Nach einen langen und dunklen Winter, ist es Zeit für den Frühjahrsputz. Dabei starten einige Menschen sehr motiviert, während andere sich versuchen zu drücken. Doch mit unseren Frühjahrsputz Tipps und einer Checkliste wird dein nächster Frühjahrsputz entspannter.

Damit man sich wieder wohlfühlt in den eigenen Wänden, startet man ins neue Jahr meist mit einen Frühjahrsputz. Dann wird alles gereinigt, was schon lange nicht mehr geputzt wurde. Daher wartet viel Arbeit auf dich. Doch unsere Tipps und Tricks zum Wohnung putzen helfen dir Zeit und Ärgernis zu ersparen.

Warum macht man einen Frühjahrsputz?

Scheinbar hat der Frühjahrsputz eine lange Tradition. Denn es wird davon ausgegangen, dass bereits die Menschen im Mittelalter den Frühling zum Putzen nutzten. Da es im Winter meist sehr kalt war und die Türen geschlossen blieben, sammelt sich über diese Zeit einiges an Schmutz im Haus. Daher begann das ausgiebige Putzen mit besseren Wetter, wie im Frühling. Ebenfalls heißt es, dass die Römer im Februar alles reinigten. Denn das lateinische Wort februare bedeutet reinigen. Damit das Putzen zuhause entspannter ist, lies auch unsere Tipps zum Küche putzen.

Wann sollte man einen Frühjahrsputz machen?

Ein genaues Datum gibt es für den Frühjahrsputz nicht. Jedoch bieten sich Ende Februar und der März gut für ein Putzwochenende an. Ebenso beginnen viele damit, sobald das Wetter ein wenig besser wird.

Frühjahrsputz Tipps und Checkliste

Damit dein geplanter Großputz im Frühling zum Erfolg wird, haben wir dir die wichtigsten Tipps zusammen getragen. Da ein planloses beginnen meist nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt, lohnt es sich planerisch an die Sache ranzugehen. Dann kannst du Stück für Stück alles abarbeiten ohne erschöpft zu sein. Zudem hat das Frühjahrsputzen auch eine positive Wirkung auf deine Psyche. Hierzu beachte auch unsere Tipps zur Frühjahrsmüdigkeit bekämpfen.

„Es gibt eine große psychologische Komponente beim Frühjahrsputz und Ordnung schaffen. Wir empfinden das auch in der Seele als Wohlgefühl und fühlen uns innerlich stärker und geordneter. Folglich kann das Putzen sogar gegen frühe Phasen der Depression wirken. Denn der größte Feind der Depression ist Aktivität. Aber man muss aufpassen, dass man sich mit einem Hausputz nicht überfordert.“

Psychologin Natalia Ölsböck über den Frühjahrsputz

1) Einen Putzplan erstellen

Es muss nicht alles auf einmal passieren. Wenn du den Frühjahrsputz nicht an einem Tag oder Wochenende durchziehen willst, kannst du auch eine Woche einplanen. Dabei solltest du im voraus einen Putzplan erstellen. Somit kannst du eine sinnvolle Reihenfolge der Tätigkeiten festlegen und etwas Entspannung zwischendurch lassen. Auch die Motivation profitiert davon, wenn im Vorfeld ein klares Ziel und ein strukturierter Plan festgesetzt werden. Zudem solltest du für deine Frühjahrsputz Checkliste auch überlegen welche Reinigungsmittel du benötigst. Folglich kannst du den Einkauf rechtzeitig abschließen. Folglich die wichtigsten Hilfsmittel im Überblick. Darüber hinaus beachte unsere Anleitung zum Badezimmer putzen.

  • Gummihandschuhe zum Hände schützen und ggf. eine Kittelschürze
  • Reinigungsmittel (chemisch oder natürlich)
  • Besen, Handfeger und Wischmopp
  • Einen großen Eimer
  • Ggf. große Mülltüten
  • Staubwedel oder Tücher

2) Reihenfolge festlegen für den Frühjahrsputz

Wenn du alle Utensilien beisammen hast, kann es losgehen. Dann solltest du zunächst die Wohnung aufräumen, Fenster putzen, Staubwischen und einzelne Geräte, wie z.B. den Backofen reinigen. Dabei solltest du dich in jedem Zimmer von oben nach unten arbeiten. Folglich wird zum Schluss der Boden gesaugt und gewischt. Und nicht vergessen, deinen Frühjahrputz erledigst du nach deinen Tempo. Entweder an einem Tag oder innerhalb einer Woche. Dabei solltest du dir auch Ruhepausen gönnen.

