17 Tipps zum Strom sparen im Haushalt und Stromkosten senken

Die Stromkosten steigen permanent an und es ist kein Ende in Sicht. Wie kann ich meine Kosten reduzieren, ohne auf Komfort verzichten zu müssen?Durch das kaufen von Elektrogeräten mit bester Energieeffizienzklasse und das Abschalten des Stand-by Modus ist eine deutliche Entlastung des Geldbeutels sowie der Umwelt zu erreichen.

Strom sparen und Stromkosten senken© depositphotos.com
Tipps zum Strom sparen und Stromkosten senken im Haushalt.

1) Glühbirnen durch LED-Lampen ersetzen

Ein helles Zuhause ist etwas Wunderbares. Warum aber sollten wir dazu ineffiziente Leuchtmittel nutzen, die einen viel zu großen Teil des Stroms lediglich in Wärme umwandeln? Moderne LED-Leuchtmittel sparen selbst gegenüber herkömmlichen Energiesparlampen oftmals 70-80 Prozent Energie ein. Auf diese Weise rechnen sich die etwas höheren Anschaffungskosten schon nach wenigen Monaten und führen zu einer üppigen jährlichen Ersparnis ohne einen Verlust an Lebensqualität.

Eine deutliche Verminderung des Stromverbrauches ist bei der Beleuchtung zu erzielen, indem man die alten Glühlampen durch moderne Energiesparlampen ersetzt. Diese verbrauchen nur einen Bruchteil des Stroms und haben eine längere Lebensdauer als Glühbirnen. Der höhere Preis ist durch diese Vorteile bald ausgeglichen.

2) Die Wäsche nur auf 30 Grad waschen

Früher galt die Devise, dass die Wäsche nur dann richtig sauber wird, wenn sie bei mindestens 60 Grad gewaschen wird. Dank moderner Waschmittel ist dies bei normal verschmutzter Wäsche zum Glück nicht mehr nötig. Und das ist auch gut so, denn der Energieverbrauch für die Erwärmung von Wasser steigt mit jedem einzelnen Grad deutlich an. Durch das Waschen bei nur 30 Grad lässt sich also bereits viel Strom sparen.

3) Den Warmwasseranschluss der Waschmaschine nutzen

Noch mehr Strom sparen lässt sich, wenn eine Waschmaschine über einen Warmwasserzulauf verfügt und sich am Aufstellungsort der Waschmaschine ein entsprechender Anschluss an den Warmwasserkreislauf des Heizsystems befindet. Auf diese Weise muss das warme Waschwasser nicht mehr erst mit teurem Strom erwärmt werden, sondern wird mit Hilfe von günstigem Erdgas, Pellets etc. erhitzt.

4) Die Wäsche auf dem Wäscheständer trocknen

Der Wäschetrockner ist einer der größten Stromfresser im Haushalt. Die Geräte haben nicht selten mehr als 1.500 Watt und laufen in einer mehrköpfigen Familie in der Regel fünf bis sechs Mal pro Woche je zwei Stunden. Das entspricht pro Woche Stromkosten in Höhe von 2,80 bis 3,36 Euro. Wer nur die Hälfte seiner Wäsche auf dem Wäscheständer trocknet, spart im Jahr leicht 72,80 bzw. 87,36 Euro.

5) Kühlschrank und Gefriertruhe gründlich abtauen

Eine Eisschicht von nur einem halben Zentimeter Dicke erhöht den Energieverbrauch von Gefrierfächern und Gefrierschränken bereits um 10-15 Prozent. Und da diese Geräte in den meisten deutschen Haushalten noch wesentlich dicker vereist sind, ergibt sich durch das regelmäßige Abtauen ein immenses Einsparpotential.

6) Alte Kühlschränke sind Stromverschwender

Ersetzen Sie wenn möglich den alten Kühlschrank durch ein neues Gerät und achten Sie dabei auf die Energieeffizienzklasse. Geräte der Klasse A und A+ verbrauchen weniger als die Hälfte der Energie, die ein altes Gerät benötigt. Eine Aufstellung an einem möglichst kühlen Ort und ein regelmäßiges Abtauen und Reinigen tragen dazu bei, dauerhaft wenig Strom zum Kühlen zu verbrauchen. Das Gleiche gilt auch für Gefriertruhen, bei denen ebenfalls bis zu 50% der Energie eingespart werden können.

