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Sauerteig selbst herstellen

Mit einem einfachen, leichten Rezept können Sie selbst leckeren Sauerteig herstellen. Das Sauerteig Brot schmeckt einfach besonders vollmundig und ist gesund. Es hat den nötigen Säuregehalt und ist fluffig leicht.

Mit unserem Rezept für den richtigen Sauerteig, der bis zu zehn mal auf gefüttert werden kann, gelingt Ihnen das Brot, das Ihre ganze Familie zum Abendbrot glücklich stimmen lässt. Wir erklären Ihnen nun, wie einfach es ist, den richtigen Sauerteig herzustellen, der Ihnen die Grundlage für die besten Brot Vielfalt liefert.

Sauerteig selber machen© pixabay.com | CC 0

Anleitung zum Sauerteig selber machen.

In ca. drei Tagen ist aus Roggen und Wasser der perfekte Sauerteig entstanden, mit dem Sie das köstliche Vollwertbrot backen. Wie funktioniert´s? Wie folgt stellen wir Ihnen die Herstellung des Sauerteiges vor. Eine Video Anleitung finden Sie hier:

1) Sauerteig ansetzen

Dieses Gemisch als Teig verrührt eine Nacht bei Wärme zugedeckt stehen lassen:

  • 100 g Roggen – selbst frisch mahlen und mit
  • 150 g Wasser verrühren

Die Ruhezeit muss mindestens 24 Stunden betragen. Der Teig sollte nach dieser Zeit leichte Bläschen bilden. Wichtig: die Temperatur muss ca. 25 Grad betragen, bitte keine Zugluft und keine Sonneneinstrahlung. Die Gärung des Teiges sollte hygienisch stattfinden, das heißt, Teig abgedeckt stehen lassen, ohne dass Bakterien von außen eindringen können. Der Teig benötigt nur Wärme, Zeit und Ruhe. Nach mindestens 24 Stunden können wir zum nächsten Schritt übergehen.

2) Sauerteig verlängern

Am zweiten Tag darf der Sauerteig verlängert werden. Nochmals 100 g Roggen, fein gemahlen und 150 g Wasser zugeben. Diese Zutaten unter den Grundteig des Sauerteiges mengen. Der Teil weist noch wenig Veränderung auf, eine leichte Blasenbildung oder rosa Färbung erfolgt meist erst nach dem 3. Tag der Gärung.

Wichtig: Wenn sie das frisch gemahlene Roggenmehl und das nicht zu kalte Wasser zugeben, sind weitere Zutaten nicht nötig, um den Gärprozess zu beschleunigen. Keine Hilfsmittel wie Zwiebel, Hefe oder Kümmel verwenden. Die richtigen Milchsäure Bakterien entstehen nur durch Roggen, Wasser, Wärme und Zeit. Nach dem 2. Schritt muss der Teig wieder Ruhe, Wärme und mindestens 24 Stunden Zeit haben, damit der Gärprozess voran schreitet.

Tipp: Von Anfang an sollten sie Roggen und Wasser in einer ausreichend großen Schüssel verrühren, damit der Sauerteig sein Volumen durchaus verdoppeln kann, ohne dass er aus der Schüssel quillt. Ähnlich wie beim Hefeteig braucht jeder Gärungsprozess im Teig Platz. Nach weiteren 24 Stunden kann der letzte Schritt folgen.

3) Sauerteig füttern

Im letzten Schritt wird der Sauerteig nochmals auf gefüttert. Hierzu wieder 150 g fein gemahlenen Roggen hinzugeben und ca. 3 Esslöffel warmes Wasser. Da der Teigling sich jetzt schon leicht in flüssiger Form zeigt, reicht die Menge von 3 Esslöffel Wasser als Zugabe. Sauerteig herstellen ist auch eine Gefühlssache, sicher zeigt die Erfahrung mit der Zeit, wie die Konsistenz des Teiges werden soll: leicht fluffig und flüssig im Ansatz.

Doch zurück zum dritten Schritt: Nachdem Sie 150g Roggen und 3 Esslöffel Wasser zugemischt haben, sollte das Gemenge nochmals komplett zu einem Teig verrührt werden. Nun muss der Teig wieder für mindestens 24 Stunden bei Wärme abgedeckt ruhen.

Nach drei Tagen, wenn alle drei Schritte abgeschlossen sind, sollte der Sauerteig leicht säuerlich riechen und sich in einer leichten Verfärbung in rosa zeigen. Die schaumige Blasenbildung spiegelt den optimalen Gärprozess wieder. Der Sauerteig ist nur fertig und kann als Grundlage zum Brotbacken verwendet werden.

Tipp: Sauerteig ansetzen gelingt ganz einfach, wenn Sie etwas Übung und Erfahrung dabei sammeln. Was können Sie schon dabei verlieren?

Sauerteig Grundlage „einsperren“

Ist dieser Sauerteig nun fertig, können sie einen kleinen Teil in ein „Glas sperren“ und am besten mit Schraubverschluss das Glas fest verschließen. Im Kühlschrank aufbewahrt, hält der Sauerteig ein paar Wochen und kann später sehr gut wieder als Grundansatz für den nächsten Sauerteig verwendet werden.

Wie verfahren Sie mit dem übrigen Sauerteig, der als Grundlage für Ihr Brot jetzt fertig gegärt zur Verfügung steht?

Brot backen mit eigenem Sauerteig

Sie können jetzt wieder in gleichen Teilen Roggenmehl und Wasser zugeben. Für den Ansatz eines Sauerteigbrotes benötigen Sie lediglich 150 g bis 200 g des reinen Sauerteiges (wie in den drei Schritten erklärt).

Nun ist die Zugabe zum Sauerteigbrot von Kümmel, Gewürzen, Salz oder Körnern nach Belieben und Geschmack möglich.

Der Teig des Sauerteig Brotes kann nur gut durchgeknetet werden. Es muss ein richtiger Teig entstehen, der einen Brotleib formbar macht. Er darf nicht zu fest und nicht zu flüssig sein. Nach dem Prozess des „Gehens“ (erneute Gärung) kann ein leckeres Brot auf Basis des selbst angesetzten Sauerteiges gebacken werden. Lecker und gesund: Sauerteig einfach hergestellt. Guten Appetit!

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