Tipps und Anleitung zum Haarausfall vorbeugen

Haarausfall natürlich vorbeugen mit vielen Tipps und Anleitungen zur schonenden Haarpflege. So schützen sich Frauen und Männer gegen Haarverlust.

Ursache von Haarausfall

Die Ursachen für Haarausfall liegen vorrangig in körperlichen Prozessen (Stoffwechsel- oder hormonelle Störungen) oder genetischen Faktoren begründet. Daher ist es Patienten nur in begrenztem Maße möglich, diesem vorzubeugen. Einige Maßnahmen können jedoch selbst getroffen werden um die Haarfollikel zu stärken.

Haarausfall vorbeugen© shutterstock.com

Tipps und Tricks zum Haarausfall vorbeugen.

Beachte auch die natürlichen Hausmittel gegen Haarausfall.

1) Die richtige Pflege

Eine gründliche Pflege von Haar und Kopfhaut ist nötig um die Haargesundheit zu stärken, jedoch sollte es mit der Pflege keinesfalls übertrieben werden. Tatsächlich kann zu häufiges Kämmen bzw. Bürsten oder auch Haare Wasche, gerade mit den falschen Produkten, die Haare noch zusätzlich strapazieren.

  • Pflegeprodukte: Shampoos, Conditioner und anderweitige Pflegeprodukte sollten ph-neutral sein, um die Kopfhaut nicht zu reizen. Ein mildes Shampoo, möglichst ohne Silikone und vorwiegend auf natürlichen Inhaltsstoffen basierend, reicht für die regelmäßige Pflege aus. Ein Conditioner kann wöchentlich zum Einsatz kommen um die Haare kämmbar zu machen und mit einem Schutzfilm zu überziehen.
  • Kamm und Bürste: Abgerundete Borsten bei Kamm und Bürste schonen die Kopfhaut und verhindern Reizungen. Hier sollte auf weiche Naturprodukte Wert gelegt werden. Kämme und enge Abstände zwischen Zinken bzw. Borsten eignen sich vor allem für dünne Haare. Dickes Haar sollte mit Bürsten mit weitem Borstenabstand behandelt werden. Kamm und Bürste müssen regelmäßig mit warmen Wasser gereinigt werden um die Ansammlung von Bakterien zu vermeiden.
  • Waschen und Trocknen: Die Haare sollten etwa zwei bis drei Mal in der Woche gewaschen werden um Schmutz- und Stylingrückstände zu beseitigen. Vor dem Waschen sind die Haare zusätzlich durch Bürsten von groben Rückständen zu befreien. Das Wasser sollte lauwarme Temperaturen aufweisen, ein Nachspülen kann mit kaltem Wasser erfolgen. Das gründliche Ausspülen des Shampoos ist notwendig, da Rückstände die Haare strapazieren können. Anschließend gilt es die Haare schonend zu trocknen – am besten mit einem Handtuch leicht abtupfen und an der Luft trocknen lassen. Wer auf Föhnen nicht verzichten kann sollte dies nur auf niedriger Stufe und immer vom Absatz zu den Spitzen führend durchführen. Spezialtipp: eine hohe Wattzahl garantiert eine schnelle Trocknung bei geringer Hitzestufe.
  • Stylingprodukte: Wenn möglich sollte auf Stylingprodukte weitgehend verzichtet werden, da die künstlichen Inhaltsstoffe Haar und Kopfhaut angreifen können. Wer auf diese nicht verzichten mag, sollte mögliche Reste immer gründlich Auswaschen oder Ausbürsten. Zudem ist die Wahl des richtigen Produkts entscheidend. Geeignet sind natürliche Produkte, vermieden werden sollten Propylene Glycol, Polyethylenglycol und Natriumlaurysulfat. Natriumsulfat lässt die Kopfhaut austrocknen und führt zu Ekzemen.

Die richtige Ernährung gegen Haarausfall

Eine unausgewogene Ernährung, insbesondere Radikaldiäten, beeinträchtigen die Haargesundheit. Ein akuter diffuser Haarausfall kann bei einseitiger Ernährung und Nährstoffmangel die Folge sein. Eine ausgewogene Kombination aus Nährstoffen, Eiweißen und Vitaminen sollte regelmäßig aufgenommen werden. Drei Spurenelemente stehen dabei besonders im Fokus: Eisen, Zink und Kupfer.

  • Eisen: Eisenmangel führt zu einer Sauerstoffunterversorgung der Körperzellen und in der Folge auch zu Haarausfall. Grünes Blattgemüse und Fleisch liefern dem Körper ausreichend Eisen.
  • Zink: Zink wirkt antiseptisch, es hemmt Entzündungsprozesse und beschleunigt die Wundheilung. Auf diese Weise können Entzündungen an den Haarfollikeln verhindert und das Haarwachstum angeregt werden. Fisch, Bohnen, bestimmte Kerne bzw. Nüsse und Eier enthalten das Spurenelement.
  • Kupfer: Kupfer ist ein wichtiger Bestandteil im Stoffwechselprozess. Ein Mangel des Spurenelements führt in der Regel zu brüchigem Haar bis hin zu Haarverlust. Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte oder Trockenobst zählen als kupferhaltige Lebensmittel.

Die richtige Lebensweise

Neben der Ernährung spielen noch andere Faktoren einer gesunden Lebensweise eine Rolle. So werden Rauchen, Adipositas und psychische Belastungen häufig mit Haarverlust in Verbindung gebracht. Gerade adipöse Männer neigen zu häufig zu Haarausfall. So können Belastungssituationen aufgrund der dabei ausgeschütteten Stresshormone die Haare schädigen. Forscher gehen davon aus, dass Stress die Wachstumsphase der Haarfollikel verkürzt. Als Folge treten häufiger Entzündungen auf und die Follikel sterben ab. Der Effekt eines gesunden Lebensstils ist daher nicht zu unterschätzen.

Der richtige Wetterschutz

Kälte, Sonne und starke Temperaturwechsel können die Haare beanspruchen. Häufig wird sogar ein vermehrter Haarverlust im Winter bemerkt. Tatsächlich ist in den Jahreszeiten Sommer und Winter eine individuelle Pflege angezeigt. Im Sommer sollten die Haare vor starker UV-Strahlung und Hitze geschützt werden. Hüte und spezielle UV-Schutz-Sprays wehren die Sonnenstrahlen ab. Zudem sollten die Haare beim Badeurlaub nicht direkt in der Sonne getrocknet werden. Chlor- und Salzwasser müssen gründlich ausgespült werden.

Im Winter stellen die trockene Heizungsluft, der starke Temperaturwechsel und Wintermützen Strapazen für die Haare dar. Trockene Luft entzieht auch den Haaren und der Kopfhaut die Feuchtigkeit. Regelmäßiges Lüften ist daher ratsam. Dicke Wollmützen sind nicht atmungsaktiv und nehmen der Kopfhaut den Sauerstoff. Dennoch ist es wichtig die Kopfbedeckung bereits vor dem Verlassen des Hauses aufzuziehen um einen zu stark ausgeprägten Temperaturwechsel zu vermeiden.

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