Ein gesunder Schlaf ist enorm wichtig für uns: In der Nacht erholen sich Körper und Geist. Somit ist das Schlafen eine nächtliche Verjüngungskur, denn die Zellen regenerieren sich und das Gehirn verarbeitet die Eindrücke oder Informationen des Tages. Daher nutze wertvolle Tipps zum besser Schlafen.

Warum ist guter und gesunder Schlaf so wichtig?

Die medizinische Schlafforschung beschäftigt sind eingehend mit dem Thema Schlaf. Dabei kam sie zu dem Ergebnis, dass Schlaf positive Auswirkungen auf die Psyche, Herz, Gedächtnis und vieles mehr hat. Auch sogt ein gesunder Schlaf für die Stärkung des Immunsystems. Folglich ist ein guter Schlaf für das Wohlbefinden jedes Einzelnen unabkömmlich. Nur wenn du ausreichend und gut schläfst, kannst du dir deine Leistungsfähigkeit langfristig bewahren und frühzeitigen Alterungsprozessen entgegenwirken. Wenn du permanent schlecht oder zu wenig schläfst, musst du mit ernsten Folgen für die Gesundheit rechnen! Da wichtige Prozesse während des Schalfens zu kurz kommen:

  • erneuern sich die Zellen
  • reguliert sich der Stoffwechsel
  • stärkt sich das Immunsystem
  • verarbeitet das Gehirn Informationen und bildet Erinnerungen

Wie viel Stunden Schlaf sind gesund?

Die meisten Menschen brauchen zwischen 7 und 8 Stunden Schlaf täglich, um sich fit und ausgeglichen zu fühlen. Jedoch kann das individuell variieren. Wenn du regelmäßig zu wenig Schlaf bekommst, bist schlapp, müde und oft weniger gut drauf.

Einfache Tipps für zum besser schlafen

Wenn du unruhige Nächte erlebst, kann das ein Hinweis auf Ängste oder Depressionen sein. Liegst du oft grübelnd im Bett und machst dir Sorgen? Oder gehst du im Kopf bestimmte Situationen immer wieder durch? Dann sind dies typische Muster von Gedankenschleifen, die dich nicht schlafen lassen. Folglich helfen dir Tipps zum Schlafprobleme erfolgreich bekämpfen. Und wenn du einfach nur die Qualität deines Schlafs verbessern möchtest, dann solltest du die folgenden Tipps beherzigen:

1) Gesund schlafen mit der richtigen Unterlage

Gesunder Schlaf braucht genügend Zeit und ein individuell passendes Equipment. Folglich kann zu wenig Platz im Bett die nächtliche Regenerationsphase stören. Ebenfalls solltest du deine Matratze individuelle auswählen nach Körpergewicht, persönlichen Bedürfnissen und Qualität. Zu harte oder weiche Matratzen beeinträchtigen den Bewegungsapparat und führen zu Beschwerden. Bei zu weichen Matratzen findet der Körper nur schwer in den Tiefschlaf und verspannt sich in der Nacht. Für Allergiker, die empfindlich auf Hausstaub reagieren, gibt es beispielsweise auch spezielle Modelle, die Milben keinen Nährboden geben. Darüber hinaus beachte nützliche Tipps zum Matratzen reinigen.

2) Das passende Kissen auswählen

Gleichfalls ist die Wahl eines passenden Kissens hilfreich, um besser schlafen zu können. Viele günstige Kissen sind zu weich, zu groß oder einfach nur hart. Somit geben sie nur wenig Halt und sorgen für Schmerzen in der Halswirbelsäule und dem Nacken. Dabei sollte der leere Raum zwischen deiner Schulter und Wirbelsäule mit z.B. einem Nackenstüzkissen ausgefüllt werden, um unangenehme Folgen zu verhindern. Wer außerdem zu den Menschen gehört, die lieber auf der Seite schlafen, dem hilft ein Seitenschläferkissen. Folglich kannst du mit dem richtigen Kissen Rückenschmerzen verhindern und Nackenschmerzen vorbeugen.

