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Der Weg zum Nichtraucher

Tipps zum Rauchen aufhören und Nichtraucher werden

Viele Tipps zum Rauchen aufhören. Jetzt Endlich Nichtraucher werden. Warum ist es so schwer mit dem Rauchen aufzuhören? Und wie kann man es dennoch schaffen mit dem Rauchen aufzuhören? Hausfrauentipps.de erklärt, warum es sich lohnt und wie man es schafft.

Wer dem ständigen Griff nach der Zigarette den Kampf ansagen will, braucht nicht nur Durchsetzungsvermögen und Motivation, sondern auch einen Plan. Da das Rauchen eine Sucht ist, hat der Körper einige Entzugssymptome durchzustehen und zu überstehen. In der Regel ist dieser Meilenstein aber nach 10-14 Tagen überwunden. Vielmehr Wille und Kraft fordern jedoch die psychischen Entzugssymptome, denn das Rauchen ist vor allem eine Abhängigkeit im Kopf.

Mit Rauchen aufhören und Nichtraucher werden© depositphotos.com

Nützliche Tipps zum Rauchen aufhören und endlich Nichtraucher werden.

Der Weg zum Nichtraucher mag steinig sein und am Anfang vielleicht auch unüberwindbar wirken. Wer aber die möglichen Stolpersteine kennt, kommt mit diesen auch klar und kann sich auf ein rauchfreies Leben freuen. Denn neben den bekannten Auswirkungen des Rauch-Stopps auf Ihre Gesundheit, tun Sie auch ihrem Aussehen, Ihrer Psyche und Ihren Finanzen einen großen Gefallen. Hier bekommen Sie einige Tipps zum Rauchen aufhören und Nichtraucher werden.

Warum ist es so schwer mit dem Rauchen aufzuhören?

Das Rauchen ist eine Sucht – dieser Umstand ist allgemeinhin bekannt. Aber, im Unterschied zu anderen Drogen, wird dem Suchtstoff Nikotin wissenschaftlich gar keine allzu berauschende Wirkung zugeschrieben. Das in Zigaretten enthaltene Nikotin wirkt nur minimal beruhigend auf den Körper. Viele ehemaligen Raucher berichten, dass die meisten körperlichen Entzugssymptome (Kopfschmerzen, Zittern, gesteigerte Nervosität, Schlafstörungen) bereits nach ein paar Tagen überwunden waren. Dennoch war der ‚Suchtdruck‘, also das innere Verlangen nach einer Zigarette, noch lange nicht wirklich kontrollierbar. Und hier kommt die psychische Abhängigkeit des Rauchens ins Spiel.

Sie macht es dem Nichtrauch-Willigen so schwer auch langfristig den Zigaretten abzuschwören. „Es ist Genuss für mich!“, „Ich brauch die Raucherpause zum runterkommen!“ und „Rauchen beruhigt mich in Stresssituationen!“ – Raucher finden allerlei Beweggründe, wann und warum sie rauchen müssen. Sie sind auf ihre Zigaretten konditioniert. Das heißt, in ihrem Tagesablauf sind feste Zeiten integriert, zu denen sie rauchen müssen. Und das unabhängig davon, wie hoch der Nikotinspiegel im Blut gerade tatsächlich ist – es gehört eben dazu.

Das große Problem daran, mit dem Rauchen aufzuhören, ist die Abhängigkeit im Kopf. Denn wie sonst lässt sich erklären, dass selbst starke Raucher nachts 8 oder mehr Stunden durchschlafen können ohne vom Schmacht nach der Zigarette geweckt zu werden. In dieser Zeitspanne entgiftet der Körper sich nämlich schon von einem großen Teil des Nikotins und der erste körperliche Entzug ist dann schon überstanden. Dennoch greift der Raucher am nächsten Morgen spätestens nach dem Frühstück wieder zur Zigarette. Aber nicht, weil ihm sein Körper das abverlangt, sondern weil es einfach eine Gewohnheit ist, die ihm Sicherheit und Kontrolle und damit Entspannung verschafft.

