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5 Methoden fürs natürliche verhüten

Nützliche Tipps und natürliche Hausmittel zur natürlichen Verhütung als Hausfrau. Denn Sex ist die schönste Nebensache der Welt. Doch oft ist ein Kinderwunsch nicht in Aussicht und es sollte verhütet werden.

Leider vertragen viele Frauen keine hormonelle Verhütung oder möchten diese, aufgrund einiger negativer Studien, nicht nehmen. Männer haben oft Probleme mit Kondomen und fühlen sich damit sehr unwohl. Deshalb werden an dieser Stelle natürliche Verhütungsmethoden vorgestellt. Aber vorweg: Einen 100 %-Schutz bietet nur die Sterilisation oder die Abstinenz.

Welche natürlichen Verhütungsmethoden gibt es?

  1. Temperatur Beobachtung
  2. Verhütung durch die Kalendermethode
  3. Zervixschleim Beobachtung
  4. Verhütung durch Hormonmessung
  5. Coitus interruptus

Die Temperatur Beobachtung

Wichtig bei dieser Verhütungsmethode ist, dass die Frau einen geregelten Tagesablauf hat, mindestens sechs Stunden Schlaf bekommen hat und keine Nachtschichten arbeiten muss. Jeden Morgen um die gleiche Zeit wird die Temperatur gemessen. Die besten Werte werden vaginal oder anal erreicht. Die Temperatur muss eingetragen werden. Wenn die Temperatur einen Anstieg von mindestens 0,2 Grad anzeigt und dieser mehrere Tage oben bleibt, ist sicher, dass der Eisprung stattgefunden hat. Dieser findet in der Regel am Tag vor dem Anstieg statt. Das Ei ist nach der Ovulation 12 bis 36 Stunden befruchtungsfähig. Deshalb sind drei Tage nach dem Temperaturanstieg sicher. Wer keinen regelmäßigen Zyklus hat, sollte vorher mit Kondom oder Pessar verhüten. Wer einen regelmäßigen Zyklus hat, sollte fünf, noch besser sieben Tage vor dem Eisprung zusätzlich verhüten, da Spermien zwischen drei und fünf Tagen, in einigen Fällen auch sieben Tage, überleben können. Diese Verhütungsmethode erfordert strikte Konsequenz, auch am Wochenende.

Verhütung durch die Kalendermethode

Hier muss nicht täglich die Temperatur gemessen werden. Es reicht aus, den 1. Tag der Periode in den Kalender einzutragen und dann wieder der 1. Tag des nächsten Zyklustages. Der Zyklus beginnt stets mit der Regelblutung. Bei einem regelmäßigen Zyklus von 28 Tagen findet der Eisprung meist am 14. oder 15. Zyklustag statt. Verhütet werden sollte deshalb zwischen dem 19. und 18. Tag. Da sich auch der Zyklus durch verschiedene Gründe (Stress, Krankheit) verschieben kann, ist diese Methode nicht so sicher und es sollte noch eine zweite Verhütungsmethode mit angewandt werden, es sei denn, Nachwuchs wäre kein Weltuntergang.

Zervixschleim Beobachtung

Der Zervixschleim verändert sich während der fruchtbaren Phase. Es sollte erst einige Monate getestet werden, ob diese Methode für die Frau geeignet ist. Jeden Morgen sollte sie Zervixschleim mit einem Finger aufnehmen. Ist er weißlich und dickflüssig, ist die Frau in einer unfruchtbaren Phase. Wird der Schleim klar wie Eiweiß und ist spinnbar (zieht einen Faden, wenn er zwischen Daumen und Zeigefinger genommen wird und die Finger auseinandergezogen werden), ist die fruchtbare Phase erreicht. Der dünne Schleim sorgt dafür, dass die Spermien besser und schneller zum Ei gelangen. Leider ist diese Methode auch nicht sehr sicher, da sich durch eine Infektion oder psychischem Stress der Schleim verändern kann.

Verhütung durch Hormonmessung

Ein Computer misst die Hormone LH und die Östrogene. Zu Beginn des Zyklus wird das Gerät gestartet. Grünes Licht bedeutet, dass keine fruchtbare Phase besteht. Gelbes Licht zeigt an, dass ein Test gemacht werden muss und die Frau das Stäbchen in den Urinstrahl halten muss und dann in den Computer zur Auswertung stecken muss. Wird rotes Licht angezeigt, beginnt die fruchtbare Phase und es muss verhütet werden. Der Computer ist eigentlich sehr zuverlässig und es kommt selten zu ungewollten Schwangerschaften. Allerdings ist das Gerät und die Stäbchen, die gekauft werden müssen, mit Folgekosten verbunden. Außerdem ist das Gerät nur für Frauen geeignet, die einen Zyklus zwischen 23 und 35 Tagen haben. Weniger oder mehr Tage können nicht mehr berechnet werden.

Coitus interruptus

Das bedeutet, dass das Glied des Mannes herausgezogen wird, bevor er zum Orgasmus kommt. Diese Methode ist alt und leider sehr unsicher, da oftmals schon Lusttropfen aus dem Penis kommen, in denen Spermien erhalten sein können. Deshalb wird von dieser Methode abgeraten zumal der Mann den Geschlechtsverkehr nicht genießen kann.

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5 Methoden fürs natürliche verhüten
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Kategorie: Schwangerschaft
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Kommentare


Bettina 11. Dezember 2016 um 15:29

Einerseits finde ich es ja gut, dass das Thema der natürlichen Verhütung aufgegriffen wird, allerdings ist die Recherche dabei wohl etwas zu kurz gekommen.
Die sicherste Methode überhaupt, die symptothermale Methode mit einem Pearl Index von 0,4, wird gar nicht erst genannt. Dann wird bei der automatisierten Beobachtung auch lediglich die Hormonmessung genannt. Es gibt auch reine Temperaturcomputer, die schon mal etwas sicherer sind als die Hormoncomputer a la Persona und dann natürlich symptothermale Computer, die eine tatsächlich verlässliche natürliche Verhütung für Frauen sind.

In Deutschland gibt es zwar aktuell nur den cyclotest myway in diesem Bereich – aber als Sieger bei Stiftung Warentest und hochsicheres Gerät ist es wirklich erstaunlich, dass er hier gar nicht erwähnt wird. Das stellt natürliche Verhütung wieder in die Ecke „unsichere Hippiemethoden“, in die sie schon lange nicht mehr hingehört!

Antworten

Gisela 11. Dezember 2016 um 15:40

Bettina, ich werde deine Hinweise überprüfen und alles gründlich überarbeiten 🙂

Antworten

Bettina 18. Dezember 2016 um 11:35

Es gibt heutzutage so viele Informationen, manchmal ist es schwer, alles in kurzer Zeit zu finden. Ich habe mich aus persönlichen Gründen einfach sehr lange mit dem Thema beschäftigt. Wie gesagt, ich finde es ja schon mal gut, dass überhaupt Alternativen zu hormoneller Verhütung thematisiert werden. Das ist schon mal der erste Schritt!
Freue mich dann auf weitere Artikel dazu 🙂


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