopf in Deutschland verbraucht, so das Erhebungsportal Statista. Die Corona-Pandemie hat den Kauf der Ware beschleunigt. Vor dem Lockdown deckten sich die Menschen mit Pasta ein.

Nudelwasser nicht wegkippen – Warum das ein großer Fehler ist.

Nudelwasser ist einem wahren Alleskönner, doch die wenigsten wissen das. Wenn das Wasser richtig aufgefangen wird, kann es danach noch im Haushalt verwendet werden. Nachdem diese Tipps zum Nudeln kochen befolgt wurden, geht es an die Wiederverwendung. Zunächst sollte das Wasser vor dem Kochen gefiltert werden, vor allem, wenn man in einer Region wohnt, in der das Wasser sehr kalkhaltig ist. Das Medium Wasser ist einfach sehr komplex und ein Wasserfilter sorgt für wirklich saubere Flüssigkeit aus dem Hahn. Es gibt verschiedene Wasserfilter im Test, die sich online vergleichen lassen.

Nudelwasser ist reich an Mineralien

Gekochtes Nudelwasser enthält viel Stärke und Mineralien. Daher sollte es jede Hausfrau weiter nutzen. Zum Beispiel lassen sich Soßen und Pesto mit Nudelwasser cremiger anrühren. Da die Pasta Stärke an das Wasser abgibt, eignet sich die Flüssigkeit zum Binden von Soßen. Solange das Wasser noch heiß ist, sollte es weiter verarbeitet werden.

Doch das ist noch längst nicht alles. Suppen und Eintöpfe können ebenfalls mit Nudelwasser ergänzt werden. Gemüsebrühe oder klares Wasser ist dann oft nicht mehr nötig. Durch die Stärke im Wasser, wird die Suppe sogar etwas dicker und reichhaltiger. Auch als aromatische Zutat wirkt das Pestowasser in weiteren Mahlzeiten.

Backen mit Nudelwasser

Denken wir einmal weiter und gehen zum Backen über. Backwaren mit Nudelwasser? Das klingt erstmal abwegig – ist es aber gar nicht. In Pizza- und vor allem Brotteig kann das Kochwasser zweitverwertet werden. Denn in beide Teige muss Wasser mit Salz. Das ist im Nudelwasser schon enthalten und verleiht dem Gebäck eine besondere Note.

Dampfgaren und Einweichen mit Nudelwasser

Bereits benutztes Wasser kann auch für das Einweichen von Bohnen, Linsen und Erbsen genutzt werden. Diese Produkte weichen über Nacht ein. Durch das Nudelwasser entsteht ein besonderer Geschmack. Doch auch zum Dampfgaren ist Nudelwasser nützlich. Im Anschluss also einfach Gemüse mit einem Sieb über das dampfende Wasser halten.

Wer das Nudelwasser nicht zum weiteren Kochen verwenden mag, sollte es seinen Pflanzen zu Gute kommen lassen. Die freuen sich nämlich über die Mineralien im Wasser.

Wasser abkochen – so entsteht wirklich sauberes Wasser

Sauberes Wasser ist in der Küche das A und O. In Deutschland gibt es dennoch einige Gebiete, die schnell an die definierten Grenzwerte herankommen und daher auf Filteranlagen nicht verzichten können. Wasser abkochen ist für viele auch das Non-Plus-Ultra, um Leitungswasser wirklich unbedenklich trinken zu können. Schwermetalle und Salze bleiben aber auch nach dem Abkochen des Wassers noch enthalten. Absolut sicher kann man sich also erst mit einem Wasserfilter sein, der auch solche Elemente entfernt.

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