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10 Tipps fürs Schwimmbad und den Badesee

Tipps zum Baden & ins Schwimmbad gehen
Tipps zum Baden & ins Schwimmbad gehen

Die Sonne brennt, der Schweiß tropft, doch glücklicherweise steht das Wochenende vor der Tür! Nun heißt es, sich in die Badesachen werfen, die Picknickdecke einpacken und alle Freunde zum gemeinsamen Schwimmbadbesuch zusammentrommeln. Wir haben die besten Tipps fürs Schwimmbad und den Badesee gesammelt.

Baden im Schwimmbad oder Badesee?

Was ist die bessere Badelocation? Nicht jeder mag das Baden im öffentlichen Badesee. Denn wer weiß, was sich am Grund des Gewässers befindet und welch komische Tiere einen an den Füßen killern. Daher ist ein Besuch im Schwimmbad eine sehr gute und gern gewählte Alternative. Doch bevor man sich mutig vom Dreimeter-Turm wagt oder seine Bahnen im Becken zieht, sollte man einige Dinge beachten, die vor und nach dem Baden besonders wichtig sind. Wir geben allen Wasserfreunden hier einige Tipps, damit das warme Wochenende im Freibad ein voller Erfolg und ohne Nachwirkungen bleibt. Ebenso kannst du einige der Tipps nutzen, falls du den Badesee bevorzugst.

Badesachen packen

Für einen angenehmen Strandaufenthalt ist die Mitnahme einer größeren Decke eigentlich unabdingbar. Schließlich möchte man sich nicht die ganze Zeit in den Sand setzen, zumal dieser bei hohen Außentemperaturen recht heiß werden kann. Ein Ball, Bücher, Zeitschriften oder ein paar Gesellschaftsspiele können die Zeit vertreiben. Ebenso achte auf jeden Fall darauf, ausreichend Flüssigkeit mitzunehmen. Da man nach einem längeren Aufenthalt im Wasser schnell von Heißhunger attackiert werden kann, gehören auch ein paar kleine Snacks, Obst, Kekse oder geschmierte Brote ins Gepäck. Für ihre Aufbewahrung ist eine Kühlbox anzuraten. Hingegen lasse teure Wertsachen besser zu Hause. Und schon kann es los zum Badesee oder ins Schwimmbad. Dort solltest du folgende Dinge beachten:

1) Im Schwimmbad ist eine Dusche vorab ratsam

Wer ungeduscht ins Wasser springt, der versetzt nicht nur seinen Körper einen kurzen Kälteschock, sondern sorgt auch dafür, dass sich Keime, Schweiß, Dreck und Kosmetikreste im Schwimmbecken ausbreiten. Zwar beinhaltet das Wasser desinfizierendes Chlor, dennoch kann dieses bei mehreren Tausend Besuchern keine 100 prozentige Wirkung erzielen. Also vor dem Baden schnell unter die Dusche springen und dann kann nach Lust und Laune geplanscht werden. Denn der Badesee oder das Schwimmen im Schwimmbad sind eine von vielen tollen Freizeitaktivitäten im Sommer.

2) Immer langsam ins Wasser gehen

Ebenso sorgt eine kühlende Dusche vorab nicht nur für sauberes Schwimmwasser, sondern tut auch gut und gewöhnt den Körper an die kühlen Temperaturen. Dennoch empfiehlt es sich, langsam ins Wasser zu steigen, denn der Blutdruck kann mit schnell wechselnden Temperaturen nur schwer umgehen. Wenn du bei 40 Grad Hitze in die kalten Fluten springst, erhöht sich der Blutdruck zu schnell. Dann könnten sich die Gefäße verengen und das Herz belasten. Demnach versuche Kreislaufprobleme im Sommer zu verhindern.

3) Fußpilz in Sammelduschen im Schwimmbad vermeiden

Was bei einem Besuch im Schwimmbad unbedingt in die Tasche gehört, sind Badelatschen. Denn gerade in den sanitären Anlagen, wie Toiletten oder Sammelduschen fangen sich Badegäste schnell einen lästigen Fußpilz ein. Und das ist mit geeignetem Schuhwerk ganz einfach zu vermeiden. Falls es doch zum einem Befall kommt, solltest du den Fußpilz schnell behandeln, um den Rest des Sommers genießen zu können.

Welche Mittel helfen gegen Fußpilz?

Wenn du den Fußpilz schnell bemerkst und behandelst, können natürliche Hausmittel ausreichen. Beispielsweise helfen Teebaumöl, Knoblauch oder Backpulver. Ansonsten kannst du dir ein passendes Mittel gegen Fußpilz aus der Apotheke besorgen.

