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Anleitung und Rezepte zum Mayonnaise selber machen

Nützliche Hinweise zum Mayonnaise selber machen. Unkompliziert, schnell und individuell Mayonnaise selbstgemacht. Mit Anleitung zum Mayonnaise selber machen mit Zutaten, Zubereitung, Tipps, Rezepte sowie Informationen zur Herkunft, Haltbarkeit und Lagerung.

Sie passt zu Pommes, aufs Sandwich und auch im Kartoffelsalat. Es gibt sie als einfache, Delikatess- und Salatvariante. Die Rede ist von Mayonnaise. Sie darf in den deutschen und auch internationalen Haushalten nicht fehlen. Doch selbst gemacht ist sie am gesündesten und schmeckt eindeutig am besten. Jedoch ist Mayonnaise herstellen gar nicht so einfach. Damit das trotzdem einwandfrei gelingt, sind hier 5 Hinweise zu den Grundzutaten und der Herkunft, Anleitungen zur Zubereitung sowie Links zu Mayonnaise Rezepten der etwas andere Art.

Mayonnaise selber machen

Anleitung und Rezepte zum Mayonnaise selber machen.

Natürliche Zutaten für eine leckere Mayonnaise

Eigentlich besteht Mayonnaise nur aus Ei, Öl, Zitronensaft und Gewürzen. Frische Eier sind sehr wichtig bei selbstgemachter Mayonnaise. Meistens wird zwar nur das Eigelb verwendet, bei der eigenen Herstellung können gern ganze Eier verwendet werden – möglichst in Bio-Qualität und Freilandhaltung. Beim Öl kann mildes und neutrales Pflanzenöl wie Raps- oder Sonnenblumenöl verwendet werden. Möchte man den Geschmack intensivieren, eignen sich ein Nuss- oder Olivenöl dafür. Auch hier ist eine gute Qualität gefragt: das Öl lieber in Glasflaschen und mit niedrigem Säuregrad (die Zahl ist meistens auf den Flaschen) kaufen. Zitronensaft ist für die Säure zuständig. Einen guten Zitronensaft gibt es auch aus der Glasflasche oder aus echten Zitronen natürlich.

Für eine Portion Mayonnaise selbstgemacht werden 1 frisches Eigelb (oder 1 ganzes Ei), 200ml Öl, ½ Zitrone (ausgepresst), 1 TL Dijon Senf sowie je nach Bedarf Salz und Pfeffer zum Würzen benötigt. Wie aus den Zutaten die perfekte Mayonnaise gemacht wird, ist im nächsten Abschnitt beschrieben.

Die ideale Zubereitung

Bei der Zubereitung werden alle Zutaten zusammengemixt. Eigentlich binden sich Öl und Wasser nicht, hier dient das Eigelb jedoch als Emulgator (Lecithin). Dadurch kann durch kräftiges Rühren die Masse gebunden werden. Zum Mixen eignet sich entweder eigene Handarbeit (das ist aber sehr anstrengend), der Standmixer oder Food Processor (dt.: Küchenmaschine) oder der Pürierstab. Zubereitung per Video:

Mit der Hand ohne aufwendiges Equipment Mayonnaise herstellen

Das Öl wird unter ständigem Nachgießen dazu gegeben. Mit dem Schneebesen wird dann die Mayo-Masse in einer Rührschüssel kräftig geschlagen, bis sie fest und cremig ist. Gelernte Köche können das Resultat in etwa 3 Minuten zaubern, ungeübt dauert das je nach Armkraft sehr lange und ist sehr anstrengend. Dafür wird jedoch außer Rührschüssel und Schneebesen kein zusätzliches Equipment benötigt.

Mit dem Standmixer oder Food Processor zur perfekten Mayonnaise

Alle Zutaten bis auf das Öl in den Mixer geben und anschalten. Nach und nach Öl dazu geben. Große Küchen und gern Kochen- und Backende haben einen Food Processor zu Hause, denn der eignet sich auch für viele andere Sachen wie Teig kneten, Nüsse hacken, Pesto machen, Käse reiben und vieles mehr. Die Kosten können jedoch auch bei bis zu 900€ liegen.

