10 Tricks zum Reizdarm behandeln und beruhigen

Das Reizdarmsyndrom Symptome erkennen und den Reizdarm behandeln. Dieser kann für Bauchschmerzen, Blähungen und Unwohl sein sorgen. Jetzt den Reizdarm beruhigen und die Schmerzen lindern mit Pfefferminzöl, Ernährung und Co.

Wenn du an einem Reizdarm leidest und dieser deinen Alltag negativ beeinträchtigt, dann kannst du versuchen diesen mit einfachen Mitteln zu beruhigen. Auf Dauer solltest du mögliche Ursachen bekämpfen, dazu zählt unter anderem Stress.

Reizdarmsyndrom Reizdarm behandeln© depositphotos.com
Reizdarmsyndrom erkennen und schonend Reizdarm behandeln.

Was ist ein Reizdarmsyndrom?

Das sogenannte Reizdarmsyndrom, kurz der Reizdarm, ist eine Erkrankung des Verdauungstraktes. Dabei ist die Funktion des Darms gestört. Doch die Ursachen für diese Störung sind bislang noch nicht abschließend geklärt. Und auch wie viele Menschen an einem Reizdarmsyndrom leiden, ist ungewiss. Denn zum einen gehen nicht alle Betroffene mit den Beschwerden zum Arzt. Und zum anderen sind die Bedingungen für eine Diagnose sehr weit gefasst.

Symptome eines gereizten Darms

Die Reizdarm Symptome sind ganz unterschiedlich. Meist äußert sich die Erkrankung mit Bauchschmerzen, Blähungen und ein unwohles Gefühl. Zudem können Betroffene an Durchfall oder Verstopfungen leiden und das Gefühl haben sich nicht richtig entleeren zu können. Ebenso kann in manchen Fällen eine veränderte Stuhlkonsistenz beobachtet werden. Hierbei kann diese sehr hart, wässrig oder schleimig sein werden. Dabei ist zu beachten, dass die Symptome individuell variieren und unterschiedlich stark auftreten können. Daher ist eine Diagnose beim Arzt sinnvoll, um passende Behandlungsmethoden zu finden.

Mögliche Ursachen des Reizdarmsyndroms

Es wird davon ausgegangen, dass es verschiedene Reizdarmtypen gibt, welche aufgrund unterschiedlicher Ursachen ausgelöst werden. Jedoch sind die Ursachen bislang nicht endgültig geklärt. Mögliche Ursache der Beschwerden können folgende sein:

  • Eine gestörte Darmperistaltik. Sprich die Darmmuskulatur und die natürliche Darmbewegung ist gestört. Dadurch kann es insbesondere zu Durchfall und Verstopfungen kommen.
  • Die erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut. Folglich können Krankheitserreger leichter durchdringen und eine Immunreaktion auslösen.
  • Gestörte Darmflora. Wenn die Darmflora aus dem Gleichgewicht kommt, kann das die Darmfunktion stören und ebenso zur vermehrten Gasbildung führen.
  • Eine Infektionen des Magen-Darm-Trakts. Es wird vermutet, dass einige Krankheitserreger, wie z.B. nach einer Magen-Darm Infektion Reizdarmbeschwerden auslösen können.
  • Stress und psychische Belastungen. Diese können die Magen-Darm Aktivität verändern und gelten daher als Auslöser oder Verstärker der Krankheit.
  • Erhöhte Immunaktivität in der Darmschleimhaut. Häufig wurden in der Darmschleimhaut verstärkt Abwehrzellen des Immunsystems gefunden. Die Gründe sind noch unbekannt.
  • Andere Krankheiten. Meist können andere Erkrankungen gemeinsam mit einem Reizdarm auftreten. Hierzu zählen Angststörungen, Depressionen, Fatigue-Syndrom etc.
  • Ein beeinträchtigter Serotoninhaushalt. Bei einem Reizdarmsyndrom kann das Nervensystem des Darms vermehrt Botenstoffe ausschütten. Und durch ein gestörter Serotoninhaushalt können Schmerzen stärker wahrgenommen werden.

