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Wertgegenstände lagern & aufbewahren

Tipps zum Wertgegenstände lagern und aufbewahren. Seit der Wirtschaftskrise von 2007 sind Verbraucher vorsichtiger, wenn es um ihr Erspartes geht. Immer mehr versuchen, ihr Geld sinnvoll anzulegen, weil sie den Finanzinstituten misstrauen. Wie aber rettet man sein Vermögen und wo bewahrt man Wertgegenstände auf?

Laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin verfügt jeder Erwachsene in Deutschland über ein Nettovermögen von durchschnittlich 83.000 Euro. Natürlich ist die Verteilung in der Bundesrepublik sehr verschieden. Etwa jeder fünfte Erwachsene hat kein Vermögen, sieben Prozent haben mehr Schulden als Besitz. Diejenigen, die etwas sparen konnten, möchten, dass ihr Vermögen sicher aufgehoben ist.

Wertgegenstände lagern & aufbewahren

© pixabay.com | CC 0

Wertgegenstände lagern und aufbewahren

Der Immobilienbesitz als Vermögen

Vier von zehn Menschen in Deutschland wohnen in der eigenen Immobilie. Der Vermögensanteil liegt bei rund 141.000 Euro. Für viele Verbraucher stellt das eigene Haus ihr größter Lebenstraum dar. Die meisten von ihnen nehmen einen langjährigen Kredit auf, um sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Damit sie sich lange Zeit daran erfreuen, müssen sie sich entsprechend absichern. Gemeint sind verschiedene Policen wie die Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung. Sie sorgen dafür, dass das Haus – und somit auch Vermögen – gegen jegliche Eventualität versichert ist.

Viele Verbraucher möchten nicht nur ihr Haus – welches an sich alleine ein Vermögen ist – absichern, sondern auch die Wertgegenstände, die sich darin befinden. Für diesen Zweck gibt es die Hausratversicherung. Bestimmte Gegenstände haben aber keinen materiellen Wert und sind unersetzbar, Erbstücke beispielsweise. Doch auch andere Wertgegenstände wie Schmuck oder Gold sind besser an sicheren Orten außerhalb der eigenen vier Wände aufgehoben. Denn in den letzten Jahren ist die Anzahl der Einbrüche gestiegen. Laut der bundesweiten Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) stiegen die Einbrüche 2015 um 9,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit rund 167.000 Fällen wurde ein neuer Höchstwert erreicht. Zum Vergleich: 2005 gab es nur rund 110.000 Einbrüche.

Nicht nur die Anzahl der Einbrüche ist gestiegen, sondern auch der durchschnittliche Sachschaden. In immer mehr Wohnungen sind teure Produkte und Wertgegenstände vorzufinden. Wer diese zu Hause aufbewahrt, muss dafür sorgen, dass Einbrecher sie nicht problemlos mitnehmen können.

Edelmetalle & Wertgegenstände in einem Schließfach aufbewahren

Seit der Wirtschaftskrise haben Verbraucher überlegt, wie sie ihr Erspartes sicher aufbewahren können. Geld schien für viele nicht mehr rentabel, sodass sie es in verschiedene Produkte investiert haben: Aktien, Wertpapiere und auch Edelmetalle.

Letztere haben den großen Vorteil, dass sie ein Produkt sind, welches man in seinen Händen halten kann. Folglich hat der Besitzer die volle Kontrolle über seine Sicherheit. Das kann auch ein Nachteil sein, denn wer Gold zu Hause aufbewahrt, der riskiert, dass Einbrecher es stehlen. Dieses Problem löst der Goldkontor Hamburg mit einem Schließfach (Informationen dazu auf feingoldhandel.de): Mit über 2.000 Fächern besitzt das Unternehmen Norddeutschlands größte bankenunabhängige Schließfachanlage.

In einer Schließfachanlage können Verbraucher verschiedene Edelmetalle und persönliche Wertgegenstände wie Schmuck, geerbte Artikel, wichtige Dokumente oder Verträge aufbewahren. Die jährlich zu entrichtende Gebühr orientiert sich an den Dimensionen des Schließfachs. Durch die Sicherheitsstufe SG6 und einer Grundversicherung von mehreren zehntausend Euro sind alle Edelmetalle und Wertgegenstände in einem Schließfach bestens aufgehoben.

Alternativen zum Wertgegenstände lagern

Wer sich nicht für das Schließfach entscheidet oder nicht sein gesamtes Vermögen über einen externen Dienstleister sichern möchte, für den gibt es Aufbewahrungsmöglichkeiten zum Wertgegenstände lagern. Gegen diese Denkweise spricht nichts, denn die Faustregel bei Investitionen lautet: Lege nicht alle Eier in einen Korb. Indem Verbraucher in verschiedene Finanzprodukte investieren, sinkt die Gefahr, Verluste zu machen. Dieses Prinzip kann auf die Sicherung von Wertgegenständen und Vermögen angewandt werden.

  1. Safe: Die Aufbewahrung in einem Safe oder Tresor ist grundsätzlich sicher. Der Vorteil eines Safes oder Tresors liegt darin, Wertgegenstände auch bei einem Brand zu schützen. Wichtig ist, dass das Produkt eine unabhängige Zertifizierung besitzt, beispielsweise die VdS-Schadenverhütung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft. Damit der Dieb nicht den Safe samt Inhalt stiehlt, muss er gemäß den Herstellerangaben in eine Wand oder den Boden verankert werden. Nur so bietet er echte Sicherheit.
  2. Verstecke: In Filmen ist immer wieder zu sehen, dass Geld und andere Wertgegenstände hinter einem Gemälde oder in Plastikbeuteln im Spülkasten aufbewahrt werden. Diese geheimen Orte kennt jeder Dieb und sind aus diesem Grund nicht zu empfehlen.
  3. Vergraben: Es gibt Menschen, die ihre Edelmetalle und Wertgegenstände auf dem Grundstück vergraben. Die Gefahr besteht darin, dass der Ort, wo das Vermögen vergraben wurde, lange Zeit sichtbar ist und ein Einbrecher dies bemerken könnte. Ist Gras darüber gewachsen, wird niemand mehr verdächtigen, dass Wertgegenstände im Garten vergraben sind.
  4. Hohlräume: Auch wenn der Hohlraum im Gemälde nicht als Versteck geeignet ist, so eignen sich künstliche Hohlräume in Decken mit Lichtspots. Sie sind schwer erreichbar und Diebe haben meist keine Zeit, solche Verstecke ausfindig zu machen.

Auch wenn das Vergraben im Garten einfallsreich ist und das Verstecken hinter Gemälden interessant scheint, rät die Kriminalpolizei, ein Bankschließfach zu nutzen. Statistisch gesehen ist das Schließfach der sicherste Ort, Wertgegenstände und das persönliche Vermögen aufzubewahren.

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