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Tolle Ideen für Ferien mit Kindern

Ferien mit Kindern sind immer wieder eine Herausforderung für Eltern. Was macht man, damit die Kinder sich nicht langweilen? Hier der ultimative Tipp, wie Ferien richtig spannend werden können.

Lernen tut man nur durch Begeisterung

Der Göttinger Hirnforscher Gerald Hüther geht davon aus, dass Kinder vor allem Herausforderung und Geborgenheit brauchen. Deshalb rät er Schulen dazu, die Jugendlichen ganz allein auf sich gestellt 3 Tage oder eine Woche von einem Ziel A zu einem Ziel B gehen zu lassen. Hüther vertritt die These, man lerne nur, wo es auch Begeisterung gibt. In Gemeinschaft, sie gehen meist zu dritt, seinen eigenen Weg gehen und finden ist etwas ganz Essentielles. Die Jugendlichen erfahren dabei, sich auf sich selbst verlassen zu können. Sie gewinnen Selbstvertrauen und lernen mit anderen Menschen, nämlich mit jenen, die am Weg vorkommen, zu kooperieren und zu kommunizieren. Es entstehen plötzlich unerwartete Begegnungen außerhalb ihres sonst üblichen Umfeldes, welche den Erfahrungshorizont erweitern und das Selbstwertgefühl stärken. Hemmungen werden abgebaut, da man fragen MUSS, um zum Beispiel weiter zu kommen.

Machen Sie aus Ihren Ferien ein Spiel

Diese Erfahrung, die Hüther als ganz wichtig für das Leben bezeichnet, kann man als Eltern mit den Kindern schon trainieren. Deshalb finden Sie doch heraus, welche Landschaften Ihre Kinder besonders anziehen. Ist es das Meer, ein See, ein Berg, ein Fluss? Setzen Sie diese Sehnsucht nach dieser Landschaft, oder Ort, an das Ziel der Reise. Also zum Beispiel die Nordsee. Oder der Königssee. Oder aber auch ein schönes Dorf in Ihrer Nähe. Oder ein kleiner Berg. Oder ein Märchenschloss. Sie wissen selbst am besten, wovon Ihre Kinder träumen. Dann ernennen Sie Ihre Kinder zu den Reiseführern, die nun zu diesem Punkt führen sollen. Man kann das Ganze ja zu einem Spiel ausbauen. Also den Punkt, wo es losgeht bestimmen Sie. Ein guter Gasthof eignet sich, an dem Sie das Auto stehen lassen können. Oder aber ein Ausgangsbahnhof, wenn Sie mit dem Zug anreisen. Am Beginn ist eine 3 Tagestour mit 3 Übernachtungen ausreichend. Je weiter man fortgeschritten ist in diesem Spiel, desto länger können die Touren werden.

Die Kinder sollten sich zu Hause schon überlegen, was sie alles brauchen und eine Liste machen, also zum Beispiel

  • Regenjacke
  • Geld (geben Sie einen fixen Betrag an, mit dem die Kinder auskommen müssen)
  • Landkarte
  • eventuell Smartphone
  • Wäsche
  • Verbandszeug
  • Essen und Trinken
  • Kompass
  • Zelt?
  • Übernachtung?

Sie können ja einmal die Liste checken, bevor Sie abfahren, oder aber wirklich die Kinder machen lassen, und dann mit allen Schwierigkeiten, die auftreten einfach mitmachen. Möglicherweise werden Sie dann doch ab und zu eingreifen, oder beratend zur Seite stehen. Das Planen der Übernachtung, die Routenfestlegung, und wie Essen und Trinken erfolgen soll, das können die Kinder schon selbst. Die Route mit dem Smartphone festlegen ist einfach. Mit dem Smartphone gehen ebenfalls. Mit GPS kann man wirklich locker durch jedes Dickicht kommen.

Digital versus analog

Wenn das Smartphone aber ausfällt, weil es keinen Strom mehr hat, dann wird es richtig spannend. Erstens, weil die Kinder diesen Zustand fast nicht aushalten. Zweitens, weil ihnen das einzige Werkzeug, dass sie haben, um sich zu orientieren, plötzlich wegbricht. Analoge Techniken sind dann wieder gefragt und Sie können hier helfend eingreifen. Die Kinder werden feststellen, wenn der Strom nicht aus der Steckdose kommt, dann sind andere „Überlebenstechniken“ notwendig, welche die Kinder vorher überhaupt nicht gekannt haben.

Dieser Tipp für die Ferien mit Kindern geht an einem konsumorientierten Verhalten vorbei. Der Trip ist vermutlich recht billig, bietet aber enorm viel Erlebnisraum und den Mehrwert des Überlebenstrainings. Dieser ist jedoch real, und nicht, wie oft im Netz, nur ein digitales Erlebnis.

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Kategorie: Kinder
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