Funktions- und Sportkleidung waschen und pflegen

Sportkleidung richtig waschen und pflegen für eine lange Lebensdauer. Denn Funktionstextilien sorgen dafür, dass die Feuchtigkeit von der Haut nach außen transportiert wird und du dich beim Ausdauersport lange frisch fühlst. Außerdem schützt Funktionskleidung deine Haut vor Kälte, Wärme, Nässe und Licht.

Funktionskleidung eignet sich fürs Fitnessstudio, Joggen im Wald oder für das Skifahren in den Bergen. Doch synthetische Stoffe wie Polyester, Mikrofaser und Elasthan nehmen Schweiß auf. Dadurch riechen sie schneller als Leinen oder Baumwolle. Zudem kann ihre schmutz- und wasserabweisende Imprägnierung durch ständiges Waschen beeinträchtigt werden.

Sportkleidung waschen© pixabay.com | CC 0
Nützliche Tipps zum Funktionskleidung und Sportkleidung richtig waschen.

Vorteile der Outdoorbekleidung

Die aus Kunstfasern hergestellte Funktionskleidung bietet eine Vielzahl von Vorteilen. Denn sie schützen vor Kälte und Regen, und halten warm. Darüber hinaus macht sie ihre atmungsaktive Eigenschaft sehr beliebt. Und längst ist sie nicht nur bei Outdoor Freunden und Sportlern beliebt. Auch im beruflichen und alltäglichen Leben findet man immer häufiger die Funktionskleidung. Doch wie sieht es eigentlich mit der fachgerechten Pflege und Wäsche dieser Bekleidung aus? Wir haben die wichtigsten Tipps zum Funktionskleidung waschen und pflegen.

Geruchsbildung bei Sportkleidung vorbeugen

Wenn du nach einem schweißtreibenden Lauf oder nach dem Pokalspiel deine Kleidung in die Sporttasche legst, kann es im schlimmsten Fall zur Schimmel- und Sporenbildung kommen. Und diese sind schwer zu bekämpfen. Aber im besten Fall wird deine Kleidung nur unangenehm riechen. Mit folgenden Tipps riecht deine Sportkleidung auch nach starker Beanspruchung wieder sauber und frisch:

  • Lass dein Kleidung nach dem Training trocknen. Am besten an der frischen Luft, bevor du sie wäscht.
  • Sportkleidung nach dem Training direkt auswaschen. So kannst du unangenehme Gerüche vermeiden. Ein mildes Duschgel oder Shampoo reicht vollkommen aus. Bei starker Verschmutzung oder Gerüchen solltest du sie trotzdem zuhause nochmals richtig waschen – ansonsten reichen drei bis vier Handwaschgänge aus, bevor du die Kleidung in der Waschmaschine waschen.
  • Lege deine Wäsche vor dem Waschen in warmem Wasser mit Essig ein (Verhältnis 4:1). Denn so kannst du die unangenehmen Gerüche neutralisieren.
Geruchsbildung bei Sportkleidung vermeiden für frisch duftende Wäsche

Sportwäsche richtig waschen

Beim Training setzen sich Hautschuppen, Talg, Schweiß, Kosmetika-Rückstände oder auch Feinstaub in deiner Funktionskleidung ab. Dadurch entstehen unangenehme Gerüche und unhygienische Verschmutzungen. Und diese können sowohl deiner Haut als auch der Funktionsweise deiner Sporttextilien schaden. Daher ist es besonders wichtig, dass du deine Outdoor- und Sportbekleidung regelmäßig wäschst und pflegst. Dabei solltest du folgendes beachten:

1) Pflegehinweise beachten

Sieh dir immer zuerst das Pflegeetikett des Kleidungsstücks an das du waschen möchtest. Denn von Skiunterwäsche und Yogashirt bis Trainingsshorts und Outdoor-Jacke gibt es unzählige verschiedene Textilarten und Eigenschaften. Somit gibt es auch viele Waschsymbole, die du beachten solltest. Ansonsten können empfindliche Beschichtungen oder Fasern beschädigen. Folglich leidet die Funktionalität deiner Kleidung.

2) Der richtige Waschgang für Funktionskleidung

Zunächst solltest du klären, ob eine Maschinenwäsche oder Handwäsche empfohlen wird. Wenn deine Kleidung in der Maschine gewaschen werden kann, wähle einen Schonwaschgang bei niedriger Temperatur. Solange das Pflegeetikett keine genauen Anweisungen aufweist, sollte der Schleudergang nicht über 800 Umdrehungen liegen.

