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Anleitung und Tipps fürs Kräuter trocknen

Viele nützliche Tipps und Tricks für das Trocknen von Gartenkräutern. Jetzt Kinderleicht Deine eigenen Kräuter trocknen. Denn es gibt nichts Schöneres, als mit den Kräutern aus dem eigenen Garten zu kochen.

Es schmeckt herrlich und riecht wunderbar. Doch, was ist, wenn die Kräuter im Garten zur Neige gehen oder im Winter, wenn die Kräuter „Winterschlaf“ halten? Richtig, rechtzeitig vorbereitet sein und die eigenen Kräuter trocknen. Das Trockenen von Kräutern im Haus verleiht auch den eigenen vier Wänden auch einen wunderschönen harmonisierenden Duft.

Kräuter Trocknen© pixabay.com | CC 0

Eine nützliche Anleitung und viele wertvolle Tipps für Trocknen von Gartenkräuter.

Richtig Kräuter ernten

Der ideale Zeitpunkt um Kräuter ernten ist, kurz vor oder während der Blüte. In dieser Zeit enthalten die Kräuter die meisten Inhaltsstoffe und sind am aromatischsten. Im Juli ist der ideale Zeitpunkt, für Sommerkräuter, um geerntet zu werden. Der Bedarf an Werkzeug ist recht gering, eine Schere oder ein Gartenmesser und ein geeigneter Behälter zum Einsammeln der Kräuter. Bindegarn und Gummibänder sowie luftdicht schließende Gefäße kommen beim Trocknen zum Einsatz. Mehr braucht es nicht um die eigenen Kräuter zu trocknen.

Welcher Pflanzenteil eignet sich zum Trocknen?

Fürs Kräuter trocknen eignen sich die Stängel, Blätter und auch kleiner Blüten. Das Trocknen von Stängeln und Blättern gelingt am einfachsten, wenn man sie in kleine Bündel zusammenfasst. Blüten, sofern sie nicht all zu groß sind, können Sie zusammen mit den Stängeln trocknen. Eine Alternative ist es, wenn Sie die Blüte aufrecht durch ein Gitter fädeln. Dadurch bleibt der Blütenkopf unversehrt und Sie können ihn separat trocknen. Große Blüten eignen sich begrenzt zum Trockenen. Da große Blüten wesentlich mehr Feuchtigkeit enthalten, ist der Vorgang des Trocknens etwas anspruchsvoller.

Welche Kräuter kann man gut trocknen?

Manche Kräuter eignen sich nicht gut zum Trocknen. Sie werden schnell schlaff und verlieren fast vollständig ihr Aroma. Manchen Kräutern bekommt eher das Einfrieren, das Einlegen in Essig oder das verarbeiten zu Kräuterölen. Andere sind wie geschaffen fürs Kräuter trocknen.

Gut geeignet zum Trocknen sind Kräuter, die sich hervorragend und ohne Probleme trocknen lasen: Pfefferminze, Rosmarin, Waldmeister, Thymian, Kamille, Herzgespann, Beifuss, Zitronenstrauch, Lavendel, Bohnenkraut, Oregano, Majoran und Salbei.

Mäßig zum Trocknen geeignet sind die Kräuter mit viel Feuchtigkeit. Diese Kräuter müssen Sie schnell trocknen, weil Sie sonst beim Trocknen einen Großteil ihres Aromas verlieren: Basilikum, Petersilie, Dill, Schnittlauch oder Zitronenmelisse.

Schlecht geeignet sind Kräuter, bei denen nach dem trocknen nicht mehr viel übrig bleibt, als die reine Blattmasse. Diese Kräuter sollte man besser einfrieren: Kresse, Pimpinelle, Sauerampfer, Weinraute, Borretsch, Schwarznessel oder Tripmadame.

Tipps damit das Trocknen zum Erfolg wird

  1. Am besten pflückt man die Kräuter am Vormittag, nach 1-2 Sonnenstunden, dann enthalten sie am meisten Aroma.
  2. Auf ausgiebiges Waschen sollte verzichtet werden. Dadurch dauert das Trocknen nur um so länger und die Qualität wird beeinträchtigt.
  3. Einfaches Schütteln reicht aus, um die Kräuter vom Staub zu befreien.
  4. Keine zu dicken Sträuße binden. Sonst bleiben die innenliegenden Blätter feucht oder das trockenen dauert zu lange und Inhaltsstoffe würden verloren gehen.

Die Methoden zum Kräuter trocknen

  1. Die schonendste und einfachste Methode ist das Lufttrocknen. Diese Methode ist sehr zeitaufwendig. Allerdings konserviert das Lufttrocknen die Inhaltsstoffe am besten. Für das Trocknen ist ein warmer, windgeschützter und schattiger Platz ideal. Die Temperatur sollte dabei die 35 Grad nicht übersteigen. Die Kräuter hängt man dabei locker in kleinen Sträußen nebeneinander auf. Das Trocknen dauert nicht länger als 3-4 Tage.
  2. Die modernere Variante ist das Trocknen im Dörrautomaten. Ein solcher Automat entzieht den Kräutern schonend die Feuchtigkeit. Man sollte das Gerät nicht zu heiß einstellen, zwischen 30 und 50 Grad ist es Ideal. Lesen Sie hierzu auch den Artikel Lebensmittel zum Dörren und Trocknen.
  3. Auch die Trocknung im Backofen, bei geringer Temperatur (30 bis 50 Grad) ist eine Methode. Die Kräuter werden vorher zerkleinert und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt werden. Damit die verdunstete Feuchtigkeit abziehen kann, sollte die Tür vom Backofen einen Spaltbreit offengelassen werden. Die Kräuter, im Backofen zu trocknen dauert ungefähr 3 Std.
  4. Einige mediterrane Kräuter lassen sich auch in der Mikrowelle trocknen. Diese Art der Trocknung ist nur für sehr trockene Kräuter ohne viel Feuchtigkeit ratsam. Oregano, Thymian oder Majoran kann man so, in kurzen Intervallen von 30- 45 Sekunden bei maximal 300 Watt trocknen. Vorher bedeckt man die Kräuter mit etwas Küchenpapier und nach jedem Intervall werden die Kräuter gewendet.

Nach dem trocknen kommt die Lagerung

Dunkel und trocken mögen es die Kräuter am liebsten. So behalten sie lange ihr Aroma. Darum werden sie sofort nach dem Trocknen in ein luftdichtes und dunkles Gefäß umgefüllt. Am intensivsten bleibt der Geschmack, wenn die Kräuter im Ganzen aufbewahrt werden. Verschraubbare Gläser und Porzellangefäß eignen sich besonders gut für die Lagerung der getrockneten Kräuter. Plastikbehälter sind weniger geeignet, da sie das Aroma negativ beeinflussen. Kräutermischungen sollten auch zügig nach dem Trocknen zusammengestellt werden, damit nicht zu viel Aroma verloren geht.

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