Reizdarm behandeln und Schmerzen lindern

Wenn du an einem Reizdarm leidest und es deinen Alltag beeinträchtigt, gibt es verschiedene Möglichkeiten und Tipps die Beschwerden zu lindern und einen Reizdarm schonend zu beruhigen. Hierbei lässt sich keine allgemeingültige Methode finden und was gut tut oder nicht musst du selbst heraus finden. Jedoch können dir die folgenden Mittel helfen deinen Reizdarm zu behandeln. Darüber hinaus beachte unsere Tipps gegen Magen-Darm Beschwerden.

1) Mit Pfefferminzöl Reizdarm beruhigen

Um deinen Reizdarm zu behandeln, kannst du es mit Pfefferminzöl in Kapsel ausprobieren. Studien zeigten, bei einigen Menschen positive Wirkung. Dabei sollen diese deine Darmmuskulatur entspannen und den Darm effektiv beruhigen. Hierfür solltest du eine Dosierung von 500 – 800 mg pro Tag anstreben.

2) Johanniskraut gegen Reizdarm Beschwerden

Ebenso wirkt Johanniskraut als natürliches Heilmittel. Denn dieses enthält einen entzündungshemmenden Gerbstoff, welcher Entzündungen im Darm entgegenwirkt. Folglich sollten Blähungen, Krämpfe und Durchfall langfristig beseitigt werden und den Reizdarm beruhigen. Hierfür trinke regelmäßig lauwarmen Johanniskrauttee. Und ebenso beachte unsere Hausmittel gegen Blähungen.

3) Die richtige Ernährung beachten

Da auch eine Lebensmittelunverträglichkeit hinter dem Reizdarmsyndrom stecken kann, kann eine Ernährungsumstellung hilfreich sein. Die NDR-Ernährungsdocs empfehlen bei Reizdarm eine FODMAP arme Ernährung. Folglich bedeutet das schnell vergärende Kohlenhydrate wegzulassen. Hierzu zählen Süßigkeiten, Brot (Weizen), Steinobst, industriel hergestellte Lebensmittel etc. Ebenso solltest du Rohkost am Abend vermeiden.

Vorsicht bei Weglass-Diäten

Wenn du dich FODMAP arme ERnährung ausprobeiren möchtest, solltest du diese Weglass-Diät möglichst von einem Experten begleiten lassen. Denn dabei kann es sein, dass wichtige Nährstoffe ausbleiben. Folglich kann es zu einer Mangelernährung kommen.

4) Effektiv Stress reduzieren

Die Reizdarm Symptome können auch durch Stress ausgelöst werden. Daher solltest du versuchen in deinem Alltag Stress aktiv zu reduzieren und Entspannung in dein Zuhause zu bringen. Da Stress auch für viele weitere Erkrankungen verantwortlich sein kann, solltest du diesen dauerhaft loswerden und dir bewusste Auszeiten gönnen.

5) Reizdarm behandeln mit Probiotika

Da eine mögliche Ursache des Reizdarms eine gestörte Darmflora ist, können Probiotika helfen die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Hierfür kannst du verschiedene Drinks oder Joghurts in deinen Speiseplan integrieren. Ebenso kann es sinnvoll sein zunächst eine Darmreinigung für deinen belasteten Darm vorzunehmen. Und anschließend Probiotika zu nutzen um die Bakterienkulturen aufzubauen.

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6) Mittel zur Krampflösung

Um die Reizdarm Symptome zu lindern kannst du auch Krampflösende Mittel zu dir nehmen. Dabei kannst du auf natürliche Mittel wie einen wohltuenden Kamillenblütentee zurückgreifen. Auch hilfreich können andere Kräutertees oder eine warme Wärmfasche sein. Ansonsten lasse dich in deiner Apotheke beraten, welches Mittel das richtige für dich ist.

