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Einfaches und wandelbares Babybrei Grundrezept

Dieses Rezept ist als Mittagsbrei für Babys ab dem Start der Breikostzeit gedacht. Es ist so wandelbar, dass es lange Zeit angewendet und an die immer wieder neuen Bedürfnisse des Kindes angepasst werden kann.

Zutaten für 7 Portionen Babybrei

– 1 kg Gemüse, z.B. Pastinaken, Hokkaido-Kürbis, Karotten, Kohlrabi, Zucchini, Blumenkohl
– 500 g Kartoffel(n), mehlig kochen
– Pflanzenöl, hochwertiges, z.B Rapsöl

Zubereitung

  1. Wird das erste Mal Mittagsbrei gegeben, den Brei etappenweise einführen: zunächst nur das Gemüse in wenigen Löffeln füttern und die Menge langsam steigern. Erst nach einer Woche Kartoffeln hinzugeben, nach einer weiteren Woche kann das Öl auch beigegeben werden.
  2. Für kleinere Babys zunerst immer nur eine Gemüsesorte auswählen. Ist das Kind mit den Gemüsesorten vertraut, kann man die Sorten kombinieren. Einfach ausprobieren, was ihr Kind mag. Achtung, einige Kinder reagieren auf Karotten mit Verstopfung!
  3. Das Gemüse gründlich putzen, schälen, waschen und schneiden. Mit wenig Wasser im geschlossenen Topf bei niedriger Temperatur dünsten, bis das Gemüse weich ist . Gleichzeitig die Kartoffeln mit Schale gar kochen. Die gekochten Kartoffeln pellen.
  4. Das gekochte Gemüse mit einem Mixstab und einem Teil der Kochflüssigkeit fein pürieren. Bei Bedarf weitere Kochflüssigkeit oder abgekochtes Wasser dazugeben, bis die Konsistenz akzeptabel ist.
  5. Die Kartoffeln nicht pürieren, sie werden sonst kleisterig! Statt dessen durch eine Kartoffelpresse drücken oder mit einer Gabel zerdrücken und anschließend durch ein Sieb streichen. Dies ist zwar anstrengend, lohnt sich aber am Anfang, damit dar Brei schön fein wird. Anschließend die Kartoffeln zum Gemüsebrei hinzufügen, gut untermischen und eventuell noch etwas Flüssigkeit hinzugeben.

Nützliches Zusatzwissen

  • Der Brei kann in kleinen Portionen eingefroren werden. Gut geeignet sind kleine Plastikbecher. Reste kann man auch gut in Eiswürfelbehältern einfrieren – dann hat man kleine Mengen, um die Portionen bei besonders großem Hunger zu ergänzen.
  • Am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Vor dem Erwärmen einen Esslöffel Pflanzenöl zum Brei hinzufügen.
  • Ist die Zugabe von Fleisch erwünscht, kann zwei- bis dreimal in der Woche Rind oder Huhn aus dem Babyglas dazugegeben werden.
  • Hat das Kind die ersten Zähnchen, kann man es langsam an einen etwas gröberen Brei heranführen. Dafür muss man zunächst das Gemüse nicht mehr ganz so fein pürieren. Kommt das Kind damit gut zurecht, die Kartoffel lediglich noch mit der Gabel zerdrücken und so untermischen.
  • Schließlich kann dem Brei auch sehr weich gekochter Rundkornreis in kleinen Mengen zugegeben werden (am besten nach dem Auftauen vorsichtig untermengen und die Menge dann von Tag zu Tag steigern); später auch kleine Nudeln hinzugeben.


 

 


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