Endlich – das Baby ist da! Doch es wirkt so klein und zerbrechlich. Deshalb haben nutze wertvolle Tipps für neugeborene Babys. Somit bist du selbstsicherer im Umgang mit den Kleinen und sorgst für angemessenen Schutz.

Das erste Mal Mutter

Für Erstgebärende ist das ganze Leben plötzlich auf den Kopf gestellt. Fragen über Fragen rasen durch den Kopf. Welche Grundausstattung fürs Baby ist ausreichend, ist das Kinderzimmer tatsächlich so richtig? Wie kann ich Allergien und Unverträglichkeiten schon im Keim ersticken, welche Nahrung ist gesund, was darf mein Baby trinken, essen und wie viel soll es schlafen? Ist das Bettchen zu weich, oder ist der Maxi-Cosi zu hart. Die Aufzählung der Gedanken und Sorgen einer werdenden Mutter geht ins Unermessliche. Dabei wird die Kommunikation zwischen Kind und Eltern mit dem richtigen Feingefühl gut funktionieren.

Sicherer Umgang mit neugeborenen Babys

Wenn das neugeborene Baby da ist, ändert sich einiges für die Eltern. Nicht nur weniger Schlaf und mehr Trubel kehrt ins Haus ein, auch neue Gewohnheiten stellen sich ein. Dabei müssen die frisch gewordenen Eltern noch viel lernen. Dabei kann euch folgendes Wissen und wertvolle Tipps den sicheren Umgang mit euren Baby erleichtern.

1) Unterstützung zulassen

In den ersten Lebensphasen sind die Eltern besonders gefordert und rund um die Uhr auf Bereitschaft. Dabei will man alles gut und richtig machen. Das kann sehr anstrengend sein. Ein stundenlang schreiendes Baby, sollte und kann man, wenn die Nerven schon so blank liegen, auch mal geschützt und sicher in einen anderen Raum legen, um für eine gewisse Zeit aus der Situation zu kommen. Somit findet man neue Kraft.

Gleichfalls kannst du dir Hilfe in Form von Großeltern oder Freunden holen. Dann können dir diese das Kind eine Weile abnehmen. In der Zeit kannst du wichtige Dinge erledigen oder dich ausruhen. Ebenfalls kann dich eine Haushaltshilfe im Alltag unterstützen, indem diese gewisse Haushaltsarbeiten übernimmt. Du musst dich nur trauen, zu fragen. Wie man derartige Hilfen organisiert, ist auch immer wieder Gegenstand von Vorbereitungskursen auf die werdende Mutterschaft.

2) Informative Bücher lesen

Am besten ist es, wenn du dir gleich gute Lektüren zulegst und diese sorgfältig liest. Zudem nimm ruhig gute Ratschläge von Mutter und Großmutter an. Schließlich sprechen sie aus Erfahrung. Aber keine Sorge, du wirst instinktiv, aus dem Bauch heraus handeln. Und das ist meistens als Mutter richtig. Das Vorwissen kann dir helfen Brauchbares und Unbrauchbares für dich und dein Kind zu filtern. In solchen Lektüren erfährst du alles zur Erstausstattung für dein Baby, sowie welche Schlafumgebung für Babys die richtige ist und vieles mehr.

3) Seife vermeiden bei Babys und Neugeborenen

So sind beispielsweise viele der eigenen täglichen Hygiene- und Pflegeroutinen mit den unterschiedlichsten Produkten bei Babys überflüssig. Daher ist es wichtig, die Anwendung von Seife und anderen Pflegeprodukten bei Babys und Neugeborenen zu vermeiden. Dabei gilt dies insbesondere für die erste 12 Monate. Wenn hartnäckige Schmutz im Windelbereich entfernt werden muss, sollte auf zarte Reiniger ohne künstliche Inhaltsstoffe zurückgegriffen werden. Darüber hinaus lies, wie du dein Baby im Winter schützen kannst.

Apothekerin Franziska Utzinger über sinnvolle Babypflege:
„Weniger ist mehr, lautet die Devise, denn ein Baby wird – außer im Genitalbereich – nicht wirklich schmutzig. Daher reicht es, täglich als Morgen- oder Abendroutine das Kleine mit einem weichen Lappen und lauwarmem, klarem Wasser die Hautfalten und Beugen unter den Armen und hinter den ­Ohren abzuwischen. Damit der natürliche Säureschutzmantel der Haut nicht angegriffen wird, das Kleine am Anfang nur einmal in der Woche baden.“

4) Babys richtig Baden

Die meisten Babys baden sehr gerne, da sie das warme Wasser an die Zeit in Mamis Bauch erinnert. So übt ein Bad in warmem Wasser zumeist einen entspannenden und beruhigenden Effekt aus. Doch wann bade ich das Baby das erste mal? Sobald der Nabel abgeheilt ist, kannst du dein Baby in einer Babybadewanne oder einem Badeeimer baden. Die Badetemperatur sollte bei 36 oder 37 Grad liegen.