3) Schonendes Waschmittel nutzen

Verwende ein entsprechendes Waschmittel für Sportkleidung. Aber niemals solltest du einen Weichspüler zum Waschen deiner Funktionskleidung benutzen. Denn dieser kann die Faserstruktur verkleben, die für den Feuchtigkeitsaustausch zuständig ist. Beachte auch unsere Ideen zum Waschmittel selber machen.

4) Sportkleidung separat waschen

Wenn möglich, wasche deine Sportkleidung separat. Dadurch vermeidest du Fussel und andere Rückstände normaler Wäsche auf deiner Sportkleidung. Außerdem solltest du alle Taschen und Reißverschlüsse schließen. Da diese sich sonst im Stoff verhaken und Löcher bilden können. Lies auch unseren anderen Artikel für weitere nützliche Tipps zum Wäsche waschen.

5) Funktionskleidung an der frischen Luft trocknen

Ebenso wichtig wie das richtige Waschen, ist das richtige Trocknen der Wäsche. Hierfür lasse deine Funktionskleidung an der frischen Luft trocknen. Zudem solltest du sie direkter Sonneneinstrahlung schützen. Da diese die elastischen Fasern beeinträchtigen kann.

6) Outdoor- und Sportbekleidung imprägnieren

Um zu verhindern, dass dein Kleidungsstück Nässe von außen durchlässt, wird es bei der Herstellung imprägniert. Witterungsverhältnisse und das regelmäßige Waschen können diese schmutz- und wasserabweisende Imprägnierung negativ beeinflussen. Deshalb ist es wichtig deine Sportbekleidung, je nach Herstellerangaben, ab und zu selber zu imprägnieren. Das passende Imprägniermittel findest du günstig im Internet:

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Anleitung zum Imprägnieren

Das Imprägnieren der Sportkleidung ist wichtig und einfach. Demnach solltest du deine Kleidung von Zeit zu Zeit imprägnieren und dadurch schützen. Denn nur so kann die wasser- und schmutzabweisende Funktion erhalten bleiben. Dabei solltest du folgende Dinge beachten:

  • Wasche und trockne die Kleidung vor dem Imprägnieren gründlich. Denn die meisten Imprägniermittel haften weder auf Schmutz, noch auf Weichspüler-Rückständen oder fettigen Oberflächen.
  • Verwende ein Spray – das erspart dir ein aufwändiges Auftragen.
  • Überprüfe die Wäschesymbole auf dem Pflegeetikett und aktiviere den Imprägnierschutz: Entweder bei niedriger Temperatur im Trockner oder durch leichtes Erwärmen mit dem Bügeleisen.
  • Sprühe etwas Wasser auf den Stoff, um zu prüfen, ob der Imprägnierschutz deiner Kleidung ausreicht. Perlt es nicht ab, sondern zieht ein, solltest du das Kleidungsstück so bald wie möglich imprägnieren.

Vollständiges Trocknen vorm Imprägnieren ist wichtig!

Wenn die Kleidung nicht vollständig trocken ist, kann Feuchtigkeit eingeschlossen werden. Dann könnten sich Stockflecken und Schimmel bilden. Demnach solltest du darauf achten, dass die Kleidung vollständig trocken ist, bevor du sie imprägnierst.

Häufige Fragen und Antworten

Kann ich Geruchsbildung bei Sportkleidung vermeiden?

Ja., unangenehmer Geruch bei Sportkleidung lässt sich vermeiden. Demnach solltest du deine Sportkleidung vor dem Einpacken auslüften und trocknen lassen. Oder wasche sie kurz mit Duschgel aus. Ebenso kannst du deine Sportkleidung vor dem Waschen in eine Wasser Essig Mischung einlegen. Denn das kann schlechte Gerüche neutralisieren.

Wie wasche ich Funktions- und Sportkleidung?

Zunächst solltest du schauen, ob die Wäsche Waschmaschinen geeignet ist oder per Hand gewaschen werden muss. Wenn sie in die Maschine darf, solltest du den Schonwaschgang wählen. Also achte auf eine niedrige Temperatur und halte den Schleudergang unter 800 Umdrehungen. Darüber hinaus empfiehlt sich ein schonendes Waschmittel. Auf Weichspüler solltest du unbedingt verzichten. Am besten du wäschst due Funktionskleidung separat.

Wie imprägniere ich Funktionskleidung?

Zuerst wäschst und trocknest du die Kleidung. Anschließend behandelst du deine Funktionskleidung mit einem Imprägnierspray. Danach aktivierst du den Schutz indem du die Kleidung leicht (mit einem Bügeleisen) erwärmst. Um sicherzugehen, ob der Schutz wirkt, kannst du etwas Wasser auf die Kleidung tropfen. Wenn das Wasser abperlt, hat es funktioniert.


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