Spätestens, wenn die ersten frostigen Tage Einzug halten, ist es an der Zeit, dass man wieder die warmen Pullis, Schals und auch Winterjacken hervorkramt. Dabei stellt man sehr schnell fest, dass die alte Winterjacke nun ihre Dienste getan hat und eine Neue muss her.

Beim Kauf von Damenwinterjacken sollte man drauf achten, dass sie hochwertig verarbeitet sind und von besonders guter Qualität sind, damit man sich nicht schon im darauffolgenden Winter erneut auf die Suche nach einer geeigneten Jacke aufmachen muss, weil die alte schon nach einem Winter ihre Dienste getan hat. Hier ein paar Tipps, die die Suche nach der richtigen Damenwinterjacke erleichtern können.

Winterjacke kaufen© pixabay.com | CC 0
Die 5 Qualitätskriterien für das Kaufen einer Winterjacke.

1) Qualität ist das Wichtigste

Speziell bei Winterjacken sollte man auf keinen Fall auf gute Qualität verzichten. Man sollte gezielt auf Wärme und Funktionalität achten. Gute Markenqualität zahlt sich am Ende immer aus und besser man investiert etwas mehr in eine wertvolle Jacke, trägt sie unter Umständen etliche Winter hindurch, als dass man auf minderwertigere Ware zurückgreift und diese schließlich nach nur einem Winter ihren Dienst quittiert und aus allen Nähten platzt, oder sich das Innenfutter verabschiedet. Besonders die Qualität von Nähten, Innenfutter und die Oberflächenbeschaffenheit einer Jacke sind ausschlaggebend für ein kurzes oder eher langes Leben.

2) Sollen es wirklich Daunen sein?

Daunenjacken halten warm, doch wer beispielsweise keinen Trockner hat, sollte möglichst nicht zur Daunenjacke greifen. Es sei denn, man will diese Jacke nicht selbst waschen. Daunenjacken müssen nach dem Waschgang in einen Trockner, ansonsten läuft man Gefahr, dass die einzelnen Federn in der Jackenfüllung verklumpen und die Jacke dadurch nicht mehr wärmt. Außerdem sieht sie längst nicht mehr so schön aus, wenn sich die Füllung nur noch in bestimmten Bereichen wie an Ärmelenden oder am Endsaum der Jacke befindet. Tierfreunde sollten außerdem überlegen, ob es wirklich eine Jacke mit einer Füllung aus weichen Daunen von Gänsen sein soll, die gerupft werden.

3) Kunstfasern sind warm und weich

Heutzutage gibt es etliche Varianten unterschiedlicher Kunstfasern, die ebenso wie Daunen wärmen und sich aber grundsätzlich wesentlich besser reinigen lassen. Diese Jacken können ohne Weiteres nach Waschanleitung gewaschen werden und müssen nicht zwingend in den Trockner. Das macht diese Jacken zu Alleskönnern, die viele Jahre und Winter halten. Wichtig ist hier darauf zu achten, dass auch diese Jacken mit einem Steppmuster versehen sind. So verteilt sich die Faser am besten und der Wärmeschutz ist gegeben.

4) Lang, oder tailliert?

Natürlich ist es am wärmsten, wenn die Jacke über den Po geht. Desto länger, umso wärmer. Damenjacken sind in der Regel entweder tailliert, oder eben etwas länger. Wer lieber taillierte Jacken tragen möchte, sollte sich eine Jacke aussuchen, die sich gut verschließen lässt, vielleicht einen Kragen hat, den man hochstellen kann und am besten noch eine Kapuze hat. So ist zumindest bei Kälte und Sturm der Oberkörper samt Kopf und Hals gewärmt. Längere Jacken wärmen natürlich auch noch den Bereich über die Hüfte hinweg und auch noch die Oberschenkel, die besonders schnell im Winter auskühlen. Und wer es ganz warm liebt, sollte auf einen Steppmantel zurückgreifen, der bis zu den Knöcheln oder unterhalb der Knie langt. So ist man garantiert auf der warmen Seite.

5) Farbe und Oberflächenbeschaffenheit

Die Farbe einer Winterjacke ist je nach Geschmack und Trend besonders bei Damenjacken jedes Jahr wechselnd. Da man die Jacke aber möglichst etliche Winter tragen möchte, ist es ratsam, nicht zu sehr mit dem Trend gehen und eher auf Klassiker zurückzugreifen. Farben wie beige, hellbraun, grau oder auch schwarz und ein dunkles Rot sind immer wieder in und werden besonders in den Herbst- und Wintermonaten in der Modewelt bevorzugt. Man ist mit diesen Farben in Herbst und Winter garantiert immer auf dem Laufenden. Die Oberfläche einer Winterjacke sollte aus Schurwolle, oder zumindest einem hohen Anteil Schurwolle sein, oder auch aus einer Wasser abweisenden Oberfläche, die winddicht ist und eben auch bei Regen gut getragen werden kann, ohne dass man gleich durchnässt ist. Das ist besonders wichtig, wenn man die Jacke auch mit in den Winterurlaub nehmen möchte.