7) Energiesparendes Waschen

Neben der Anschaffung einer Waschmaschine mit optimaler Energieeffizienzklasse kann auch die Beachtung einiger Regeln für eine deutliche Verminderung des Stromverbrauchs sorgen. Neben dem Verzicht auf eine Vorwäsche bringt auch die Wahl möglichst niedriger Temperaturen, wie zum Beispiel 60 Grad statt Kochwaschgang, eine Einsparung von bis zu 50%. Ebenso förderlich für kostengünstiges Waschen in der Waschmaschine ist die Ausnutzung der angegebenen Füllmenge und die richtige Dosierung des Waschmittels. Ein Betrieb im Energiesparmodus und ein Schleudern der Wäsche (wenn möglich) sorgen ebenfalls für niedrige Energiekosten beim Waschen.

8) Wasserkocher statt Herdplatte

Neben diesen zwei einfachen Methoden, welche die Kosten bereits auf ein annehmbares Niveau senken, lässt sich der Umgang mit Strom im Haushalt noch weiter optimieren. Dazu zählt beispielsweise die richtige Regulierung der Heizung. Kleine Tricks und Kniffe sorgen derweil nicht nur dafür, dass die Abrechnungen am Ende eines Monats niedriger ausfallen. Auf der anderen Seite liegt darin auch die Möglichkeit, einen eigenen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Der Wasserkocher erweist sich als ein besonders wichtiges Instrument, um auch die letzten Prozent der Optimierung zu erreichen. Wer das Wasser zunächst auf dem elektrischen Wege erhitzt, sorgt damit für eine erhebliche Ersparnis zum Erhitzen auf dem Kochfeld. Dies liegt an der hohen Effizienz, mit der die heutigen Wasserkocher arbeiten. Hinzu kommt die zeitliche Ersparnis, welche pro Durchlauf bei zwei bis drei Minuten liegen kann. Entsprechend schnell zahlt sich die Investition zurück, die einmalig für einen Wasserkocher aufgebracht werden muss.

9) Muss in jedem Zimmer ein großes Licht brennen?

Die klassische Deckenleuchte verschwindet immer mehr aus den Wohnungen. Zum einen liegt der Wohntrend generell darin, lieber mit Stehleuchten und anderen kleinen Lichtquellen die Räume mit ausreichend Licht zu versorgen. Das sieht nicht nur schön aus, sondern ist auch äußerst effizient. Zum Anderen ist es aber auch so, dass besonders Deckenleuchten, womöglich noch große Lampen, die mit Halogenleuchten versehen sind, absolute Stromfresser sein können.

Am besten man stattet einfach jegliche Beleuchtung der einzelnen Räume mit Energiesparbirnen aus und schon rechnet sich jede einzelne angeschaffte Birne am Ende des Jahres. Zwar sind diese Birnen in ihrer Anschaffung deutlich teurer, als übliche Glühbirnen, doch der Effekt ist beachtlich. Sie halten ebenso lange wie herkömmliche Birnen, verbrauchen aber oftmals nur so wenig Strom, dass sie sich schon nach kurzer Zeit bezahlt machen.

10) Auf maschinelle Trocknung verzichten

Zum anschließenden Trocknen verwenden Sie bitte den preiswertesten Wäschetrockner, den es gibt, die Wäscheleine im Garten oder im Waschraum. Sollten Sie lieber einen Wäschetrockner verwenden, wird empfohlen, die Wäsche vorher zu schleudern und das Kosten reduzierende Programm bügeltrocken zu verwenden. Das spart bis zu 20% der Stromkosten gegenüber der Einstellung schranktrocken.

11) Beim Geschirrspülen Energie sparen

Viele Menschen sind immer noch davon überzeugt, dass sie Geld sparen könnten, indem sie ihr Geschirr mit der Hand abwaschen, anstatt einen Geschirrspüler zu nutzen. Diese Auffassung ist allerdings längst überholt.

