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Tipps & Fragen zum Krankenkassenwechsel

Zu den gesetzlichen Vorgaben und Standardinhalten einer Krankenversicherung, hat jede Krankenkasse, besonders die privaten, die Möglichkeit weitere Leistungen variabel zu gestalten. Es kann demnach sein, dass Beispielsweise bei der einen Versicherung eine Psychotherapie zu 100% bezahlt wird und bei einer anderen Anteilig zu 80%. Die eine Versicherung bietet nach Unfällen Schönheitskorrekturen zum Nulltarif an, eine andere beteiligt sich nur teilweise daran oder schließt dies ganz aus.

In Deutschland gibt es viele verschiedene Krankenversicherungen, die Unterschiedliche Leistungen und Preise anbieten, sodass es sich lohnt hier mehrere zu vergleichen. Wir erklären Ihnen wie Sie sicher die beste Krankenversicherung für sich finden können.

Vorteile & Nachteile verschiedener Krankenkassen

Ein Vorteil der privaten Krankenkasse ist, dass die Beiträge nicht nach dem Einkommen, sondern nach dem Gesundheitsstand und dem Alter der Person berechnet werden. So kann ein Vielverdiener durchaus Geld sparen. Weiterhin kann man hier zusätzlich noch durch Selbstbeteiligung oder durch sparsame Verwendung des Gesundheitsangebotes Gebühren einsparen. Der Letzte große Vorteil der privaten Krankenversicherung ist, dass Sie aus einer großen Auswahl an Tarifen den richtigen für sich finden können.

Der Hauptvorteil bei der staatlichen Krankenversicherung ist, das sich die Grundversorgung, auch bei Arbeitslosigkeit und chronischer Krankheit und Zahlungsnöten nicht verändert. Zudem ist es möglich kostenlos Familienmitglieder mitzuversichern, die kein eigenes Einkommen nachweisen können. Dies gilt je nachdem, ob was Kind dann Arbeitet oder nicht, bis zum 23. beziehungsweise bis zum 25. Lebensjahr.

Fragen & Antworten zum Krankenkassenwechsel

1) Wieso kann der Wechsel in eine andere Krankenkasse sinnvoll sein?

Nach Prüfung seiner Bedürfnisse in Punkto „Sonderbehandlungen“ und abwägen darüber was einem wichtig erscheint, ist schlussendlich immer ein Wechsel dann sinnvoll, wenn der Tarif im Gleichgewicht mit dem Preis- Leistungsverhältnis steht.

2) Wie wechselt man in eine andere Krankenkasse?

Auch hier sind die Kündigungsfristen zu beachten, die im jeweiligen Vertrag stehen. Beim Wechsel einer Arbeitsstelle bei Festangestellten, kann bei jedem Neubeginn die Krankenkasse gewechselt werden. Zusatzversicherungen können zu jedem Zeitpunkt abgeschlossen werden, aber auch nur nach Vertragsbedingung gekündigt werden.

3) Wer kann in eine andere Krankenkasse wechseln?

Grundsätzlich spielt es keine Rolle, jeder der versichert ist kann die Krankenkasse wechseln. Ob man freiwillig (Selbständige), Pflicht (Angestellte) oder privat versichert ist.

4) Wann ist der richtige Zeitpunkt zu wechseln?

In der Regel dann, wenn man mit seiner alten Versicherung unzufrieden ist. Der Markt steht hier für jeden offen. Ein Versicherungsvergleich über Internetportale kann hier behilflich sein.

Wechsel in günstige gesetzliche Krankenkasse

Ein Wechsel zwischen zwei gesetzlichen Krankenkassen ist bei gleichem Einkommen grundsätzlich möglich. Man kann frei wählen zwischen allen gesetzlichen Krankenkassen, die in seinem eigenen Bundesland oder bundesweit ihre Leistungen anbieten. Anders als den privaten Kassen dürfen die gesetzlichen Kassen niemanden ablehnen. Der Krankenkassenwechsel wird also zur Pflicht.

