Pasta kochen leichtgemacht

Anleitung und Tipps fürs Nudeln kochen

Pasta kochen leichtgemacht mit unseren cleveren Tipps fürs Nudeln und Spaghetti kochen. Eine Anleitung fürs Nudeln kochen und wichtige Dinge, auf die man beim Kochen von Nudeln achten sollte.

Nudeln lassen sich zu den verschiedensten Mahlzeiten sehr schnell und auf viele verschiedene Arten zubereiten. Hier tragen wir die besten Tipps zusammen, mit denen die Nudeln garantiert gelingen. Nicht zu weich und nicht zu hart – al dente sollen sie sein!

Nudeln kochen© pixabay.com | CC 0
Pasta kochen leichtgemacht mit den Tipps fürs Nudeln und Spaghetti kochen.

Nudeln kochen leicht gemacht – in drei Schritten

Mit wenigen einfachen Schritten kommst du zu dem Ergebnis einer perfekt gekochten Nudel. Wenn du dieser Anleitung folgst, kann auch beim allerersten Mal Pasta zubereiten nichts schief gehen. Die drei Schritte machen das Nudeln kochen kinderleicht.

Schritt 1: Wasser und Salz

Zum Kochen von Nudeln solltest du in jedem Fall ein ausreichend großer Topf wählen, in dem pro 100g Nudeln je 1 Liter Wasser erhitzt wird (125-150g trockene Nudeln entsprechen ungefähr einer Portion zur Mahlzeit). Sobald das Nudelwasser sprudelnd kocht, gibst du pro Liter Wasser ein Teelöffel Salz hinzu. Nach einigen Sekunden können die Nudeln zugegeben werden. Pass auf, dass du dich dabei nicht verbrühst.

Bei langen Nudeln, wie Spaghetti, benötigt es meist einen Moment, bis sie weich genug sind, um komplett ins Wasser geschoben werden zu können. Es ist aber nicht notwendig, diese durchzubrechen – im Ganzen lassen sie sich nämlich leichter essen.

Yummy – richtig gekochte Nudeln gehen immer!

Schritt 2: Umrühren und Überkochen vermeiden

Ständiges Umrühren, um ein Verkleben der Nudeln oder das Haften auf dem Topfboden zu vermeiden, ist sehr wichtig. Öl braucht keines ins Kochwasser gegeben werden. Das Nudelwasser sollte mit herunter gedrehter Kochplatte konstant köcheln. Um ein Überkochen des Wassers und des Schaums zu vermeiden, kannst du einfach einen Kochlöffel im Topf lassen. Kocht das Wasser dennoch über, etwas kaltes Wasser hinzufügen.

Schritt 3: Im richtigen Moment abgießen

Mit Hilfe eines Timers, der auf die angegebene Mindestkochzeit (siehe Packung) eingestellt ist, verpasst du garantiert nicht den Moment, ab dem du die Nudeln probieren solltest. Selbstgemachte Nudeln brauchen übrigens viel kürzer als getrocknete Nudeln. Halte dich in dem Fall am besten ans Rezept – oftmals reichen schon wenige Minuten zum richtigen Garpunkt aus.

Ob bissfest oder weich – dies ist der Moment, in dem zu entscheiden ist, ob die Nudeln vorsichtig in einem Sieb – welches im besten Fall schon im Waschbecken bereit steht – abgegossen werden können. Das Abschrecken der Nudeln, durch welches die Nudeln nur schneller kalt werden, ist nicht nötig und spült nebenbei auch die Stärke der Nudeln ab, so dass die Soße nicht mehr an ihnen haften kann. Auch Öl führt dazu, dass die Soße nicht an den Nudeln haften bleibt. Also ist es es am meisten zu empfehlen, die Nudeln direkt und unbehandelt der heißen Soße beizufügen.

Pasta schneller zubereitet

Soll es schnell gehen, kannst du auch auf frische Nudeln aus dem Kühlregal zurückgreifen. Für solche Nudeln benötigst du in der Regel nur wenige Minuten, um sie servierfertig zu haben. Oftmals reicht sogar ein Erhitzen in der Sauce aus.

Alternativ sind sehr dünne Spaghetti zu empfehlen, die ebenfalls in kürzester Zeit fertig gekocht sind. Diese haben außerdem den Vorteil, dass sie – im Gegensatz zu den frischen Nudeln – in der Regel ohne Ei auskommen. Dadurch sind sie sowohl für Ei-Allergiker als auch für Veganer geeignet.