Neue Geschirrspülmaschinen haben eine sehr gute Ökobilanz und verbrauchen beim Spülen weniger Wasser und Energie als man benötigen würde, wenn man die gleiche Menge Geschirr mit der Hand abspülen würde. Sie können Ihren Geschirrspüler also guten Gewissens anstellen und das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Allerdings sollten Sie die Spülmaschine immer voll beladen, sonst geht die Rechnung nicht auf.

12) Stromanbieter wechseln bietet das höchste Einsparpotential

Wer noch mehr Geld sparen möchte, wechselt gleich seinen Stromanbieter. Dort lässt sich mit Abstand am meisten Geld sparen, zumal sich viele deutsche Haushalte noch in der teuren Grundversorgung befinden. Zudem locken beim Anbieterwechsel attraktive Boni für Neukunden.

Den bisherigen Anbieter wechseln macht nur dann Sinn, wenn man sich im Vorfeld über andere Stromanbieter ausgiebig informiert. Am besten fährt man, wenn man aktuelle Strompreise vergleichen kann. Nur so erhält man alle wichtigen Fakten und Daten, Konditionen und Leistungen auf einen Blick und kann schließlich fundiert entscheiden, welcher Anbieter auch tatsächlich der passende ist und wo unterm Strich am meisten Einsparpotenzial drin ist.

13) Stromanbieter Tarife vergleichen

Neben der Möglichkeit, den eigenen Verbrauch zu reduzieren, ist auch der Wechsel des Stromanbieters eine wichtige Stellschraube zur Regulierung. Was in der Werbung immer wieder glorifiziert wird, bietet tatsächlich einen wesentlichen Nutzen. Im Durchschnitt zahlt ein deutscher Haushalt derzeit rund 32 Cent pro Kilowattstunde, was deutlich über den Tarifen der günstigsten Anbieter liegt. Der große Vorteil des Wechsels liegt am großen Komfort, der nach wie vor gewährleistet ist. Denn im Alltag sind trotzdem keinerlei Einschränkungen zu vernehmen, die mit der Ersparnis in Verbindung stehen würden. Bei einem durchschnittlichen jährlichen Verbrauch von 3.000 kWh kann eine Familie dadurch bis zu 300 Euro pro Jahr sparen.

14) Vorsicht vor Stand-By – Auf Stand by Modus verzichten

Häufig ist es das gefürchtete Stand-By der Geräte, welche die Stromkosten in die Höhe treibt. Denn obwohl sich Fernseher, Stereoanlage und Co. nicht in der Benutzung befinden, verbrauchen sie dauerhaft etwas Strom. Natürlich wäre es umständlich, aus diesem Grund täglich die Stecker zu ziehen und diesen Vorgang bei jeder Nutzung rückgängig zu machen. Deshalb empfiehlt es sich, auf Steckleisten mit Notausschalter zurückzugreifen, deren Kaufpreis häufig nur minimal höher liegt als bei den klassischen Angeboten. Bis zu acht unterschiedliche Geräte lassen sich von nun an mit einem einzigen Klick auf den Schalter in den absoluten Ruhezustand versetzen, wodurch sie überhaupt keinen Strom mehr benötigen. Je nach dem, wie viele Geräte auf diese Weise angeschlossen werden, lassen sich die Stromkosten pro Jahr um mehr als 80 Euro senken.

Die Unterhaltungselektronik wie Fernseher, DVD-Player und Stereoanlagen haben ein sehr hohes Einsparpotenzial, wenn man darauf achtet, den Stand-by Modus auszuschalten. Dies bringt eine Ersparnis von bis zu 70%.

15) Die unsichtbaren Stromfresser abschaffen

In der Summe wird es viel. Denn besonders die kleinen und ungeahnten Stromfresser lassen die Rechnungen nach oben schnellen und man weiß nicht so recht, wie und wo das passieren konnte. Ein klassisches Beispiel sind alte Kühlschränke. Sicherlich sind die Kühlschränke, die schon einige Jahre auf dem Buckel haben, solide und dankbar. Allerdings sind diese Geräte oftmals noch nach alten Standards erbaut und nicht unter Berücksichtigung heutiger Energieeffizienzklassen.

