Skip to main content
Was ist erlaubt, was verboten?

Essen und Trinken in der Schwangerschaft

Die Schwangerschaft ist eine besondere Zeit im Leben einer Frau. Vor allem beim ersten Kind, sind viele werdende Mütter aber auch verunsichert. Denn ihr Verhalten während der Schwangerschaft kann über die Gesundheit des Kindes sowie ihre eigene entscheiden.

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist also unverzichtbar. Allerdings gibt es dabei einige Grundregeln zu beachten, denn manche Lebensmittel und Getränke sind während der Schwangerschaft tabu.

Worauf sollte man bei der Ernährung in der Schwangerschaft achten?

Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft

Dass Frau sich während der Schwangerschaft gesund ernähren muss, liegt auf der Hand. Nur so wird sichergestellt, dass sowohl sie selbst als auch ihr ungeborenes Kind alle Nährstoffe erhalten, welche sie brauchen. Ein Nährstoffmangel wirkt sich nämlich schnell negativ auf die Entwicklung des Embryos aus und auch die werdende Mutter leidet dann eventuell unter Kreislaufproblemen, Blutarmut oder anderen Beschwerden.

Eine gesunde Ernährung, welche vor allem auf Obst, Gemüse sowie hochwertigen Kohlenhydraten basiert, ist deshalb die Grundlage für eine gesunde Schwangerschaft. Natürlich sind auch Süßigkeiten in Maßen erlaubt, ebenso wie Fette, welche aber bestenfalls aus pflanzlichen Quellen wie Olivenöl oder fettreichem Fisch wie Lachs gewonnen werden. Viele Frauen stehen dem Lachs in der Schwangerschaft skeptisch gegenüber, mit der richtigen Zubereitung jedoch, kann dieser bedenkenlos verzehrt werden. Prinzipiell unterscheidet sich die Ernährung in der Schwangerschaft also kaum von jener gesunden Ernährungsweise, welche jedem Menschen empfohlen wird.

Unterschiede bei schwangeren Frauen

Allerdings haben Frauen in der Schwangerschaft einen erhöhten Nährstoffbedarf an gewissen Vitaminen sowie Mineralien, zum Beispiel Vitamin B12 oder Eisen. Es ist daher wichtig, auf eine ausreichende Aufnahme dieser Nährstoffe zu achten.

Bestenfalls werden diese aus natürlichen Lebensmitteln bezogen, allerdings kann in Ausnahmefällen sowie nach Rücksprache mit dem Arzt die Einnahme entsprechender Präparate sinnvoll sein. Neben jenen Lebensmitteln, welche Frauen in der Schwangerschaft „mehr“ benötigen, gibt es aber auch welche, die absolut tabu sind.

Verbotene Lebensmittel für schwangere Frauen

Was viele Frauen vor ihrem ersten Kind nämlich nicht wissen, ist, dass einige ansonsten unbedenkliche Lebensmittel während der Schwangerschaft für das Kind gefährlich werden können. Wer also plant, schwanger zu werden, sollte sich einmal unbedingt mit der Frage auseinandersetzen, welche Lebensmittel dann erlaubt sind und welche nicht.

Spätestens aber, wenn die Schwangerschaft bereits besteht, muss die Ernährung unbedingt umgestellt werden. Während also bei Nikotin, Alkohol und Drogen während der Schwangerschaft vielen Frauen klar ist, dass und weshalb sie darauf verzichten müssen, ist das bei folgenden Lebensmitteln nicht immer der Fall. Auch sie stehen aber auf der Tabu-Liste für schwangere Frauen:

Rohe tierische Produkte

Rohe tierische Produkte wie rohe Eier, rohes Fleisch, roher Fisch oder Rohmilchkäse dürfen nicht verzehrt werden. Schlimmstenfalls enthalten diese nämlich Listerien, welche eine Listeriose auslösen können, die wiederum tödlich für ungeborene oder neugeborene Kinder enden kann. Weiterhin kann durch gewisse Parasiten in rohen tierischen Produkten eine Toxoplasmos hervorgerufen werden. Für gesunde sowie erwachsene Menschen ist das meist nicht schlimmer als eine normale Grippe, doch in der Schwangerschaft kann sie Fehlgeburten herbeiführen oder schwerste gesundheitliche Schäden beim Ungeborenen nach sich ziehen. Die Toxoplasmose kann übrigens auch durch den Kontakt mit Katzenkot übertragen werden. Schwangere Frauen sollten bei der Gartenarbeit sowie der Reinigung eines Katzenklos daher stets Handschuhe tragen.