3) Geeignete Schlafposition zum besser Schlafen

Jeder hat so seine individuelle und bevorzugte Schlafposition. Doch die nicht alle fördern einen guten Schlaf. So zum Beispiel die Bauchlage, welche als ungesündeste Schlafposition gilt. Daher solltest du die Bauchlage unbedingt meiden. Währenddessen ist das Schlafen auf dem Rücken am gesündesten und auch das Abwechseln von Seite zu Seite verhilft zu einen gesunden und erholsamen Schlaf. Demzufolge achte zukünftig darauf in der richtigen Position einzuschlafen.

4) Eine gesunde Schlafumgebung schaffen

Wenn du besser schlafen möchtest, solltest du auf eine gesunde Schlafumgebung achten. Dabei solltest du dich in der Umgebung des Bettes wohlfühlen und entspannen können. Damit du eine Ideale Schlafumgebung erzielst sind zudem folgende Aspekte wichtig:

  • Sorge für ausreichend Dunkelheit, da Licht die Bildung des Schlafhormons Melatonin beeinträchtigt.
  • 18 Grad im Schlafzimmer ist die ideale Raumtemperatur für einen guten Schlaf.
  • Regelmäßige Reinigung des Bettes, das reduziert Hausstaub und sorgt für angenehme frische.
  • Geeignete Bettwäsche wählen: Am besten eignet sich Baumwolle – für kalte Wintertage Flanell oder Biber, im Sommer eher Jersey oder Satin.

5) Für gutes Raumklima sorgen

Es gibt ein paar Tipps, wie du das Raumklima im Schlafzimmer positiv beeinflussen kannst. Dabei ist die einfachste Möglichkeit das regelmäßige Lüften der Schlafräume. Demnach solltest du nach dem Aufstehen „Durchlüften“. Also alle Fenster komplett öffnen und dadurch für einen kompletten Austausch der Luft sorgen. Das gleiche Ritual solltest du am Abend mindestens zehn Minuten vor dem Schlafgehen durchführen. Falls das Raumklima dennoch schlecht ist, kannst du dir Hilfsmittel besorgen, die z.B. die Luftfeuchtigkeit reduzieren. Ebenfalls können Pflanzen das Raumklima verbessern.

6) Im Schlafzimmer Elektrosmog vermeiden

Das Zauberwort heißt kurzzeitiges „digital Detox“ – zumindest ein paar Stunden vor dem zu Bett gehen, solltest du ein gewisses Maß an Schlafhygiene beachten. Und das bedeutet, dass Smartphones, Laptops, Fernseher oder Tablets in der Stunde vor dem Schlafengehen aus dem Zimmer verbannt werden. Auch nächtliches Surfen im Internet oder ein Marathon der letzten Lieblingsserie sollten vor dem Schlafengehen vermieden werden. Folglich kann dein Körper frühzeitig abschalten. Indem du dein Handy durch einen Quartzwecker ersetzt, kannst du elektromagnetischen Strahlung verringern. Dann sollte sich deine Schlafqualität deutlich verbessern.

Warum elektronische Geräte verbannen?

Nicht nur die Reizüberflutung, sondern auch das stimulierendes Blaulicht des Displays stören beim Einschlafen. Ebenso entsteht überall, wo elektronische Geräte in Betrieb sind (Radiowecker, DSL Router, Halogendimmer, Handyladegeräte, Computer, Handy, Fernseher etc.) elektromagnetische Strahlung. Eine negative Langzeitwirkung von Elektrosmog auf unseren Körper ist nicht 100% bewiesen, dennoch schlafen viele Menschen besser, nachdem sie elektrische Geräte aus dem Schlafzimmer entfernt haben.

Denn elektromagnetische Strahlung durchdringt physikalisch gesehen den menschlichen Körper und erzeugt dabei im Körper Wärme. Diese Wärme entsteht durch das Mitschwingen der Körperzellen mit den energetischen Wellen der Strahlung. Im Körper läuft sozusagen eine „abgeschwächte“ Mikrowelle. Wir können deshalb sicher sicher sein, dass elektromagnetische Strahlung unsere Körperfunktionen sowie unseren Bio- und Schlafrhythmus beeinflusst.

