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Nächtliches Schwitzen – Ursachen und Hilfe

Es gibt viele Ursachen, die starkes nächtliches Schwitzen auslösen können. Bei einigen ist es empfehlenswert einen Arzt um Rat zu fragen. Die krankhaft gesteigerte Schweißproduktion in den Schweißdrüsen heißt Hyperhidrose.

Seelische Anspannung ist dafür ein häufiger Auslöser. Bei diesen Ursachen für Schweißausbrüche hilft es meist, die Umgebungsbedingungen im Schlafzimmer oder die Lebensgewohnheiten zu ändern. Aber Achtung: Eine sekundäre Hyperhidrose kann als Auslöser eine schwere Erkrankung, wie beispielsweise Leukämie, haben. In diesem Fall sollten Patienten unbedingt einen Arzt zu Rate ziehen.

Nächtliches Schwitzen© pixabay.com | CC 0

Damit die Matratze gut durchlüftet ist und Feuchtigkeit schnell verdunsten kann, ist Bodenfreiheit wichtig. Tagesdecke und Zierkissen erst auf das Bettzeug legen, wenn alles richtig getrocknet ist, sonst entstehen Stockflecken.

Die Gestaltung der Schlafumgebung

Jeder Mensch schwitzt nachts – einige mehr, andere weniger. Das Bett hat großen Einfluss auf das nächtliche Schwitzen. Es sollte keinen Bettkasten haben, sodass die Luft gut zirkulieren und die Feuchtigkeit schnell abtrocknen kann.

Betten mit hoher Bodenfreiheit sind besonders gut geeignet. Die Matratze sollte flach oder besonders hoch sein. Damit die Bettware nicht stockt, hilft es, sie über Tag zum Lüften und Trocknen auszulegen. Die klassische Tagesdecke verhindert, dass Bettdecke und Kissen trocknen. Deshalb ist es besser, darauf zu verzichten oder sie nur zu verwenden, wenn das Bettzeug vollständig getrocknet ist.

Nächtliches Schwitzen© pixabay.com

Bettdecke und Kopfkissen trocknen am besten an der frischen Luft.

Auch die Auswahl der Bettwäsche kann nächtliches Schwitzen reduzieren helfen. Leinen, Mako-Satin oder Seide machen das Schlafklima unter der Bettdecke besonders angenehm. Dabei handelt es sich um sehr hautfreundliche und natürliche Materialien. Seidenbettwäsche hat eine glatte Oberfläche, die kühlend wirkt. Auf der Haut fühlt sie sich sehr angenehm an. Es kommt nur sehr selten zu Allergien.

Die Bettwaren sorgen durch ihre Füllung für eine gute Klimaregulierung. Das gilt insbesondere für Federn und Daunen als Füllmaterial, die besonders wärmeisolierend wirken. Außerdem können sie viel Flüssigkeit speichern. Ein Baumwollbezug sorgt dafür, dass der Nachtschweiß wieder zügig ausdunsten kann. Ebenfalls sehr gut klimaregulierend wirken Kamelhaar, Schafschurwolle und Yakflaumhaar.

Nächtliches Schwitzen© pixabay.com | CC 0

Auch das Material der Bettwäsche beeinflusst das Schlafklima und damit das nächtliche Schwitzen. Ideal sind natürliche Materialien wie Seide, Baumwolle, Leinen oder Mako-Satin.

Auch die Matratze nimmt Einfluss auf das nächtliche Schwitzen. Taschen- oder Tonnentaschenfederkernmatratzen sind besonders klimaregulierend. Der aktive Luftaustausch in den Tonnentaschenfedern ist durch Hohlräume gewährleistet.

Genussmittel und Ernährung als Ursache

Wer nachts übermäßig schwitzt, isst vielleicht zu viele scharfe Gewürze, die viel Capsaicin enthalten. Capsaicin ist bekannt für seine schweißtreibende Wirkung. Auch fettiges Essen, Fleisch und Wurst fördern das nächtliche Schwitzen. Am Abend sollte weder Alkohol, noch Koffein oder Nikotin verzehrt werden. Denn auch diese Genussmittel verursachen Schweißausbrüche.

