Waschsoda kommt im Haushalt zur Reinigung von verschmutzten Oberflächen zum Einsatz. Ganz egal ob Fettablagerungen, angebrannte Töpfe oder dreckige weiße Wäsche, das Wundermittel Waschsoda hilft dir schnell und einfach. Zudem ist es eine günstige und umweltfreundliche Alternative.

Wenn du nach einer umweltfreundlichen Alternative suchst, ist das Soda genau das Richtige. Denn hiermit kannst du selbst hartnäckigen Schmutz entfernen. Darüber hinaus lässt sich auch Schweißgeruch mit Soda bekämpfen. Folglich zeigen wir dir die Anwendungsbereiche, die du kennen solltest.

Waschsoda als umweltfreundliche Alternative

Warum ist das reine Soda eine umweltfreundliche Alternative? Das in der Natur vorkommende Natriumcarbonat ist ein Mineral. Und anders als andere chemische Waschmittel enthält es keine Tenside, sondern kann im Gegenteil diese säurehaltigen Abbauprodukte von Tensiden neutralisieren. Dabei gelingt dies durch die alkalische Eigenschaft des Waschsodas. Folglich ist es eine umweltfreundliche Variante.

Was ist Waschsoda?

Waschsoda ist auch bekannt als reines Soda. Die chemische Bezeichnung ist Natriumcarbonat (Na2CO3) und genau genommen ist das Waschsoda ein Salz der Kohlensäure. Dabei erscheint es als weißes, kristallisiertes Pulver. Das Natriumsalz ist basisch und wird daher in der Pharmazie als Säureregulator eingesetzt. Zudem wird es häufig als Reinigungsmittel eingesetzt, da es in Verbindung mit Säure zu einer Reaktion kommt bei der CO2 freigesetzt wird. Hierbei kommt es zum starken Aufschäumen, wodurch Schmutz gelöst werden kann. Bereit im alten Ägypten wurde das Salz verwendet.

Unterschied zwischen Wasch- und Backsoda

Du solltest auf keinen Fall Waschsoda und das beliebte Hausmittel Backsoda miteinander verwechseln. Denn im Gegensatz zum Backsoda ist das Waschsoda nicht für den Verzehr geeignet. Deshalb haben wir die wichtigsten Unterschiede im Überblick:

Unterschiede:Eigenschaft von WaschsodaEigenschaft von Natron
Name:SodaNatron
Chemischer Name:Natriumcarbonat (Na2CO3)Natriumhydrogencarbonat (NaHCO3)
Synonyme:Waschsoda oder reines Soda.Backsoda, Speisesoda, Speisenatron,
Kaiser Natron, Bullrichsalz.
Reaktion:Reagiert stärker als Natron.Reagiert schwächer als Soda.
Anwendungsbereich:Nur zum Putzen geeignet.Beim Backen, als Hausmittel
zum Reinigen und für die Schönheit.
Feine Unterschiede von Waschsoda und Natron auf einem Blick.

Anwendungsbereiche von Waschsoda

Wie bereits erwähnt stellt das reine Soda eine günstige und umweltfreundliche Reinigungsalternative dar. Deshalb solltest du es unbedingt im Haushalt haben. Folglich zeigen wir dir wo und wie du es am besten einsetzen kannst. Zudem erhältst du das Waschsoda in Drogerien oder einfach im Internet:

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1) Soda zum Backblech reinigen

Es gibt einige Hausmittel zum Backblech reinigen. Dazu gehört auch das Soda. Denn in Verbindung mit heißem Wasser wird das Gemisch zu einer starken Lauge. Dadurch kannst du mühelos hartnäckigen Schmutz entfernen. Also vermische 2-3 EL reines Soda mit heißem Wasser. Dann gebe die Mischung auf das Backblech und lasse es einige Zeit einwirken. Anschließend alles gründlich abspülen. Schon hast du ein sauberes Backblech.

2) Bei einem verstopften Abfluss

Wenn du einen verstopften Abfluss in der Küche oder im Bad hast, brauchst du nicht gleich einen professionellen Handwerker rufen. Stattdessen versuche zunächst die Verschmutzung mit reinem Soda und dem wirksamen Hausmittel Essig zu lösen. Um den verstopften Abfluss reinigen zu können, gebe 2-3 EL des Sodas hinein. Danach gieße eine kleine Tasse Essig hinterher. Dann lasse alles einwirken und kräftig schäumen. Nach einer längeren Einwirkzeit, solltest du mit Wasser nachspülen.

3) Fettablagerungen beseitigen mit Waschsoda

Gleichfalls kannst du mit Natriumcarbonat lästige Fettablagerungen beseitigen. Deshalb ist es bei vielen Menschen so beliebt. Hierfür löse je nach Bedarf etwas Waschsoda in Wasser. Wenn du magst gebe noch ein wenig Spülmittel dazu. Anschließend kannst du damit kinderleicht fettige Oberflächen reinigen. Jedoch eignet sich das Soda nicht für alle Oberflächen. Daher nutze es nicht für Aluminium, Glas, oder Lackoberflächen. Ähnlich klappt es auch mit dem beliebten Hausmittel Backpulver.

