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Tipps zum nervige Werbepost bekämpfen

Der Werbezettel ist ein ideales Mittel, um im lokalen oder regionalen Umfeld sehr schnell Informationen zu verteilen. Dies geschieht meist als persönliche Übergabe in Fußgängerzonen, durch Festklemmen hinter Autoscheibenwischer oder Einwurf in Briefkästen.

Unabhängig vom gestalterischen Element, mit dem in der Regel nur Texter professionell umgehen können, gibt es einige Dinge zu beachten, wenn man Rechtsstreitigkeiten vermeiden möchte. Sehr schnell kann einem die Info zur Neueröffnung oder Einladung zur privaten Riesenfete unnötige und zum Teil sehr hohe Kosten bescheren.

Nervige regionale Werbemittel mit Haken

Der als am nervigsten empfundene Werbezettel ist sicher der am Auto. Als Privatmann bleiben einem nicht so viele Möglichkeiten, sich zu wehren. Die vermeintlich gute Idee mit der Anklage wegen Sachbeschädigung (Kratzer am Auto) scheitert schon an der Beweisführung. Eine der wenigen Chancen indirekt ein bisschen Recht zu bekommen ist, dass man bei einem gewerblichen Werbezettel von den Behörden überprüfen lässt, ob hier eine entsprechende Genehmigung vorliegt. Die wird benötigt, da man den Straßenverkehr zweckentfremdet (es existiert mittlerweile ein entsprechendes Urteil vom OLG Düsseldorf). Allein die Strafe für das Verteilen von Werbezetteln ohne Genehmigung darf bis 1000,00 Euro hoch sein. Zwischen Unternehmen gibt es zusätzlich die Option der gegenseitigen Abmahnung. Ein Schritt, zu dem ein Privatmann den Umweg über Gerichte gehen muss.

Bei privat oder gewerblich verteilten Werbezetteln muss der Urheber der Kampagne außerdem damit rechnen, dass die Stadt ihm Entsorgungskosten in Rechnung stellt. Die meisten Werbezettel wandern nämlich nicht in Mülltonnen, sondern zerknüllt in der Umwelt. Zu achten ist auch auf die Umgebung, in der man Zettel verteilt, damit man nicht unversehens Landfriedensbruch auf fremdem Gelände begeht. Also auch hier am besten immer eine schriftliche Genehmigung einholen.

Bitte keine Werbung einwerfen – und wenn doch?

Der Hinweis an Briefkästen ist auf jeden Fall ernst nehmen. Werden gewerblich oder privat entgegen dieser Bitte Werbezettel eingeworfen, hat der entsprechende Briefkastenbesitzer das Recht wegen unlauteren Wettbewerbs zu klagen. Die Chancen stehen sogar gut für ihn. Generell gilt auch für die Einladung für die private Party, dass man für alles Genehmigungen benötigt, damit der Spaß nicht durch Ordnungswidrigkeiten, Bußgelder oder Abmahnungen getrübt wird.

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Kategorie: Allgemein
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Kommentare

Dine 26. Dezember 2016 um 10:30

Interessant, das mit der Rechtslage zu Werbezetteln am Auto war mir neu! Für die Post haben wir seit längerer Zeit einen „Bitte keine Werbung“ Aufkleber gut sichtbar auf dem Briefkastendeckel. Der wird auch bisher von den Verteilern gut berücksichtigt und es ist Ruhe mit allem, was nicht an uns adressiert ist.

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