Wer mit seiner Ernährung den Nachtschweiß bekämpfen möchte, sollte abends Milchprodukte und Obst, vor allem Zitrusfrüchte, Gemüse und Reis verzehren. Diese Lebensmittel gelten als schweißhemmend. Auch zinkhaltige Lebensmittel können das Schwitzen reduzieren.

Als Geheimtipp gegen übermäßiges Schwitzen gilt Salbeitee vor dem Schlafengehen. Die Inhaltsstoffe wirken direkt im Gehirn auf das Wärmeregulationszentrum. Sie hemmen die Schweißproduktion in den Schweißdrüsen. Wer nachts ständig klitschnass geschwitzt aufwacht, sollte zum Arzt gehen. Der Nachtschweiß kann nämlich auch ein Symptom sein für eine schwerwiegende Erkrankung, wie beispielsweise Lungentuberkulose oder Malaria.

Symptome für das nächtliche Schwitzen

Nächtliches Schwitzen kann viele Ursachen haben. Bei einigen Schwitzproblemen ist es besser, einen Arzt aufzusuchen. Häufig sind die Ursachen trivial.

Zu warm, zu feucht

Das Raumklima ist in vielen Fällen verantwortlich für den Nachtschweiß. Die Umgebungstemperatur sollte nicht mehr als 19 Grad Celsius betragen und die Luftfeuchtigkeit nicht über 50 Prozent liegen. Anderenfalls ist es einfach nur zu warm, um gut zu schlafen. Auch im Winter sollte das Schlafzimmer eine angenehme Temperatur haben und nicht zu stark geheizt sein, selbst wenn es draußen richtig kalt wird nachts.

Wichtig ist ebenfalls, das Schlafzimmer ausreichend zu lüften. Frische Luft ist meistens kühler und versorgt den menschlichen Organismus mit Sauerstoff. So verbessert sich das Raumklima und das Schwitzen wird im besten Fall weniger. Ist die Bettwäsche aus synthetischen Materialien, kann das ebenfalls zu Schwitzproblemen führen. Natürliche Materialien sind für einen gesunden Schlaf viel besser geeignet.

Der Biorhythmus ist gestört

Wer keine regelmäßigen Zeiten hat zum Schlafengehen und mal früh am Abend und dann wieder um Mitternacht schlafen geht, darf sich nicht über Schlafprobleme und nächtliches Schwitzen wundern. Die unregelmäßigen Schlafzeiten irritieren den Biorhythmus. Der Organismus gerät unter Stress und kommt nur sehr schwer zur Ruhe.

Zu wenig Schlaf stresst den Körper ebenfalls und stört den Organismus. Das kann zu Schlafstörungen und vermehrter Schweißproduktion führen. Seelischer Stress kann ebenfalls Nachtschweiß verursachen. Wer beispielsweise nicht richtig abschalten kann, weil eine wichtige Prüfung oder Entscheidung ansteht, kommt nicht zur Ruhe. Die Folge kann ebenfalls nächtliches Schwitzen sein.

Tipps für eine ruhige Nacht ohne Schwitzen

Stark stressige und emotionale Situationen vor dem Schlafengehen sind zu vermeiden. Für Entspannung kann ein Bad sorgen, angenehme Musik oder ein Buch. Fernsehen oder andere elektronische Medien beispielsweise mit E-Books oder Computerspiele können das Einschlafen ebenfalls behindern.

  • Zum Schlafen ist ein Nachthemd besser geeignet als ein Schlafanzug. Natürliche Materialien, wie Leinen oder Baumwolle, sind als Nachtwäsche am besten geeignet.
  • Die letzte Mahlzeit des Tages sollten von Nachtschweiß geplagte schon einige Stunden vor dem Schlafengehen zu sich nehmen. Schweres und kalorienreiches Essen direkt vor dem Schlafengehen ist zu vermeiden.
  • Vor dem Schlafengehen kann ein Glas Milch wohltuend wirken und das Einschlafen erleichtern.
  • Eine Waschung mit lauwarmem Essigwasser kann das nächtliche Schwitzen ebenfalls reduzieren helfen.
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