Mit welchen körperlichen und psychischen Symptomen ist zu rechnen, wenn man aufhört zu rauchen?

Körperlichen Entzugssymptome

Zu den körperlichen Entzugssymptomen gehören:

  • Kopfschmerzen
  • Zittrigkeit der Hände
  • Schlafstörungen
  • Gesteigerter Appetit
  • Verdauungsstörungen
  • Konzentrationsschwäche

Wie stark die körperlichen Symptome einer Nikotinentwöhnung ausgeprägt sein werden, lässt sich im Vorfeld nur schwer einschätzen. Sie erreichen ihre maximale Ausprägung meist am 2. oder 3. Entwöhnungstag und sind in der Regel nach spätestens 2 Wochen schon deutlich abgemildert. Die Ausprägung des körperlichen Entzugs kann mit Nikotinersatzpräparaten (Pflaster, Lutschpastillen, Mundsprays) abgeschwächt werden und so über die ersten Tage ohne Zigarette helfen. In der Apotheke kann man sich über die verschiedenen Präparate beraten lassen.

Psychische Entzugssymptome

Die psychischen Entzugssymptome sind abhängig von der Persönlichkeitsstruktur und dem individuellen Rauchverhalten. Häufig treten folgende Symptome auf:

  • Gesteigerte Nervosität und Aggressivität
  • Angst etwas zu verlieren, aufgeben zu müssen (Sicherheits- und Kontrollverlust)
  • Angst, Stresssituationen nicht mehr gut meistern zu können
  • Gesteigerte Langeweile, weil die Zigarette als Ablenkung fehlt
  • Innere Leere, weil die Zigarette als Belohnung (z. Bsp. nach einer erledigten Aufgabe) fehlt
  • Gesteigertes Verlangen, vor allem in Gesellschaft von Rauchern
  • Angst, Gewicht zu zunehmen

Was kann man tun für den Einstieg ins Nichtraucher-Sein?

Egal ob man sich für eine langsame Entwöhnung oder die Sofort-Methode entscheidet, für einen gelingenden Rauch-Stopp ist es wichtig, sich schon im Vorfeld einen Plan zu machen, wie und mit welchen Strategien man am besten dem psychischen Entzug begegnet.

Auch der Zeitpunkt für den ersten Tag ohne Glimmstängel ist hierbei entscheidend. Der samstägliche Bundesliga-Treff mit den Kumpels kann hier nämlich schon die erste Hürde darstellen, an der man ins Straucheln kommen könnte. Dann lieber einen Zeitraum wählen, wo die Ablenkung von außen sehr gering ist.

Kleine und größere Ziele erhöhen die Motivation, deshalb sollten sich bewusst Motivationsschübe gesetzt werden. Es gibt Apps für das Smartphone, die berechnen, wie viel Geld man schon gespart hat oder wie weit der Nikotinabbau im Körper schon voran gekommen ist. Solche Verbildlichungen helfen sich den eigenen Fortschritt immer wieder vor Augen zu führen. Und ab und zu sollte man sich dann vom gesparten Geld auch mal etwas gönnen.

In der Anfangszeit kann es sehr hilfreich sein, Verlockungssituationen im Privaten und im Beruf vorauszuahnen und wenn möglich aus dem Weg zu gehen oder sich Ausweichstrategien zu überlegen (z. Bsp. vorbereitete Gemüsesticks mit ins Büro nehmen, Anti-Stress-Ball zum Beschäftigen der Hände besorgen).

Die Unterstützung von Menschen aus dem näheren Umfeld (Familie, Freunde, Kollegen) verbessert die Erfolgsaussichten auf dem Weg zum Nichtraucher sehr. Deshalb sollten diese über das Vorhaben informiert werden.

Und wer sehr gesellig ist und die Gemeinschaft schätzt kann sich getreu dem Motto „gemeinsam sind wir stark“ online oder in der eigenen Wohngegend nach „Gleichgesinnten“ umsehen. Zum Beispiel bietet die BzgA hier eine Plattform für eine ganze Community für den Austausch an.

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