4) Am Badesee bei Hitze Sonnencreme und Flüssigkeit

Ganz egal, ob man sich den ganzen Tag auf der Luftmatratze im Wasser räkelt oder auf der Wiese unter dem Sonnenschirm liegt – Sonnencreme ist ein absolutes Muss bei knallender Sonne, um einen Sonnenbrand vermeiden zu können. Hier gilt: Je höher der Lichtschutzfaktor, desto besser! Es ist zu empfehlen, sich bereits vor der Abfahrt im heimischen Badezimmer einzucremen. Das raubt keine wertvolle Strandzeit und erlaubt auch größere Achtsamkeit.

Wenn der Sonnenbrand erst einmal da ist, dann ist das Leid groß. Dann ist es wichtig den Sonnenbrand richtig zu behandeln. Natürlich ist es auch wichtig, ausreichend zu trinken, um dem Körper auch von innen Abkühlung zu verschaffen. Dabei ist die Rede von Wasser oder kalten Tees, nicht von Bier oder Sangria. Wer übermäßige UV-Belastung vermeiden möchte, der besucht den Badesee am besten vormittags bis etwa 11 Uhr oder nachmittags ab 15 Uhr. Falls vorhanden, kann auch die Mitnahme eines kleinen Sonnenschirmes nicht verkehrt sein.

5) Gut Abduschen und Eincremen

Das Baden in Chlorwasser kann zu Hautreizungen führen. Daher ist es wichtig, dass man sich nach einer gründlichen Dusche gut eincremt, bevor man sich auf den Nachhauseweg macht. So bleibt deine Haut trotz der Strapazen geschmeidig. Hierzu lies auch Tipps für zarte und schöne Haut.

6) Augen im Schwimmbad Schützen

Auch deine Augen solltest du im Sommer schützen. Demnach trage eine hochwertige Sonnenbrille, um schädliche UV-Strahlung abzuhalten. Und wenn du gerne im Wasser tauchst, benutze eine Taucherbrille oder Schwimmbrille. Somit kannst du gereizte Augen verhindern und eine Bindehautentzündung vorbeugen.

7) Ein gefüllter Picknickkorb für den Badesee

Es ist grundsätzlich nicht verboten, im Freibad seinen eigens zubereiteten Salat oder die selbst gemachten Brötchen zu verspeisen und ein perfektes Picknick abzuhalten. Dennoch ist es nicht immer gerne gesehen. Denn viele Badegäste nehmen es mit der Müllbeseitigung nämlich nicht so ernst und lassen ihre Dosen, Papierreste und Plastikgeschirr einfach an Ort und Stelle liegen. Außerdem werden durch den Geruch der Nahrungsmittel oft Wespen angezogen, was andere Badegäste stören könnte. In Schwimmbädern befinden sich fast immer kleine Kioske oder Restaurants, in denen man leckere Speisen kaufen und verzehren kann. Letztendlich ist es dir und deinen Vorlieben überlassen für was du dich entscheidest.

8) Nasse Kleidung wechseln

Nach dem Besuch im Schwimmbad oder Badesee solltest du schnell die nasse Kleidung wechseln, sofern sie nicht schon getrocknet ist. Denn Keime lieben feuchte Orte. Und das kann vor allem für Frauen zum Problem werden. Denn Keime können eine Blasenentzündung hervorrufen. Wenn du nach dem Besuch im Schwimmbad oder Badesee mit einer Blasenentzündung zu kämpfen hast ist das gar nicht schön und der Besuch am nächsten Tag hat sich auch erledigt. Damit du schnell wieder ins Schwimmbad kannst, nutze unsere Tipps zur Bekämpfung der Blasenentzündung.

9) Immer Kinder beaufsichtigen

Alle Badegäste, die kleinere Kinder dabei haben, sind für ihre Sprösslinge verantwortlich. Nichtschwimmer sollten nur mit Schwimmflügeln ins Becken gehen und beaufsichtigt werden. Denn auch wenn die Badeaufsicht aufpassen sollte, sehen mehrere Augen einfach mehr. Und nur so kannst du deine Kinder vor Gefahren im Alltag schützen.

10) Wenn das Wetter nicht mitspielt im Schwimmbad

Ein bisschen Regen schadet niemanden, auch keinen Badegästen, die im Wasser herumtollen. Wenn jedoch ein Gewitter im Anmarsch sein sollte, muss jeder Wassernarr unverzüglich das Becken verlassen und sich so aus der Gefahr bringen. Denn wenn ein Blitz ins Wasser einschlägt, führt dies zu starken Verbrennungen und mitunter auch zum Herzstillstand. Gleichfalls sind bei starkem Wind Sonnenschirme und Klappstühle sofort einzuräumen, damit sie kein gefährliches Geschoss für andere Gäste werden.

Nicht allen Gefühlen freien Lauf lassen

Eine Badeanstalt ist ein öffentlicher Platz für alle Menschen jeden Alters. Es ist daher untersagt, sich im Wasser oder auch auf der Liegewiese seinen sexuellen Gefühlen hinzugeben. Intimitäten sollten bis nach dem Besuch im Schwimmbad warten!

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