Tipps und Möglichkeiten zum Bausparen für Hausfrauen

Hilfreiche Tipps für das Eigenheim. Bausparen für Hausfrauen für den Traum vom eigenen Haus. Tipps und Möglichkeiten zum Bausparen für Hausfrauen Unsere Tipps zum Bausparvertrag für Hausfrauen helfen beim sparen.

Ein eigenes Haus zu besitzen ist der Traum vieler Familien. Immerhin ist es sehr viel schöner in den eigen errichteten vier Wänden zu leben und walten. Das Thema „Hausbau“ verkompliziert sich aber stark, wenn Sie eine Hausfrau sind. Immerhin gehen Sie keinen Beruf nach, welcher Einkommen erbringt. Aus diesem Grund sollten Sie sich mit dem Bausparen beschäftigen. Dieses kann Ihnen helfen den Traum vom Eigenheim in die Realität umzusetzen. Doch bevor Sie überhaupt starten können, sollten Sie sich fragen, wie das Bausparen eigentlich funktioniert.

Bausparen für Hausfrauen© depositphotos.com

Tipps und Möglichkeiten zum Bausparen für Hausfrauen.

Wie funktioniert Bausparen?

Ein Bausparvertrag begleitet Sie meist ein ganzes Leben lang und kann einfach nebenbei bei einem Besuch in der Bankfiliale abgeschlossen werden. Die Phasen des Vertrags sind hingegen in verschiedene Etappen gestaffelt: Vertragsabschluss, Ansparphase, Ruhephase und anschließend die Darlehensphase. Das bedeutete, am Anfang schließen Sie einen Vertrag über eine bestimmte Bausparsumme ab. Beispielsweise 100.000 Euro.

Je nach Vertrag müssen Sie in der Ansparphase nun eine gewisse Mindestsparsumme über eine bestimmte Zeitspanne in monatlichen Raten oder freiwilligen Sonderzahlungen ansparen. Haben Sie die Mindestsparsumme erreicht und einen gewissen Zeitraum gewartet, kann das Gesparte ausgezahlt werden. Darüber hinaus wird die Differenz zur Bausparsumme als Darlehen beglichen. Für Sie heißt das, dass Sie beispielsweise 50.000 Euro ansparen. Die restlichen 50.000 Euro erhalten Sie anschließend als Darlehen. Das Darlehen wird in den folgenden Jahren/Jahrzehnten als monatliche Rate abbezahlt.

Tipp 1: Bauspar Anbieter vergleichen

Im Grunde hört sich ein Vertrag sehr einfach und unkompliziert an, so leicht ist es dann aber doch nicht. Gerade, wenn Sie einen guten Vertrag erhalten möchten, sollten Sie sich nicht vorschnell für einen Anbieter entscheiden. Es gibt zahlreiche Sonderoptionen, Sonderfälle und Kleinigkeiten, welche Ihren Bausparvertrag auf den Kopf stellen können. Leider merken Sie dies erst im Nachhinein, wenn es schon zu spät ist. Aus diesem Grund müssen Sie sich bereits vorher genausten mit dem Vertrag auseinandersetzen.

Am besten ist, wenn Sie einen Bausparen Vergleich durchführen. Ihnen steht nun ein Vergleichsrechner zur Verfügung. Über diesen Rechner geben Sie alle Konditionen ein, welche Sie von Ihrem Vertrag wünschen. Der Bausparen Vergleich sortiert jetzt die Anbieter aus, welche nicht Ihren Bedürfnissen entsprechen. Gerade, wenn Sie nur wenig Ahnung vom Bausparen haben, sollten Sie einen passenden Vergleich durchführen. Somit umgehen Sie das Problem, dass Sie über viele Jahre zu viel Geld bezahlen müssen.

Tipp 2: Ansparphase gut durchplanen

Als Hausfrau kann ein Bausparvertrag eine kleine Hürde sein. Aus diesem Grund müssen Sie sich vorher damit beschäftigen, ob Sie und Ihre Familie die monatlichen Raten tilgen können. Gerade in der Ansparphase kommen hohe Kosten auf Sie zu, denn sicherlich wollen Sie nicht zu lange mit dem Bau warten. Praktischerweise gibt es immer mehr Anbieter, die sich auf Familien mit Hausfrauen und somit nicht ertragsfähigen Arbeiten spezialisiert haben. Gerade hier ist Bausparen sinnvoll, denn zumeist sind die Raten und Zinsen gering.

Tipp 3: Feste Verzinsung wählen

Achten Sie darauf, dass schon beim Abschluss des Vertrags eine feste Verzinsung angeboten wird. Das bedeutet, die Zinssumme darf nicht mit den Jahren schwanken, sondern muss stets feststehen. Nun können Sie bei der späteren Planung und dem Hausbau fest mit einem Betrag rechnen, welcher sich nicht mehr ändert. Weiterhin ist es wichtig, dass der Darlehenszinssatz beim Abschluss unter den Zinssätzen auf dem freien Markt liegen. Das erkaufen Sie sich dadurch, dass Sie für Ihr angespartes Geld weniger Guthabenzinsen erhalten. Das bedeutet, Sie zahlen zwar weniger Zinsen, erhalten am Ende auch weniger. Rechnen Sie schon vorher damit.

Tipp 4: Steuern Sparen mit wenig Zinsen

Ein hoher Guthabenzins lockt zwar, doch denken Sie an die Steuern. Erhalten Sie nur wenige Zinsen pro Jahr, sparen Sie Steuern. Gerade in den späteren Jahren ist jenes der Fall, denn meist schießt Ihr Guthaben nun über den jährlichen Freibetrag der Steuer hinaus. Würden Sie jetzt noch einen hohen Guthabenzins besitzen, zeigt sich das in erhöhten Steuern. Verzichten Sie deswegen lieber auf eine hohe Guthabenverzinsung zugunsten niedriger Darlehensverzinsung.

Tipp 5: Von staatlicher Förderung profitieren

Sie denken sicherlich, wieso Sie einen Bausparvertrag abschließen sollten, wenn Sie doch selbst monatlich einen Betrag sparen können? Leider sieht es in der Realität ein wenig anders aus, denn das angesparte Geld schrumpft vom Monat zu Monat, bis Sie am Ende nichts mehr ansparen. Bei einem Bausparvertrag ist das anders, denn Sie zwingen sich förmlich etwas anzusparen. Sie sind vertraglich dazu verpflichtet, jeden Monat eine bestimmte Summe anzusparen.

Sicherlich können Sie auch einen gewissen Zeitraum keine Einzahlungen vornehmen, doch Ihr Traum vom Eigenheim rückt somit in die Ferne. Aus diesen Grund ist Bausparen sinnvoll. Ganz nebenbei können Sie staatliche Zuschüsse erhalten, wenn Sie unter einer bestimmten Einkommensgrenze liegen. Bei Hausfrauen ist dies der Fall, denn jene verdienen nichts. Dadurch fällt das Sparen noch leichter.

Tipp 6: Sparziel erhöhen

Verdienen Sie oder Ihre Familie gerade gut, können Sie Ihr Sparziel erhöhen. Beispielsweise von 100.000 auf 150.000 Euro. Passen Sie aber auf, denn sobald Sie eine Erhöhung des Vertrages vornehmen, ist dieser für mindestens ein Jahr gesperrt. Das bedeutet, Sie können diesen nicht kündigen oder etwas daran verändern.


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