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6 Tipps zum Forelle & Fisch grillen

Die Sonne steht hoch am Himmel und endlich kann der Grill wieder herausgeholt werden. Sommerzeit ist automatisch auch Grillzeit, wobei Sie nicht zwangsläufig Steak und Würstchen grillen müssen. Gerade ein frischer Fisch und besonders eine Forelle sind ein Highlight auf dem Grill und verblüffen durch ihre Vielfältigkeit. Beim Grillen von Fisch und Forelle gibt es jedoch einige Punkte, die Sie beachten sollten. Nur so schaffen Sie es, dass Ihr Fisch zu einem wahren Gaumenschmaus wird.

Die richtigen Fischarten grillen

Gerade festfleischige und fettreiche Fischarten sind perfekt zum Grillen geeignet. Darunter fallen die beliebte Forelle, aber auch Lachs, Thunfisch, Wolfsbarsch oder Dorade. Natürlich muss nicht zwangsläufig mit Filets gearbeitet werden, sondern auch ein ganzer Fisch kann auf den Grill wandern. Am besten sind Forellen, Doraden und Wolfsbarsch für diesen Schritt geeignet. Sie haben eine hervorragende Portionsgröße und das Fleisch ist recht robust, weshalb es nicht so leicht auseinanderfällt.

Tipps zum Forelle & Fisch grillen

© pixabay.com | CC 0

Tipps zum Forelle und Fisch grillen

Bevor das Grillen beginnt, sollten Sie den Fisch auf beiden Seiten 1 bis 3 Zentimeter einschneiden. Ebenso entscheidend ist, dass Sie den Rost sowie den Fisch gut mit Öl bestreichen, da die Haut ansonsten kleben bleibt. Doch nicht zu viel Öl verwenden, da sich ansonsten Flammen bilden.

Fisch grillen heisst schützen und garen

Sie sollten die Haut nicht als störenden Faktor ansehen, sondern als Schutzmantel. Hierbei die Fischfilets immer auf der geschuppten Haut grillen. Bei größeren Fischen sollten Sie ein Filet mit Haut und Mittelgräte wählen. Somit erhält das Fleisch etwas mehr Halt und es bleibt beim Garen saftiger. Darüber hinaus gilt eine schön kross gebratene Haut für die meisten Feinschmecker als das Leckerste am Fisch. Ansonsten spielt der optimale Garpunkt bei einem Fisch eine wichtige Rolle. Stechen Sie mit einem Messer in die dickste Stelle Ihres Garguts und schieben Sie das Fleisch vorsichtig auseinander. Das Fleisch muss kräftig weiß sein, je nach Fischart, und nicht mehr durchscheinen. Ist dies der Fall, können Sie den Fisch servieren. Haben Sie hingegen einen ganzen Fisch auf dem Grill, dann ziehen Sie leicht an der Rückenflosse. Sollte sich diese ganz einfach aus dem Fisch ziehen lassen, dann wurde der optimale Garpunkt erreicht.

Filets in der Alufolie garen

Fisch ist recht empfindlich und kann bei zu starker Hitze oder falschen Zubereitung schnell auf dem Grill zerfallen. Das zerstört nicht nur den Grillgenuss, sondern auch den Grill an sich. Arbeiten Sie deswegen mit einem Stück geschlossener Alufolie. Legen Sie den Fisch in die Folie und füllen Sie am besten noch etwas Wein oder Fischfond in das Paket, damit die Forelle saftig bleibt. Auch Kräuterzweige oder kleine Stücke Gemüse sind ein Highlight und können direkt eingewickelt werden. Am wichtigsten ist jedoch, dass Sie die Folie von innen gut einfetten, damit der Fisch nicht kleben bleibt. Nur noch die Folie verschließen und ab auf den Grill.

Praktische Helfer nutzen beim Fisch grillen

Es gibt einige praktische Helfer, welche Ihnen die Zubereitung von Fisch deutlich erleichtern. Beispielsweise gibt es spezielle Grillkörbe oder Fischzangen, wo Sie das Filet simpel einspannen können. Dadurch verhindern Sie, dass der Fisch beim Wenden zerfällt. Grillschalen sind hingegen optimal, wenn Sie besonders empfindliche Filets ohne Haut grillen wollen. Die Schalen fangen einen Teil der Hitze ab und garen den Fisch somit sehr sanft. Beim Fischgrillen sollten Sie immer einen Pfannenwender oder Grillspatel bereithalten, denn so lassen sich die Filets bruchsicher umdrehen.

Fischkräuter, Gewürze und mehr

Um einen perfekten Fisch zu grillen, sollten Sie die Beigleiter nicht außer Acht lassen. Würzige Kräuter wie Rosmarin, Dill, Minze, Basilikum und Thymian passen perfekt zu frischem Fisch. Doch auch Gewürze, wie Fenchel oder Chilis, geben einem Grillfisch einen besonderen Touch. Wichtig ist, dass Sie vor dem Grillen den Frischfisch drei- bis viermal tief einschneiden. Somit können sich die Aromen besser ausbreiten. Gewürze können Sie hingegen schön einmassieren. Sollten Sie einen ganzen Fisch auf den Grill legen wollen, dann befüllen Sie den Bauchraum mit Kräuterzweigen, Zitronenscheiben oder Knoblauch. Diese „dampfen“ von innen durch den gesamten Fisch und verleihen ihm eine würzige Note.

Die passende Marinade für den Grillfisch

Eine Marinade kann eine gute Lösung sein, um einem Fisch den besonderen Pepp zu verleihen. Als Basis einer Marinade zum Einlegen sollten Sie Öl oder Sojasauce verwenden. Nun ist Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt, wobei gerade Ingwer, Senf, Zitronen- und Limettenschalen sowie Knoblauch und Frühlingszwiebeln perfekt für Fisch sowie Forelle geeignet sind. Legen Sie den Fisch zwei bis drei Stunden vor dem Grillen in die Würzflüssigkeit, wobei Sie in mehrfach wenden sollten. Essenziell ist, dass Sie die Marinade vor dem Grillen gut abtupfen, damit die Flüssigkeit nicht in die Glut gelangt. Diese kann anfangen zu brennen, was schädliche Stoffe entstehen lässt, die am Fisch haften bleiben.

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Kategorie: Grillen
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