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11 Tipps zum Effektiv Lernen mit Selbstorganisation

Tipps zum richtig Lernen
Clevere Tipps zum richtig Lernen lernen mit mehr Selbstorganisation.

Man lernt nie aus! Daher ist es wichtig das Lernen richtig zu lernen. Denn so kannst du den Lernstoff langfristig behalten und bist gegen Prüfungsstress gut gewappnet. Folglich nutze die Strategie der Selbstorganisation und des Automatismus zum effektiv Lernen.

Selbstorganisation beim Lernen im Überblick

Doch wie lernt man am besten? Diese Frage sollte sich jeder einmal stellen um aus seiner eigenen Lernerfahrung heraus individuelle Lernstrategien zu entwickeln. Hierbei können bestimmte Lernhilfen sinnvoll sein, die letztendlich den Erfolg entscheidend fördern. Die eigene Organisation ist beim effektiv Lernen das wichtigste. Du solltest den Lernstoff strukturiert aufbereiten. Dabei kannst du wie folgt vorgehen:

  • Erstelle einer Gliederung zwecks Übersicht.
  • Reduziere den Lernstoff in einer Zusammenfassung auf das Wesentliche um die Schwerpunkte zu erkennen.
  • Stelle Checklisten auf, um nichts wichtiges zu vergessen.
  • Notiere und definiere schwer zugängliche Fachbegriffe auf einzelne Karteikarten zum selbst abfragen.
  • Fertige eine grafische Aufbereitung des Stoffes an, damit der logische Aufbau noch einmal deutlich wird.
  • Gehe den Lernstoff mehrmals durch; Wiederholungen sind wichtig.

Tricks zum lebenslangen Lernen mit Erfolg

Neben dem kurzen Überblick möchten wir dir ausführlichere Ratschläge zum richtig und effektiv Lernen geben. Dabei solltest du alles mal ausprobieren, um zu erkennen welche Lernmethoden besonders hilfreich für dich sind. Außerdem gibt es verschiedene Lerntypen, da mehrere Sinnesorgane am Lernprozess beteiligt sind. Dabei kann es sein, dass ein Sinnesorgan während des Prozesses besonders aktiv sind. Doch in der Realität gibt es auch viele Mischformen. Folglich haben wir die vorherrschenden Lerntypen im Überblick.

Welcher Lerntyp bist du?So lernst du am Besten:
Auditiver LerntypDas effektive Lernen erfolgt über das Hören und Sprechen. Hier eignet sich das laut lesen des
Lernstoffs oder hilft dir mit Aufnahmen. Auch Musik kann während des Lernprozess gehört werden.
Visueller LerntypDas Gelernte bleibt besser im Gedächtnis, wenn es visuell aufbereitet wurde. Demnach mache
dir gut strukturierte Notizen und Skizzen.
Motorischer LerntypDieser Lerntyp zählt zu den aktiveren, der das Gelernte besser versteht indem er es
selbst ausprobiert oder indem er beim Lernen in Bewegung kommt.
Kommunikativer LerntypFür diesen Typ ist die Sprache wichtig. Denn durch das Zuhören und das Austauschen
der gelernten Informationen verfestigt sich das Wissen.

1) Mit Organisation und festen Lernplan arbeiten

Der erste Schritt zum Lernen lernen beginnt mit der richtigen Organisation. In der Prüfungsphase kommt meist viel Lernstoff aus unterschiedlichen Fächern zusammen. Dann heißt es Ruhe bewahren und einen Lernplan erstellen. Denn so gerätst du nicht in Panik und kannst alles nach und nach abarbeiten. Ebenfalls ist es gut bereits während des Semesters die Inhalte aufzubereiten, sodass du während der heißen Prüfungsphase nur noch alles wiederholen musst. Hierzu lies auch, wie du deinen inneren Schweinehund überwinden kannst.

2) Effektiv Lernen mit Notizen und Fragen

Beim ersten Lerndurchgang solltest du wichtige Textstellen markieren. Danach gehe noch einmal die markierten Stellen durch und formuliere Fragen und Antworten. Ebenfalls kannst du einfache Hinweise oder Vermerke dazu auf Karteikärtchen festhalten. Dann gehe die Kärtchen von Zeit zu Zeit wieder durch, anstatt diese in der Schublade verschwinden zu lassen. Um so besser du wirst, desto mehr kannst du dein Selbstbewusstsein stärken.

3) Aufbereitung des Lernstoffes

Je nach dem welcher Lerntyp du bist, kannst du den Lernstoff unterschiedlich aufbereiten. Dann verarbeitet dein Gehirn das Lernmaterial besonders gut. Folglich packe dir Informationen in eine Skizze, erstelle einen Lernzettel, spreche sie in dein Handy oder spreche über das Gelernte mit deiner Familie oder Freunden. Dabei sind so ziemlich alle Mittel erlaubt die deinem Lerntyp oder Mischformen beim effektiven Lernen unterstützen. Darüber hinaus beachte Tipps für mehr Organisation im Alltag.

4) Feste Zeiten zum richtig Lernen einplanen

Des Weiteren solltest du feste Lernzeiten einplanen. Denn ein Studium ist sehr zeitintensiv und schnell wird das effektive Lernen aufgeschoben. Doch bei regelmäßigen Lernzeiten kann dir das nicht passieren. Somit mache das Lernen zur Gewohnheit und reduziere Stress am Ende des Semesters. Eventuell kannst du gemeinsame Termine mit deinen Freunden vereinbaren.