7) Hausmittel gegen Durchfall

Häufig kann ein Reizdarm Durchfall verursachen. In diesem Fall kannst du auf die üblichen Hausmittel gegen Durchfall zurückgreifen und deinen Reizdarm beruhigen. Demnach kannst du dir eine Möhrensuppe machen und viel Flüssigkeit mit Elektrolyten zu dir nehmen. Darüber hinaus können Flohsamenschalen oder die Verwendung von Heilerde dir helfen. Hierfür löse ca. 1 EL Heilerde in 250 ml Wasser auf und trinke die Mischung. Folglich wird flüssiger Stuhl fest und auch andere Giftstoffe werden gebunden und aus dem Körper geschleust.

8) Verstopfung effektiv vorbeugen

Wenn eines der vorherrschenden Symptome bei dir Verstopfungen sind, solltest du auch hier Hausmittel gegen Verstopfung nutzen. Dabei helfen dir am besten Trockenpflaumen oder Flohsamenschalen. Insbesondere die Flohsamenschalen sind ein schonendes Mittel und die Verstopfungen zu beseitigen. Dabei solltest du die Packungsanweisung befolgen. Zudem bekommst du diese in der Drogerie oder im Internet.

Reizdarm Symptome effektiv behandeln.

9) Regelmäßige Bewegung bei Reizdarmsyndrom

Gleichfalls fördert Bewegung die Verdauung. Und gerade wenn dein Verdauungstrakt gestört ist, kann dir regelmäßige Bewegung helfen das Problem zu beseitigen. Dafür kann schon ein kleiner Spaziergang oder ein wenig Yoga Zuhause ausreichen. Darüber hinaus solltest du viel Wasser trinken, mindestens 2 Liter am Tag. Insbesondere wenn du Sport im Sommer treibst, ist Wasser wichtig.

10) Eine psychologische Behandlung

Neben Stress können auch schwerere psychische Belastungen einen Reizdarm auslösen. In solchen Fällen kann es sehr sinnvoll sein gemeinsam mit einem Psychologen das Problem anzugehen. Hierbei kann eine Verhaltenstherapie helfen. Wenn du also befürchtest, dass Depressionen oder Angststörungen dahinter stecken, kontaktiere einen Arzt. Darüber hinaus beachte unseren Artikel zu Winterdepressionen vermeiden und Tipps zum Angststörungen behandeln.

Häufige Fragen und Antworten

Was ist ein Reizdarmsyndrom?

Das Reizdarmsyndrom ist eine Erkrankung des Verdauungstraktes. Dabei ist die Darmfunktion gestört. Infolgedessen leiden Betroffene meist unter verschiedenen Symptomen und Schmerzen.

Was sind Reizdarm Symptome?

Häufige Symptome sind Bauchschmerzen, Blähungen, Völlegefühl und Unwohlsein. Zudem kann es zu Durchfall oder Verstopfungen kommen. Und ebenso haben Betroffene oft das Gefühl sich nicht richtig entleeren zu können.

Welche Ursachen sorgen für einen Reizdarm?

Die Ursachen des Reizdarms sind nicht abschließend geklärt. Es wird davon ausgegangen, dass eine gestörte Darmperistaltik und Darmflora Auslöser sein können. Ebenso kann eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut und eine erhöhte Immunaktivität mögliche Gründe sein. Auch Infektionen, ein beeinträchtigter Serotoninhaushalt und Stress sind mögliche Ursachen.

Wie behandle ich einen Reizdarm?

Es gibt keine festgeschriebenen Behandlungen. Erfolgreiche Behandlungen können sehr unterschiedlich und individuell sein. Mögliche Mittel die du ausprobieren kannst sind: Kapseln mit Pfefferminzöl, Johanniskraut- oder Kamillenblütentee. Zudem kannst du die jeweiligen Symptome mit entsprechenden Hausmittel versorgen. Bei Durchfall oder Verstopfungen sind Flohsamenschalen hilfreich. Darüber hinaus solltest du Stress reduzieren und Bewegung in deinen Alltag bringen.


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