Haushaltsgeräte gehören nun mal zu den Energiefressern schlechthin. Sie schlagen sich meistens sogar 60 Prozent und mehr auf den monatlichen Stromverbrauch nieder und alte Kühlschränke tragen eine Menge dazu bei. Kühlschränke mit einer Energieeffizienzklasse A bis A+++, sind perfekte Stromsparer. TV und andere Elektrogeräte, die ständig am Stromnetz hängen, sollte man an eine Steckleiste mit Kippschalter hängen. Schließlich sind diese Geräte meistens mit einer Stand-by-Funktion ausgerüstet und dies bedeutet auch, dass sie permanent Strom verbrauchen. Einfach den Kippschalter an der Leiste ausschalten und schon kann man je nach Anzahl der Geräte 100 Euro und sogar mehr im Jahr einsparen.

16) Energie sparen mit einer Zentralheizung

Fall man nur die Zentralheizung zur Verfügung hat, ist man allein auf diese angewiesen. Um auf die Einsparmöglichkeiten einzugehen, wird an dieser Stelle ein kurzer Ausflug in deren Funktionsweise unternommen. Im Heizungskeller, der die Regel darstellt, wird mit den Energieträgern Gas oder Öl, Wasser erhitzt, das durch Rohre in die Heizkörper der Wohnung gepumpt wird. So weit, so gut.

  • Jedoch muss man sich bei den heutigen Preisen vergegenwärtigen, dass jedes endlich im Raum angekommene Grad Celsius bares Geld wert ist. Denn bevor das heiße Wasser oben ankommt, fließt es durch einige Meter Rohrleitungen und gibt dabei Wärme ab. Aus diesem Grunde muss „oben“ für einen möglichst geringen Wärmeverlust gesorgt werden.
  • Diverse Tipps hat jeder im Netz schon tausendfach gelesen. Der Aspekt des Lüftens ist jedoch mehrfach interessant, nicht nur in Bezug auf Schimmel. Denn bei richtigem Lüften wird warme und feuchtigkeitshaltige Raumluft gegen kalte Außenluft ausgetauscht. Kalte Luft ist sehr trocken, enthält also wenige Wassermoleküle. Daher nimmt sie die noch vorhandene Luftfeuchte sozusagen wie ein Schwamm auf.
  • Ein weiterer, nicht so bekannter, Affekt besteht darin, dass trockene Luft sich schneller erwärmt als feuchte. Insofern wird mit häufigem Lüften nicht nur Schimmel vorgebeugt, sondern auch dafür gesorgt, dass der Raum warm bleibt und sich ein angenehmes Raumklima bildet. Denn Lüften entzieht den im Raum befindlichen Möbeln und Gegenständen nicht so schnell die bereits gespeicherte Wärmeenergie.

17) Energie sparen durch weniger Stromverbrauch

Die gängigen Stromspartipps kennt fast jeder. Jedoch sollte man sie beherzigen. Leider gibt es keine Geheimtipps, den Verbrauch dieser Geräte auf null zu bringen.

  • Der Kühlschrank sollte jedenfalls immer gut gefüllt sein, damit nur wenig zu kühlende Luft in ihm vorhanden ist. Beim Entnehmen des Inhaltes gilt: Herausnehmen → Klappe zu → gekühlte Dinge möglichst schnell wieder hineinlegen.
  • Beim Kochen, sollte, wenn beispielsweise Wasser für Nudeln gebraucht wird, der Großteil des Wassers im Wasserkocher erwärmt werden. Erst einmal geht das schneller, zweitens frisst das nur ein Drittel der Energie.
  • Der WLAN-Router bietet ebenfalls Möglichkeiten, Strom zu sparen. Viele Modelle bieten eine integrierte Energiesparfunktion.
  • Wer für Wochen in den Urlaub fährt, hat ebenfalls die Möglichkeit, seinen entleerten Kühlschrank oder den Router auszuschalten.

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