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Wärmende Gewürze im Winter die einheizen

Die Tage werden kürzer und kälter. Viele Gerichte und Tees tragen dazu bei, dass der Körper Wärme entwickelt. Insbesondere Gewürze sorgen für innere Wärme. Das ist nicht neu, die meisten Gewürze, die diese Wirkung haben, werden seit ewigen Zeiten zur Weihnachtszeit in Gebäck oder Getränken verwendet.

Und das aus gutem Grund, zu dieser Zeit war es immer besonders kalt und bereits sehr früh wurde die wärmende Wirkung von verschiedenen Gewürzen erkannt. Diese Gewürze sind meist scharf und lösen im Körper einen Schmerzreiz aus. Auf diesen Reiz reagiert der Körper mit Wärme. Die wärmenden Gewürze können bei vielen Gerichten verwendet werden, nicht nur an Weihnachten.

Wärmende Gewürze im Winter© pixabay.com | CC 0

Die besten Gewürze die einheizen im Winter.

Gewürznelken

Bei den Gewürznelken sind die Blütenknospen des Gewürznelkenbaums. Sie haben einen pfeffrig-scharfen Geschmack. In einem Tee mitgekocht entwickeln sie eine starke Wärme. Sie passen sehr gut zu Sauerkraut, Rotkraut oder auch einem Apfelkompott. Saucen, Gemüse- und Fleischgerichte werden durch Gewürznelken veredelt. Neben der wärmenden Wirkung aktivieren sie die körpereigenen Abwehrkräfte. Wer übrigens die Qualität der Gewürznelken testen möchte, legt diese in ein Glas mit Wasser. Schwimmen die Nelken aufrecht im Wasser, handelt es sich um eine gute Qualität mit entsprechend guter Wirkung.

Chili

Chili ist ein Nachtschattengewächs wie Paprika. Bei dem Chili handelt es sich um die scharfen kleinen Schoten, während Paprika oder Peperoni größer sind und weniger scharf. Capsaicin ist für die Schärfe verantwortlich und spricht die Schmerzrezeptoren der Schleimhäute an. Neben der wärmenden Eigenschaft setzt Chili Endorphine frei, die dafür sorgen, dass sich ein angenehmes Glücksgefühl breitmacht. Zusätzlich hat Chili eine antioxidative, entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung. Eine Prise Chili verfeinert nahezu jedes Gericht und verleiht ihm einen angenehm würzigen Geschmack. Chili mit Schokolade ist ein ganz besonderes Geschmackserlebnis, exotisch aber ausgezeichnet.

Safran

Safran ist das kostbarste und teuerste Gewürz dieser Welt. Um fünf Gramm Safran zu erhalten, werden ungefähr achthundert Blüten benötigt. Safran sind die getrockneten Stempelfäden der Safranblüte. Safran ist für die gelbe Farbe der Gerichte verantwortlich, in denen er verwendet wird. Der Geschmack ist bitter-aromatisch. Safran sollte vorsichtig dosiert werden. Allen bekannt ist Safran vermutlich in der Paella, er passt jedoch auch zu Reisgerichten, Fisch, Fleisch und Teigwaren.

Zimt

Aus der Rinde des Zimtbaumes wird Zimt gewonnen. Aus der Weihnachtsbäckerei und dem Glühwein ist Zimt nicht wegzudenken. Zimt hat einen feinen süßlichen Geschmack. Zimt wird in Backwaren verwendet, verfeinert aber auch Lammbraten, indisches Curry und ist im Tee hervorragend zu genießen. Die wärmende Eigenschaft entwickelt Zimt in jeder Variante.

Muskat

Muskat besitzt ebenfalls wärmende Eigenschaften an kalten Tagen. Das Gewürz hat einen bitteren feinwürzigen Geschmack. Ein Hauch Muskatnuss verfeinert Kartoffelgerichte, weiße Saucen, Cremesuppen, Hühnerfrikassee und Rühreier. Viele Gemüsesorten lassen sich mit einer Prise Muskat verfeinern, wie zum Beispiel Blumenkohl, Rotkohl, Erbsen, Kohlrabi und Karotten.

Pfeffer

Einen weiterer Klassiker der wärmenden Gewürze ist der Pfeffer. Es gibt schwarzen, grünen, roten und weißen Pfeffer und den Cayennepfeffer. Pfeffer gibt es in milden und feurig-scharfen Varianten, gemahlen oder als ganze Körner. Wichtig zu wissen ist, dass Pfeffer nicht lange hitzebeständig ist, er sollte also erst kurz vor dem Servieren frisch aus der Mühle auf die Speisen gegeben werden.

Curry

Curry ist kein eigenständiges Gewürz, sondern eine Mischung aus verschiedenen Gewürzen. Unter anderem sind Nelken, Zimt, Piment, Kurkuma, Kümmel, Senfkorn und Ingwer in Curry enthalten. Teilweise besteht die Gewürzmischung aus bis zu 36 verschiedenen Gewürzen. Das Aroma reicht von mild über würzig bis scharf. Curry verfeinert nahezu alle Gerichte, Gemüse ebenso wie Fleisch oder exotische Gerichte. Je schärfer das Curry ist, umso mehr wärmt es an kalten Tagen.

Ingwer

Beim Ingwer handelt es sich um eine Wurzel, die als Gewürz verwendet wird. Ätherische Öle, Harzsäuren, Harz und Gingerol machen das Gewürz so gesund. Es enthält jede Menge Mineralstoffe und ist reich an Vitamin C. Zusätzlich hat Ingwer eine herrlich wärmende Wirkung. Ingwer kann frisch geschnitten oder geraspelt zu jedem Gericht dazugegeben werden. Besonders viel Wärme an den kalten Tag bietet ein Ingwertee. Frischer Ingwer wird geraspelt oder geschnitten und fünfzehn Minuten gekocht. Mit ein wenig Honig, frisch gepresster Zitrone oder auch pur getrunken, verschwindet die Kälte sofort und es macht sich eine angenehme innerliche Wärme breit.

Kurkuma

Für innerliche Wärme sorgt auch Kurkuma, eine Pflanze aus der Familie der Ingwergewächse. Kurkuma riecht ähnlich wie Ingwer, hat einen sehr würzigen Geschmack und ist leicht bitter. Das Gewürz passt ausgezeichnet zu Kartoffel- und Gemüsegerichten, Reis, Suppen, Brotaufstrichen oder Pfannkuchen. Auch ein Kurkuma-Tee bringt innere Wärme. Für einen Kurkuma Tee wird ungefähr ein viertel Teelöffel Kurkuma mit heißem Wasser übergossen, ungefähr 200 Milliliter. Ein viertel Teelöffel Ingwer und eine Prise schwarzer Pfeffer runden den Geschmack ab. Der Tee kann mit Zucker, Honig oder Stevia gesüßt werden.

Kardamom

Kardamom ist ein wärmendes Gewürz, das sowohl süße als auch scharfe Geschmackskomponenten besitzt. Aus der Weihnachtsbäckerei und Glühwein ist Kardamom nicht wegzudenken. Es passt jedoch zu Süßspeisen ebenso wie zu herzhaften Gerichten. Lamm, Schokocreme oder Kuchen, Kardamom verleiht nahezu jedem Gericht das gewisse Etwas.

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Kategorie: Kochtipps
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