Ebenfalls kannst du dem Wasser milde Badeöle oder Öl-Lotion-Bäder zusetzen. Oder verwende reines Mandelöl aus der Apotheke. Durch diese Zusätze wird das Austrocknen der Haut vermieden. Jedoch solltest du die Badezusätze nur sparsam dosieren, um die Haut nicht unnötig zu belasten. Da Babys noch nicht wirklich schmutzig werden, reicht das zur Reinigung vollkommen aus. Zudem beachte die folgende Anleitung zum Baby baden:

Verschiedene Arten das Baby zu baden:Anleitung zum Baden:
Baby in der Wanne Baden:Umfasse mit deiner Hand sanft den Oberarm des Babys (zur Schulter hin) so, dass der Nacken des Kindes auf deinem Unterarm liegt (so stabilisierst du den Kopf). Nun kannst du das Kind sicher halten und es gleichzeitig mit der anderen Hand waschen.
Baden im Badeeimer:Hier musst du den Kopf des Kindes sanft mit beiden Händen halten und stabilisieren. Ein Kind in einem Badeeimer zu waschen ist allerdings schwieriger als in der Wanne, da du den Körper schwerer erreichen kannst.
Weitere Tipps:Für beide Varianten gilt: stelle den Badebehälter so auf, dass du das Kind bequem darin baden kannst, ohne selbst eine verkrampfte Haltung einnehmen zu müssen. Dann sollte die Badezeit nur 5-10 Minuten betragen. Außerdem solltest du dein Baby nicht öfter als max. 3x in der Woche baden. Nach dem Bad sollte die Haut des Babys vorsichtig mit einem weichen Handtuch trocken getupft werden. Sofern du einen ölhaltigen Badezusatz verwendet hast, musst du das Baby nach dem Bad nicht noch zusätzlich eincremen.

5) Babynase nur in Ausnahmefällen reinigen

Grundsätzlich reinigt sich die Nase des Babys von selbst. Daher ist eine Säuberung der Nasenlöcher in der Regel nicht notwendig. Jedoch kann es mal vorkommen, dass sich Sekrete an den Nasenlöchern etwas verkrusten oder dass sich dickliches Sekret nicht einfach löst, sondern in den Nasenlöchern sitzt. Bei Sekretbildung dieser Art solltest du natürlich immer einen Arzt aufsuchen, um eine eine eventuell vorliegende Erkrankung des Babys zu erkennen und behandeln zu lassen.

Wenn du in so einem Fall die Nase säubern möchtest, achte darauf, dass du neugeborenen Babys dabei nicht die Luftzufuhr nimmst. Demnach reinige die Nasenlöcher sanft und vorsichtig mit der Spitze eines zusammengedrehten sauberen Zellstofftuchzipfels. Und die äußerlichen Krusten des Sekrets kannst du mit etwas lauwarmen, abgekochten Wasser und einem Waschlappen aufweichen und entfernen. Anschließend die Haut wieder gut trocknen. Hierzu beachte auch natürliche Hausmittel gegen Schnupfen.

6) Keine verschluckbaren Gegenstände in die Nähe des Babys

Babys erforschen alles mit dem Mund. Dabei ist ihr Geschmacks- und Geruchssinn noch so sensibel, dass ein Baby zwischen der Milch der Mutter und der Milch einer anderen Frau unterscheiden kann. Folglich stecken Babys ungefähr zwischen dem 4. und dem 9. Lebensmonat am liebsten alles in den Mund. Somit können sie mit der Zunge schmecken und ertasten. Aus diesem Grund solltest du niemals spitze, scharfkantige oder verschluckbare Gegenstände in der greifbaren Nähe deines Babys liegen lassen. Eine Binsenweisheit, die aber leider immer wieder vergessen wird! Daher ist ein guter Ort für dein Baby die Spieldecke, da hast du es gut im Blick. Ebenfalls beachte nützliche Tipps zum Windeln wechseln und wickeln.

7) Kokosöl zum Zeckenschutz bei Babys

Zum Zeckenschutz bei Babys und Kleinkindern empfiehlt sich die Verwendung von Kokosöl. Denn Kokosöl schützt effektiv vor Zeckenbefall bei Kindern und neugeborenen Babys. Hierzu muss man die Haut lediglich mit nativem-BIO Kokosöl einreiben. Der intensive Duft des Kokosöls schreckt die Zecken ab. Hinzu kommt, das eine ölige Haut ganz schwer zu durchdringen ist von den Zecken. Denn Zecken schaffen es nicht, sich in die geölte Haut einzunisten.

8) Regelmäßige Arztbesuche sind ein Muss

Besonders die bekannten Untersuchungen, die speziell für Babys und Kleinkinder ausgerichtet sind, solltest du auf jeden Fall einhalten und durchführen lassen. So ersparst du dir die Sorgen, dass das Kind womöglich erkrankt ist, oder schon über einen längeren Zeitraum mit einer ganz bestimmten Erkrankung kämpft. Kinderärzte achten sehr auf das Wohlergehen der Kinder und führen diese Untersuchung standardisiert durch. Generell ist eine Gesundheitscheck als Vorsorge für Alt und Jung wichtig.