Rohes Obst und Gemüse

Rohes Obst und Gemüse ist zwar während der Schwangerschaft erlaubt – beziehungsweise als Nährstofflieferant sogar unverzichtbar – sollte aber stets sorgfältig abgewaschen werden. Gerade für ungeborene Kinder in der Entwicklungsphase, sind eventuelle Rückstände von Pestiziden & Co nämlich äußerst ungesund. Zudem können sich hier ebenfalls die gefährlichen Listerien einschleichen.

Leber und Innereien

Leber und Innereien sollten auch dann gemieden werden, wenn sie gut durchgekocht beziehungsweise -gegart wurden. Denn in den Organen reichern sich häufig Schadstoffe in höherer Konzentration an und können somit für den Embryo schädlich sein. Zudem enthält Leber überdurchschnittlich viel Vitamin A. Schnell kann es durch deren Genuss daher zu einer Überdosierung kommen. Bei diesem Vitamin kommt es auf die richtige Dosierung an, denn sowohl zu wenig als eben auch zu viel Vitamin A kann für Mutter und Kind schlimme Folgen haben. Eine Überdosierung kann Geburtsfehler und Missbildungen nach sich ziehen. Zu verzichten ist demnach auch auf die Einnahme von Vitamin A Präparaten.

Sprossen und Keimlinge

Sprossen und Keimlinge sollten vor dem Verzehr stets erhitzt werden. Da es sich um leicht verderbliche Lebensmittel handelt, kommen auch hier Listerien überproportional häufig vor. Das gilt sowohl für rohe als auch für selbst gezogene Sprossen. Durch das Erhitzen werden eventuelle Erreger aber abgetötet, sodass die Sprossen oder Keimlinge dann wieder bedenkenlos verzehrt werden dürfen – auch in der Schwangerschaft.

Waldpilze

Waldpilze sind zwar köstlich, sollten von schwangeren Frauen aber ebenfalls gemieden werden. Der Grund dafür liegt an den Schadstoffen, welche in solchen Pilzen angereichert sein können. Da diese jedoch in kleineren Mengen als unbedenklich gelten, kann alternativ auf Zuchtpilze zurückgegriffen werden. Sie sind in der Regel schadstoffärmer. Auf Nummer sicher gehen werdende Mütter jedoch, wenn sie für einige Monate auf Pilze verzichten.

Gewürze und Kräuter

Gewürze und Kräuter werden normalerweise in kleinen Mengen verwendet und gelten dann ebenfalls als unbedenklich. Allerdings wird Zimt, Petersilie und Liebstöckel nachgesagt, die Gebärmutter zu stimulieren. Dadurch könnte eine Frühgeburt ausgelöst werden. Vorsicht ist somit vor allem beim Genuss von Tee geboten. Weiterhin sollten Schwangere nicht mehr als 50 Gramm Lakritze pro Tag zu sich nehmen.

Verbotene Getränke in der Schwangerschaft

Aber nicht nur Tee, sondern auch andere Getränken sollten schwangere Frauen nur in Maßen genießen. Dazu gehören koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Kakao, Grüner Tee oder Coca Cola. Letztere ist auch aufgrund des hohen Zuckergehaltes nicht zu empfehlen. Alkohol ist – wie bereits erwähnt – tabu. Das gilt auch für kleine Mengen!

Bitter Lemon und Tonic Water enthalten Chinin. Sie dürfen zwar genossen werden, aber ebenfalls nur äußerst begrenzt. Am besten ist es, den Durst einfach mit Wasser zu löschen. Übrigens sollten Schwangere mindestens zwei Liter pro Tag trinken, denn durch das steigende Blutvolumen sowie das Fruchtwasser haben sie einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf.

Waren diese Tipps hilfreich? Dann teile den Artikel bitte mit anderen Hausfrauen im Internet! DANKE ♥


 

 


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

© 2007-2019 schillmann.com
Hosted by elitedomains.de & digitalocean.com