7) Ohrstöpsel zur Verbesserung der Schlafqualität

Die meisten von uns leben im städtischen Raum und sind täglich einer Vielzahl an verschiedenen Geräuschen ausgesetzt. Und auch in der Nacht ist vielen keine Ruhepause gegönnt. Mal hört man in der Ferne die Sirene oder der laute Fernseher des Nachbars läuft die ganze Nacht. Dann können Ohrstöpsel ein geeignetes Mittel sein, um einen erholsamen Schlaf zu ermöglichen. Und nach einer gewissen Gewöhnungsphase stören sie gar nicht mehr im Ohr.

8) Tägliche Gewohnheiten pflegen

Ebenfalls versuche für einen besseren Schlaf eine abendliche Routine zu entwickeln und deinen Abend möglichst ruhig ausklingen zu lassen. Dadurch kannst du Stress reduzieren und körperliche sowie mentale Entspannung fördern. Im Gegensatz dazu sind sportliche Betätigung, wilde Partys oder hektische Zockerabende vorm PC wenig hilfreich. Außerdem sollte man versuchen immer zeitgleich ins Bett zu gehen und zur selben Uhrzeit aufzustehen. Auf diese Weise pendelt sich ein Rhythmus ein, der auch für einen gesunden Schlafrhythmus förderlich ist. Um etwas herunterzukommen, kannst du folgendes tun:

  • Atem- oder Einschlaf-Meditationen wie z.B. PMR oder autogenes Training durchführen.
  • Eine Tasse Tee trinken.
  • Einen Abendspaziergang machen.
  • Tagebuch bzw. Gedanken aufschreiben.
  • Ein Buch lesen.
  • Entspannungsmusik hören.

9) Weitere Tipps für einen gesunden Schlaf

Neben den bereits genannten Tipps zur Schlafhygiene und Schlafumgebung, können weitere Regeln das Schlafen verbessern. Und diese lassen sich gut im Alltag beherzigen. Darüber hinaus erfahre, welche Hausmittel zum schnell Einschlafen verhelfen.

  • Regelmäßiges Sport treiben, z.B. von Ausdauersport kann langfristig zu längeren Tiefschlafphasen führen. Allerdings solltest du dich nicht kurz vorm zu Bett gehen auspowern.
  • Zu spätes Essen vermeiden, da sich abends der Stoffwechsel herunterfährt und die Mahlzeit dann wie ein Stein im Bauch liegt. Die letzte Mahlzeit sollte 4 Stunden vor dem Schlafen liegen.
  • Verzichte auf Kaffee am Nachmittag, denn dieser kann bei manchen Menschen schon für schlechteren Schlaf sorgen.
  • Leichte Kost am Abend bevorzugen, dadurch schonst du dein Magen und kannst besser Schlafen.
Besser schlafen mit einfachen Tricks.

Häufige Fragen und Antworten:

Warum ist ein guter Schlaf wichtig?

Die Phase des Schlafens ist wichtig für die Regeneration des Körpers. Im Schlaf wird Melatonin produziert, welches als Antioxidant wirkt. Zudem reguliert sich der Stoffwechsel, das Gehirn verarbeitet Informationen und das Immunsystem wird gestärkt. Insgesamt wirkt sich ein gesunder Schlaf positiv auf dein Wohlbefinden, Herz und Gehirn aus.

Was tun für einen gesunden Schlaf?

Für einen guten Schlaf brauchst du eine für dich gute Matratze und ein passendes Kissen, welches deinen Nacken stützt. Dann beachte, dass eine gesunde Schlafposition auf dem Rücken oder in Seitenlage erfolgt. Darüber hinaus solltest du deine geeignete Schlafumgebung schaffen, wie eine Raumtemperatur von 18 Grad, genügend Dunkelheit und frische Bettwäsche. Ebenfalls solltest du abendliche Rituale einführen und elektronische Geräte aus dem Schlafzimmer verbannen und deren Nutzung vorzeitig vermeiden.

Wie viel Stunden Schlaf sind gesund?

Im Durchschnitt braucht der Mensch ca. 7 bis 8 Stunden Schlaf, wobei sich diese Zahl individuell unterscheiden kann.