4) Mit Soda eingebrannte Töpfe reinigen

Ähnlich wie beim Backblech lassen sich auch angebrannte Töpfe oder Pfannen reinigen mit dem Soda. Demnach kannst du den Topf mit Wasser und 2-3 TL Soda füllen. Dann lasse das Ganze aufkochen. Nach dem du es etwas köcheln lassen hast, kannst du den Topf mit Wasser ausspülen. Nun sollte das Eingebrannte beseitigt sein.

5) Spülmittel selber machen

Wenn du eine umweltfreundliche Alternative zum Spülmittel suchst, dann mache dir dein Spülmittel mit Soda selber. Hierfür nehme dir ein leeres Gefäß. Dann gebe einen Teelöffel übliches Natron hinzu und einen Esslöffel des reinen Sodas. Anschließend fülle das Gefäß mit Wasser. Ebenso kannst du noch einige Tropfen eines ätherischen Öls hinzugeben für einen angenehmen Duft. Zu guter Letzt verschließe das Gefäß und vermenge das Gemisch durch leichtes Schütteln. Beachte auch unsere Hausmittel und Tipps zum Küche putzen.

6) Weiße Wäsche mit Waschsoda reinigen

Ebenso gut geeignet ist das reine Waschsoda zum weiße Wäsche waschen. Demnach kannst du anstatt des Waschmittels das Waschsoda hinzu geben. Oder du machst dir dein Waschmittel selber. Hierfür brauchst du 2 EL Waschsoda und 15g von neutraler Kernseife, am besten geraspelt. Dann vermenge die Zutaten mit einem Liter Wasser und schon hast du dein eigenes umweltfreundliches Waschmittel. Doch du solltest Soda nicht für empfindliche Naturfasern verwenden. Lies auch unsere weiteren Tipps zum Wäsche waschen.

7) Schweißgeruch mit reinem Soda entfernen

Nicht nur die Gerüche in der Waschmaschine werden durch das reine Soda neutralisiert. Auch der Schweißgeruch in deiner Wäsche lässt sich so entfernen. Zudem schwören einige Menschen auch auf Soda, wenn es um die Bekämpfung von Schweißfüßen und Händen mit Hausmitteln geht. Demnach gebe ein wenig des Sodas auf einen feuchten Lappen und reibe deine Füße damit ein. Anschließend musst du deine Füße gut trocken reiben.

8) Reines Soda für die Waschmaschinenreinigung

Nicht nur deine weiße Wäsche profitiert von reinem Soda, auch deine Waschmaschine. Denn als Hausmittel zum Waschmaschinen reinigen kann es schlechte Gerüche beseitigen. Zudem kannst du es während des Waschgangs mit weißer Wäsche nutzen. Somit sparst du Zeit und Energie. Deshalb lohnt sich eine Anwendung von Waschsoda. Folglich schaue dir an warum es so wichtig ist deine Waschmaschine zu reinigen:

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9) Moos entfernen mit Waschsoda

Wenn du eine Terrasse hast und sich dort nach einiger Zeit Moos festsetzt, nehme dir Waschsoda zur Hilfe. Dafür verdünne etwas Waschsoda in Wasser. Damit kannst du nun den Moosbelag auf der Terrasse oder dem Balkon wegschrubben. Lies auch unsere Tipps zur Terrassengestaltung, so kann sie zur Wohlfühloase werden. Ebenso kannst du alte Grabsteine mit dem Soda von Moos befreien.

Häufige Fragen und Antworten

Was ist Waschsoda?

Waschsoda oder auch reines Soda ist Natriumcarbonat. Genauer genommen ist es ein Salz der Kohlensäure, welches unter anderem auch in der Natur vorkommt. Durch seine alkalischen Eigenschaften wird es gerne als Reinigungsmittel verwendet.

Wofür kann man Waschsoda verwenden?

Als Reinigungsmittel kannst du es zum Waschen weißer Wäsche benutzen. Darüber hinaus lassen sich mit dem Soda eingebrannte Töpfe, Backbleche, Fettablagerungen und Moosablagerungen mühelos entfernen. Ebenso kannst du damit günstiges und umweltfreundliches Spül- oder Waschmittel herstellen, die Waschmaschine reinigen oder einen verstopften Abfluss behandeln.

Was ist der Unterschied zwischen Natron und Waschsoda?

Der wesentliche Unterschied ist, dass das Waschsoda (Natriumcarbonat, NaCO3) nicht zum Verzehr geeignet ist und überwiegend als Reinigungsmittel verwendet wird. Im Gegensatz dazu kann Natron (Natriumhydrogencarbonat, NaHCO3) nicht nur zur Reinigung genutzt werden, sondern auch zum Backen oder für die Schönheitspflege.