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Tipps zur Unfallversicherung für Hausfrauen & Familie

Clevere Tipps zur Unfallversicherung für Hausfrauen und Familie. Jetzt eine Absicherung mit der Unfallversicherung planen und die besten Unfallversicherungen für Familien vergleichen, finden und sparen.

Als Hausfrau oder -mann darf eine eigene Unfallversicherung nicht unterschätzt werden. Das liegt daran, dass rund 70 Prozent aller Unfälle im Haushalt passieren. Nur kurz nicht aufgepasst und schon stürzen Sie von der Leiter, rutschen im Badezimmer aus oder verletzen sich mit der Gartenschere. Solche Unfälle sind leider keine Seltenheit und belasten den Körper sowie Geldbeutel. Um das zu vermeiden, sollten Sie eine Unfallversicherung für die Familie abschließen. Diese kann Sie nicht nur im Falle eines Unfalls schützen, sondern auch die Kosten minimieren.

Tipp 1: Brauchen Sie eine Unfallversicherung?

Sollten Sie arbeitstätig sein, erhalten Sie in der Regel eine Berufs- oder Erwerbungsunfähigkeitsversicherung. In einem solchen Fall ist es nicht notwendig, dass Sie eine externe Unfallversicherung abschließen. Sind Sie jedoch Hausfrau oder -mann, ist eine Unfallversicherung sinnvoll. In der Definition bedeutet das, die Versicherung zahlt bei Invalidität auch dann, falls es zu einer Berufsunfähigkeit kommen sollte.

Tipp 2: Rabatte nutzen und Geld sparen

Schließen Sie nicht den erstbesten Unfallschutz ab, sondern informieren Sie sich ein wenig. Viele Versicherungen bieten einen hohen Rabatt, wenn Sie eine Police für die gesamte Familie abschließen. Bei einer solchen Unfallversicherung für die Familie sind bis zu 30 Prozent Preisnachlass möglich. Auch über Vereine angebotene Gruppenversicherungsverträge sind deutlich günstiger. Achten Sie aber darauf, dass der Unfallschutz hoch genug ist. Gerade Rabattangebote sollen Kunden in schlechte Verträge locken. Das bedeutet, anfangs sind die Zahlungen überraschend niedrig und Sie erhalten ein umfangreiches Leistungspaket. Sobald aber eine bestimmte Vertragszeit abgelaufen ist, erhöhen sich die Kosten und die Leistungen sinken. Meist ist es auch so, dass Sie nun für mehrere Jahre an den Vertrag gebunden sind. Achten Sie deswegen genau darauf.

Tipp 3: Rechtzeitig wechseln

Um eine neue Unfallversicherung als Hausfrau oder -mann in Anspruch zu nehmen, müssen Sie den vorherigen Vertrag kündigen. Das ist selbstverständlich nur notwendig, wenn Sie bereits eine Versicherung besitzen. Achten Sie jetzt auf den richtigen Zeitpunkt, denn die Versicherung muss mindestens drei Monate vor Ablauf des Versicherungsjahrs gekündigt werden.

4) Die Leistungen im Blick

Die sogenannte Geltung spielt bei der neuen Unfallversicherung eine wichtige Rolle. Besonders die gesetzliche Versicherung beschränkt sich meist nur auf Unfälle in der Freizeit oder beim Autofahren. Dieser eingeschränkte Schutz ist aber ungünstig. Optimal ist, wenn Sie rund um die Uhr von Ihrer Versicherung geschützt werden, unwichtig, wo Sie sich gerade befinden oder was Sie machen. Darüber hinaus müssen Sie sich die Versicherungssumme anschauen. Mindestens 100.000 Euro sind ein Muss. Bietet ein Vertrag weniger Sicherheit, sollten Sie diesen entweder erhöhen oder kündigen.

5) Immer die Progression beachten

Die Progression vergessen leider viele Hausfrauen und -männer, die eine passende Versicherung abschließen. In der Definition bedeutet eine Progression, dass Sie mehr Geld bekommen, wenn Ihre Invalidität höher ausfällt. In der Regel sind das Verträge mit „P350“ oder „P500“. Das bedeutet, die Versicherung zahlt Ihnen bei 100 Prozent Invalidität 350 beziehungsweise 500 Prozent der Versicherungssumme.

Als kleines Beispiel: Haben Sie eine Unfallversicherung für Hausfrauen oder -männer abgeschlossen, deren Versicherungssumme bei 100.000 Euro liegt, erhalten Sie bei einer vollen Invalidität 350.000 beziehungsweise 500.000 Euro. Sollte ein Vertrag keinerlei Progression aufweisen, wie es häufig bei den gesetzlichen Angeboten ist, sollten Sie diesen nicht abschließen.

Bietet die Versicherung hingegen eine Progression von „P300“ an, fragen Sie nach, ob Sie diese erhöhen können. Falls dies nicht der Fall ist, kündigen oder wählen Sie diese Versicherung gar nicht erst. Problematisch wird es auch bei Mehrleistungstarifen. Das bedeutet, die Leistung steigt stufenweise an. Dadurch können Sie zwar bei 50 Prozent Invalidität nicht die üblichen 49 Prozent, sondern sogar die doppelte oder dreifache Entschädigung erhalten, doch häufig droht Streit mit der Versicherung.

6) Die Beiträge im Abschluss

Ein abschließender Tipp befasst sich mit den Beiträgen, denn diese Summe müssen Sie pro Jahr leisten. Sollten Sie sich in einer Gefahrengruppe befinden, wie auf dem Bau, in Kontakt mit Chemikalien oder ähnlichem, sollten Sie eine Progression von 350 oder 500 wählen, was mehr als 250 Euro im Jahr bedeutet. Als Hausfrau oder -mann ist das aber in der Regel nicht notwendig, denn es handelt sich um eine risikoarme Beschäftigung. Deswegen sind geringe Progressionsstufen möglich, sodass nur etwa 150 Euro pro Jahr gezahlt werden muss. Für Kinder reicht eine Versicherungssumme von 100 Euro aus. Wichtig ist, dass Sie diese Beiträge stets bei mindestens 100.000 Euro Versicherungssumme leisten. Zahlen Sie mehr und erhalten am Ende weniger als 100.000 Euro, handelt es sich um eine unpassende Versicherung und Sie sollten einen weiten Bogen darum machen.

7) Vergleichen hilft weiter

Ob eine Unfallversicherung sinnvoll ist, hängt von dem jeweiligen Anbieter ab. Aus diesem Grund sollten Sie die Leistungen und Kosten genauestens überprüfen und vergleichen. Lassen Sie sich nicht von blumigen Bezeichnungen einwickeln, sondern gehen Sie ins Details. Viele unterschiedliche Testportale, wie unter http://www.testberichte.de/kiosk/level_z_finanztest.html zu finden, übernehmen für Sie den Vergleich, sodass Sie schnell einen guten Überblick erhalten. Besonders praktisch ist, dass Sie sofort sehen, welche Unfallversicherung für eine Hausfrau Sie meiden sollten, denn solche nehmen nicht freiwillig an einem Vergleich teil.

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Kategorie: Familienvorsorge, Vergleich
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