Leckere Mayonnaise machen mit dem Pürierstab

Mit dem Pürierstab ist das Zubereiten am einfachsten. Er ist nicht teuer, handlich und schnell. Genau wie bei den vorherigen Beschreibungen wird auch hier nach und nach das Öl hinzu gegeben. So wird Mayonnaise machen zu einer schnellen und einfachen Sache.

Etwas andere Mayonnaise-Rezepte

Verfeinern kann man Mayonnaise auch noch im Nachhinein und mit fast allem. Gut dazu passen Nüsse, Knoblauch, Mango, Tomaten, Apfel, Jogurt, Wasabi und sogar Tofu oder Makrele. Der Fantasie ist hier freiem Lauf gesetzt! Bei lecker.de und essen-und-trinken.de finden sich verschiedene Mayonnaise-Rezept-Ideen. Im Nachfolgenden werden drei beliebte Mayo-Varianten mit Links zu den kompletten Rezepten vorgestellt.

Vegane Mayonnaise ohne Ei

Bei der veganen Variante wird Mayonnaise ohne Ei gemacht, der Rest der Zutaten ist bereits tierfrei. Als Geschmacksrichtungen gibt es hier viele Varianten, eine beliebte ist die mit Nüssen. Viele Veganer nehmen aufgrund des guten Geschmacks Cashewkerne. Diese sollten zwei Stunden in Wasser eingeweicht werden, danach werden sie abgegossen und mit in den Mixer gegeben. Zu den Kernen wird Agavendicksaft, Weißweinessig, Kurkuma und Senf gegeben, zusätzlich zu den Grundzutaten Öl, Wasser und Zitronensaft und Salz, Pfeffer natürlich. Vollständiges veganes Mayonnaise Rezept.

Curry Mayonnaise

Zu Salz, Wasser, Limettensaft und Öl fügt man Dijon Senf, Kreuzkümmel und Currypulver dazu. Bis auf das Öl alles in den Mixer geben und Öl nach und nach zugeben. Ein wenig scharf und lecker exotisch schmeckt diese selbstgemachte Mayonnaise auch zu knusprigem Hähnchen und – noch besser – Süßkartoffel-Pommes. Vollständiges Curry Mayonnaise Rezept.

Sambal Oelek Mayonnaise

Zu den Grundzutaten Wasser, Salz, Zitronensaft und Rapsöl werden Dijon Senf und Sambal Oelek gegeben für eine schöne Schärfe. Perfekt schmeckt diese Mayonnaise zu süßen Sachen und gibt z.B. geschmacksarmen Essen wie Tofu eine besondere Note. Hier gibts das vollständiges Sambal Oelek Mayonnaise Rezept.

Haltbarkeit und Lagerung

Bei Wärme oder Hitze ist Mayonnaise durch das Ei nur sehr kurzlebig. Es empfiehlt sich, diese nicht mehr zu verzehren, nachdem sie ein paar Stunden im Warmen stand. Selbst hergestellte Mayonnaise sollte auch nur bis zu 3 Tagen (kühl aufbewahrt) verzehrt werden. Fertige Mayonnaisen in Gläsern oder Tuben können bis zu 9 Monaten im Kühlen aufbewahrt werden. Dass eine Mayonnaise schlecht verdorben ist, ist am Aussehen und Geruch zu erkennen: Ranziger Geruch und sehr säuerlicher Geschmack und/ oder leichte Klümpchen sind ein Zeichen für eine nicht mehr verzehrbare Mayonnaise.

Die Herkunft von Mayonnaise

Es gibt verschiedene Theorien, woher die Mayonnaise kommt. Weit verbreitet ist der Glaube, dass die dickflüssige, cremige Masse von den Balearen stammt und sich vom Wort Mahón, einer Hafenstadt, ableitet. Dort soll sie zu einer Feier des französischen Sieges kreiert worden sein. Das entstandene Wort dazu war ‚Mahonnese‘. Jedoch ist die Herkunft aus dem Französischen von ‚mailler‘, was zu Deutsch ‚schlagen‘ bedeutet, wahrscheinlicher.

Eine andere Herkunft besagt, dass Mayonnaise von der katalanischen Aioli abstammt, die ähnlich zubereitet wird. Bereits im Jahr 1024 wird Aioli schriftlich erwähnt.

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Kategorie: Kochtipps
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