5) Vor dem Schlafengehen lernen hilft

Wenn du den Lernstoff vor dem Schlafengehen noch einmal wiederholst, bleibt er gut in Erinnerung, da in diesem Fall zwei Eigenschaften des Gehirns ausgenutzt werden. Zum Einen verarbeitet das Gehirn die Lerninformationen zum Großteil direkt nach dem Lernen und zum Zweiten besonders gut während des Schlafs in der Nacht. Hierzu beachte auch einen gesunden Schlaf und Tipps gegen Schlafprobleme.

6) Beim Lernen öfter eine kurze Pause einlegen

Das Gehirn kann nicht ununterbrochen Informationen speichern. Manchmal benötigt es eine kurze Ruhephase, um wieder neu speichern zu können. Daher sind gelegentliche kurze Pausen während des Lernens empfehlenswert. Ebenso ist das regelmäßige kurze Wiederholen des Stoffs erfolgreicher als stundenlanges Pauken. Ebenfalls beachte effiziente Tricks zum besser Mathe lernen.

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7) Schneller lernen durch Eselsbrücken

Wir alle lernen besser, wenn wir das Thema interessant finden. Aber was können wir tun, wenn das Lernen nicht so leicht fällt? Wissenschaftler haben durch Tests bewiesen, dass man wesentlich schneller lernt, wenn man sich eigene Eselsbrücken baut. Das prägt sich im Gehirn gut ein und ist somit schneller wieder abrufbar. Das können zum Beispiel ganz verrückte Assoziationen sein, die Hauptsache ist, dass wir uns dadurch wieder daran erinnern. So beginnt das Lernen Freude zu machen! Ebenfalls helfen dir diese Tipps für eine Weiterbildung und Fernstudium. Darüber hinaus beachte Tipps für eine berufliche Veränderung.

8) Nüsse für volle Konzentrationsfähigkeit

Statt Chips und Süßigkeiten zu essen, greife beim Knabbern lieber zu einer Packung Studentenfutter. Denn Nüsse haben einen besonders großen Anteil an dem Vitamin B1, das dem Gehirn Energie liefert. Außerdem enthalten sie Cholin, welches dem Körper dabei hilft, Informationen von einer Körperzelle zur anderen zu übertragen und damit für eine gute Konzentrationsfähigkeit sorgt.

9) Rede über den Lernstoff

Ebenfalls prägt sich ein Thema viel besser ein, wenn man laut darüber redet. Daher empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit anderen in einer Arbeitsgruppe. Ist dies nicht möglich, so gibt es eine Alternative: Rede mit dir selbst! Denn wenn kein Zuhörer vorhanden ist, dann können Selbstgespräche weiterhelfen, indem man sich den Lernstoff noch einmal selbst laut erklärt.

10) Motiviere dich selbst und die Kinder

Wichtig für den Erfolg beim Lernen ist, dass der Lernende auch wirklich lernen will.  Sieht ein Schüler keinen Sinn in der Lernübung, wird ihm das Lernen sehr schwer fallen und der Lernstoff weniger gut im Gedächtnis bleiben. Aus diesem Grund solltest du deinem Kind erklären, wozu es diesen Lernstoff benötigt bzw. wozu seine Schulausbildung dient und welchen Nutzen das Kind davon haben wird. Es gibt viele Möglichkeiten der Motivation, für sich selbst und für Ihre Kinder. Hierzu lies auch nützliche Tipps zum besser und schneller Vokabeln lernen.

11) Lernstoff oft wiederholen

Mit ständiger Wiederholung des Lernstoffs kommst du dem Verständnis immer näher. Und wenn die Wiederholungen in den richtigen Zeitintervallen ablaufen, bleiben die Informationen auch dauerhaft im Gedächtnis erhalten. Am effektivsten ist es, das Thema nach 10-15 Minuten zu wiederholen und es dann am nächsten Tag vor dem Erlernen neuen Stoffs noch einmal durchzugehen. Dann gehe die Informationen nach einer Woche und schließlich nach einem Monat noch einmal durch. Hierfür nutze auch Brainstorming Methoden.

Verstehen des Lernstoffs ist wichtig!

Es empfiehlt sich nicht, Wissenswertes zu einem Thema einfach nur auswendig zu lernen, ohne es verstanden zu haben. Wenn man sich an etwas erinnern will, muss man es vorher richtig verstanden haben. Man sollte sich mit dem Lernstoff auseinandersetzen und ihn sich notfalls wiederholt erklären lassen, bis man ihn verstanden hat und sinngemäß nachvollziehen kann.

Häufige Fragen und Antworten

Welche Lerntypen gibt es?

Es gibt verschiedenen Lerntypen. Dabei sind die vorherrschenden Formen der auditive, der visuelle, der motorische und der kommunikative Lerntyp. In der Realität sind viele Menschen eine Mischform dieser verschiedenen Typen.

Wie gelingt richtiges und effektives Lernen?

Zunächst solltest du das richtige Lernen lernen. Und dazu gehört eine gute Selbstorganisation. Folglich mache dir eine Übersicht des Lernstoffes und erstelle einen Lernplan. Dann bereite den Lernstoff sinnvoll auf: Mache dir strukturierte Notizen und Skizzen. Halte Fragen und Antworten auf Karteikarten fest und lerne regelmäßig zu bestimmten Zeiten, z.B. vor dem Schlafen gehen. Zudem mache dir eigene Eselsbrücken und vergesse nicht mehrere Pausen zu machen.

Welche Ernährung hilft beim Lernen?

Generell sorgt eine ausgewogene und gesunde Ernährung dafür, dass du körperlich und geistig Fit bist. Darüber hinaus kann es während des Lernens sinnvoll sein Studentenfutter mit wertvollen Nüssen zu essen. Denn diese steigern deine Konzentrationsfähigkeit.

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