Video: Nudeln kochen mal anders

Der TV-Koch Stefan Marquard zeigt bei YouTube, wie man Nudeln mal auf etwas unkonventionellere Weise kochen kann. Er verspricht: Seine Methode kommt ganz ohne Wasser abgießen am Schluss des Kochvorgangs aus. Also auch kein Sieb einsauen, sich die Finger nicht am heißen Dampf verbrühen… Klingt kinderleicht, probiere es doch mal aus!

Nudeln kochen mal anders – mit den Tipps von TV-Koch Stefan Marquard.

Matschige oder klebrige Nudeln retten

War zu wenig Kochwasser im Topf oder wurden die Nudeln nicht häufig genug umgerührt, kann es passieren, dass diese matschig oder klebrig werden. Um aus den Nudeln dennoch eine leckere Mahlzeit zu zaubern, kannst du sie mit etwas Öl in einer Pfanne anbraten. Durch das Öl werden die verklebten Nudeln voneinander gelöst, die Nudeln sind nicht mehr so matschig und ihnen wird ein zusätzlicher Geschmack verliehen.

Wie kann ich versalzene Pasta retten?

Wenn einmal zu viel Salz ins Kochwasser der Nudeln geraten ist, kann eine Kartoffel Wunder bewirken. Die Kartoffel entnimmt dem Wasser nämlich einen großen Anteil des Salzes. Somit wirkt sie dem Umstand entgegen, dass die Nudeln das Salz in großer Menge aufnehmen.

Sollte das Salz dennoch sehr stark im Geschmack der Nudeln wirken, hilft es, die Nudeln mit Wasser abzuspülen. Da diese in der Regel danach etwas abgekühlt sind, kannst du die Pasta am besten sofort mit der heißen Soße zu vermengen – die nebenbei mit einem geringeren Salzanteil den Salzgeschmack der Nudeln ausgleichen kann.

Sollten deine Beilagen zu den Nudeln auch etwas zu viel Salz abbekommen haben, kannst du auch das versalzene Gemüse retten.

Welche Nudelart passt zu welcher Sauce?

Im Grunde ist es Geschmacksache, welche Nudeln und Soßen miteinander kombiniert werden. Allerdings könnte man als Nudel-Kenner im Hinterkopf behalten, dass sich für besonders stückige Soßen, zum Beispiel eine Pilzsoße, eher breite Nudeln empfehlen lassen. Für glatte, cremige Soßen werden in Kennerkreisen besonders gerne schmale Nudeln gewählt.

Vorkochen für Nudelauflauf oder Lasagne?

Das Vorkochen von Nudeln für Aufläufe oder von Lasagneplatten für Lasagnen ist nicht nötig. Sofern genügend Flüssigkeit in der Soße verwendet wird, kann man davon absehen. Zu empfehlen sind allerdings vor allem für Nudelaufläufe die Frischnudeln aus dem Kühlregal, da diese sehr schnell gar sind und somit nicht die Gefahr besteht, harte Nudeln im Nudelauflauf zu servieren.

Solltest du dich dennoch für die vorgekochte Version an Nudeln entscheiden, sollten diese über genügend Biss verfügen, um nicht im Laufe des Backens matschig zu werden. Egal, ob Auflauf oder Lasagne: In beiden Fällen wäre es gut, die Soße separat in einem Topf vorzukochen und zu würzen, damit die Nudeln oder Lasagneplatten im Ofen nur noch gar werden müssen und der Käse schmilzt.

Häufige Fragen und Antworten

Wie lange müssen Nudeln kochen?

Wie lange Nudeln kochen müssen, hängt davon ab, wie dick sie sind. Dünne Spaghetti brauchen etwa viel kürzer als dickere. Außerdem hängt es davon ab, ob du frische Nudeln (aus der Kühlung) oder getrocknete verwendest. Die frischen Nudeln brauchen deutlich kürzer, um gar zu werden. Halte dich daher am besten an die Angaben auf der Verpackung und probiere die Nudeln circa eine Minute vor der angegebenen Kochdauer das erste Mal.

Wie kann ich Nudeln schnell kochen?

Wenn du schnell verzehrfertige Nudeln haben möchtest, um Zeit zu sparen, solltest du auf frische Nudeln aus dem Kühlregal oder auf sehr dünne Spaghetti zurückgreifen. Diese brauchen weniger als fünf Minuten, bis du sie essen kannst.

Wie viel Salz brauche ich beim Nudeln kochen?

In Nudelwasser gehört Salz für den richtigen Geschmack. Zu viel jedoch kann das ganze Essen versalzen. Was ist also die richtige Menge? Als Richtwert kannst du dir merken, dass auf einen Liter kochendes Wasser ein Teelöffel Salz hinzugefügt werden sollte.


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