Sofern Sie schon 18 Monate bei Ihrer alten Krankenkasse Mitglied waren, haben Sie eine jederzeitige Kündigungsmöglichkeit mit 2-monatiger Wartefrist, bis Sie Mitglied der neuen Krankenkasse werden. Bei einer Beitragserhöhung Ihrer Krankenkasse gelten Sonderregeln für die Kündigung. Sie muss aber innerhalb von zwei Monaten nach Beitragserhöhung erfolgen.

Viele Krankenkassen zur Auswahl

Bei der großen Auswahl an guten aber auch schlechten Krankenversicherungen, ist es nicht immer einfach die Richtige für sich zu finden, da sie sich in vieler Hinsicht meist unterscheiden. Die Auswahl wird nochmal vergrößerte, da es nicht nur staatliche sondern auch private Krankenkassen gibt, die je nachdem verschiedene Vor- und Nachteile bieten.

Um hier für sich die passende Versicherung zu finden, sollten Sie sich vor der Suche zuerst darüber klar werden, was Sie von der Versicherung wollen. Hierbei ist besonders wichtig, welche Leistungen und Service Sie erwarten und wie viel Beiträge Sie monatlich zahlen möchten. Erst wenn Sie hier eine ungefähre Vorstellung haben, macht es auch Sinn nach den Krankenkassen zu suchen und diese untereinander zu vergleichen.

Krankenversicherungen richtig vergleichen

Der Tarif der jeweiligen gesetzlichen als auch privaten Krankenkassen spielt eine sehr große Rolle. Augenscheinlich entscheiden sich viele spontan für den günstigsten Tarif, allerdings ist dieser nicht unbedingt auch der Beste für den Betreffenden. Der Inhalt einer Krankenversicherung ist in den meisten Fällen viel wichtiger.

Um die richtige Krankenversicherung für sich zu finden, ist das persönliche Besuchen der Krankenkassen vor Ort eine Möglichkeit. Hier können Sie all Ihre Fragen mit einem Fachmann klären, bevor Sie sich entscheiden. Dabei müssen Sie aber, nach unserer Erfahrung, meist lange Fahrten und Wartezeiten in Kauf nehmen.

Es gibt viele gute Methoden um die Krankenversicherungen, egal ob privat oder staatlich, gegeneinander abzuwiegen. Die beste Anlaufstelle hierfür steht das Internet dar, da es hier viele Vergleichsseiten gibt, wo die bekanntesten und beliebtesten Versicherungen getestet wurden. Dabei können Sie meist Angaben machen, was Ihnen bei den Versicherungen wichtig ist, sodass Sie hier nur diejenigen angezeigt bekommen, die für Sie Interessant sind. Ein weiterer Vorteil des Internets ist, dass Sie sich zudem noch sehr einfach über die Krankenkassen informieren können. So gibt es hier zum Beispiel, Beschreibungen und Kundenbewertungen und Preislisten. Außerdem können Sie dringende Fragen per E-Mail oder über eine (meist kostenpflichtige) Hotline klären.

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Gesundheitszustand bei privaten Krankenkassen

Der Gesudtheitszustand des Versicherungsnehmers ist besonders für die private Krankenversicherung von Bedeutung. So kann es sein, dass Behandlungen zu bereits bestehenden Gebrechen eingeschränkt oder gar ausgeschlossen sind. Beispielsweise die Behandlung chronischer Erkrankungen.

Die privaten Krankenkassen verlangen vor Abschluss eines Vertrages einen Gesundheitscheck. Wer hier falsche Angaben macht über seine körperliche Verfassung oder bereits erfolgte Therapien, kann im Ernstfall, wenn er die Krankenkasse in Anspruch nimmt seinen Versicherungsschutz verlieren und kann sogar mit einer Kündigung rechnen.

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Kategorie: Familienvorsorge
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