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Nützliches Wissen zum Thema Stillen und Muttermilch

Wenn das lang ersehnte Baby endlich auf die Welt gekommen ist, beginnt für die Eltern eine ganz besondere und spannende Zeit. Vieles wird dann im Zusammenleben neu sein und einiges wird sich mit der Zeit erst einspielen müssen.

Die Prioritäten im Leben werden sich ändern und andere Themen werden wichtig sein. Unter anderem sicherlich auch das Thema Ernährung für den Säugling. Worüber man – und wahrscheinlich in erster Linie die Frau – sich bereits vor der Geburt Gedanken machen wird, ist, ob das Kind gestillt oder, ob es mit dem Fläschchen ernährt werden soll.

Stillen und Muttermilch

Nützliches Wissen zum Thema Stillen und Muttermilch.

Wertvolle Muttermilch zum Stillen

Früher rieten tatsächlich viele Mediziner dazu, die Babys mit der Flasche zu ernähren. Aber schon seit einiger Zeit wird doch das Stillen favorisiert und immer wieder empfohlen. In erster Linie geht es nicht darum, ob ein Kind die Flasche oder die Brust bekommt. Es geht darum, dass die Muttermilch so wertvoll für das Kind sein soll. Diese enthält nämlich all die wichtigen Nährstoffe und soll das Kind gegen Infektionen wie Atemwegs- und Mittelohrentzündungen stärken. Es wird allgemein gesagt, dass sich gestillte Kinder etwas besser als nicht gestillte Kinder entwickeln. Die Rede ist davon, dass später ein geringeres Risiko für Diabetes Typ 2 besteht und Fettleibigkeit weniger vorkommt. Auch soll es Anhaltspunkte dafür geben, dass es seltener zu Herz- und Hirninfarkten kommen würde. Sogar klüger könnten die Kinder sein, wie IQ-Tests einmal ergeben haben sollen.

Wie sich die Einstellung zum Stillen gewandelt hat

Früher galt die Flaschenmilch als sichere und praktischere Lösung und das Stillen wurde eher negativ dargestellt. Die Betonung soll da auf die persönliche Einschränkung der Freiheit der Mütter gelegen haben und das es nicht mit dem Beruf vereinbar wäre und die Figur der Frauen ruinieren würde. Das Stillen galt sogar als Zeichen für einen niedrigen Sozialstatus und sogar gesundheitlich als unsicher. Das änderte sich alles in den 70er Jahren. Dazu wurden in der Medizin biologisch und psychologisch wertvolle Aspekte des Stillens entdeckt. Mütter, die ihr Kind stillen oder gestillt haben, beschreiben dies als eine sehr innige Handlung, bei der sie ihrem Kind besonders nahe sind und dabei sich ausgesprochen glücklich fühlen.

Sich beim Stillen richtig anleiten und helfen lassen

Da viele Mütter gerade am Anfang etwas unsicher sind, sollte man zum Thema Stillen ruhig eine Stillberaterin oder eine speziell ausgebildete Hebamme zur Hilfe holen. Sie können wertvolle Tipps rund um das Thema geben. Damit das richtige Anlegen des Babys einfacher wird, wird dafür häufig die Verwendung eines Stillkissens empfohlen.

Das Stillkissen

Das sogenannte Stillkissen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Generell soll es der Mutter und dem Kind eine Erleichterung beim Stillen sein und das Stillen bequemer machen. Bei dem Stillkissen handelt es sich um ein spezielles Schwangerschaftskissen, das ergonomisch geformt und flexibel anzuwenden ist und bereits in der Schwangerschaft gerne zum Einsatz kommt. Die Auswahl an Stillkissen ist recht groß. Ein Blick auf den Stillkissen Testsieger kann helfen, die richtige Entscheidung diesbezüglich zu treffen.

Wie lange sollte man stillen?

Empfohlen wird, den Säugling mindestens bis zum Beginn des fünften Monats ausschließlich zu stillen. Danach kann man mit Beikost beginnen. Nach einem halben Jahr sollte aber spätestens das Baby auch andere Nahrung erhalten. Wie lange dazu noch gestillt wird, sollten Mutter und Kind bestimmen.

Die Häufigkeit und Dauer der Mahlzeiten

Wie häufig gestillt wird, ist individuell unterschiedlich. So kann der Säugling acht bis zwölf Stillmahlzeiten am Tag zu sich nehmen. Es gibt Säuglinge, die trinken in einem Zeitraum von zwei bis sechs Stunden stündlich und schlafen dann aber länger und andere trinken Tag und Nacht alle zwei bis drei Stunden. Im Durchschnitt bleiben Säuglinge pro Stillmahlzeit um die 15 bis 20 Minuten an jeder Brust. Es gibt auch Säuglinge, die nur eine Brust benötigen, um satt zu werden. Andere wiederum brauchen beide und trinken noch länger.

Das Stillen an sich

Das Stillen des Babys sollte an beiden Brüsten ohne Schwierigkeiten auch in unterschiedlichen Stillpositionen möglich sein. Wenn das Kind richtig angelegt wird, können dadurch wunde Brustwarzen, Milchstau und auch sonstige Probleme vermieden werden. Am besten, man lässt sich zeigen, wie es richtig geht. Das Baby sollte beide Brüste gut erfassen können und Stillen sollte schmerzfrei funktionieren. Auch ein zehn bis zwölfmaliges Stillen kann in den ersten Tagen völlig normal sein. In den ersten vier Wochen wird empfohlen, dass Kind ca. achtmal in 24 Stunden zu stillen. Dabei wird die Trinkdauer vom Baby selbst bestimmt. Das können am Anfang häufig um die 20 Minuten je Mahlzeit sein. Auch, wenn der Säugling müde ist, sollte er doch zum Trinken ermuntert werden. Das kann man versuchen, indem man ihn auf den Arm nimmt, anzieht oder eine frische Windel anzieht.

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