3) Natürliche Hausmittel verwenden

Weniger ist mehr. Anstelle für jede Oberfläche einen eigenen Spezialreiniger ausfindig zu machen, kannst du natürliche Hausmittel, wie Essigessenz nutzen. Ebenso kannst du Zitronensäure verwenden oder das beliebte Hausmittel Natron. Denn hiermit lassen sich viele Oberflächen säubern. Dabei beseitigt Essigessenz Kalkspuren in Bad und Küche genauso gründlich wie die Erreger, die der Hund mit in die Wohnung trägt. Sogar Fenster können mit Essigwasser gereinigt werden. Gleichfalls gilt das für den Grill und Polstermöbel. Zudem ist dies eine gute Möglichkeit im Haushalt die Umwelt zu schützen.

4) Wischmopp mit Gummi ausstatten

Da du zum Schluss den Boden wischen musst, haben wir einen weiteren von vielen Frühjahrsputz Tipps für dich. Denn oft fallen Besen oder Wischmopp zu Boden wenn man diese kurz wo anlehnt. Damit du dich nicht unnötig oft bücken musst, nehme ein paar Küchengummis oder den abgeschnittenen Finger von einem alten Gummihandschuh. Anschließend ziehe diesen über den Stiel und fertig. Somit sind sie garantiert rutschfest und rückenschonend. Hierzu beachte auch unsere Tipps gegen Rückenschmerzen.

5) Heizkörper mit dem Föhn putzen

Heizung reinigen – na klar, diese kann man außen feucht wischen und dahinter mit dem Staubwedel so ein bisschen hier und da. Aber so richtig sauber ist sie dann immer noch nicht. Denn die einzelnen Öffnungen innen im Heizkörper sind nahezu unerreichbar. Sie sind zu eng, um mit der Hand hineinzulangen. Und hier kommt der Fön ins Spiel. Demnach lege zuerst ein feuchtes Tuch auf die Heizung, welches hinter der Heizung hinunterhängt. Anschließend wird von vorn mit dem Föhn der Staub dagegen geblasen – so bleibt der gesamt Dreck im Tuch hängen. Darüber hinaus beachte auch unsere weiteren Tipps zum Staubwischen und Spinnweben entfernen. Und falls du mit einem Kamin heizen tust, dann beachte auch clevere Tipps zum Kamin reinigen.

Mit einfachen Tricks einen entspannten FRühjahrsputz erledigen.

6) Gerüche neutralisieren

Mit dem Essigreiniger aus Tipp Nr. 3 hat zwar das Putzen gut geklappt, aber der beißende Geruch hängt immer noch in der Nase und im Raum? Dann tropfe ein paar Tropfen vom Lieblingsparfüm auf eine Glühbirne. Folglich verbreitet sich der Duft, wenn die Glühbirne eingeschaltet ist. Denn wenn sich die Birne erhitzt, verdampft das Parfüm und der Essigreiniger weicht einem wohligen Raumduft, der für das Wohlfühlen Zuhause so wichtig ist. Ebenso kannst du mit einfachen Mitteln Gerüche neutralisieren. Hierfür stelle z.B. Schalen mit Kaffee in der Wohnung auf. Oder erstelle deinen eigenes Raumspray.

Ist jetzt Zeit für Neues?

Während des Frühjahrsputz wird auch viel ausgemistet, ähnlich wie bei der Konmari Methode zum Aufräumen. Doch der Putz im Frühjahr darf nicht nur für die Beseitigung des Schmutzes in Betracht gezogen werden. Wenn du dich von einigen alten Möbeln, Klamotten oder anderen Dingen getrennt hast, darfst du dich auch mit ein zwei neuen Gegenständen belohnen. Natürlich nur wenn dir danach ist. Somit macht das Aufräumen gleich mehr Spaß und du hast eine gute Motivation. Darüber hinaus geben viele Anbieter im Frühjahr Rabatte. Somit kannst du deine Wohnung neu einrichten mit wenig Geld.

Häufige Fragen und Antworten

Warum macht man einen Frühjahrsputz?

Das Putzen im Frühling hat eine lange Tradition, schon im Mittelalter reinigte man das Haus vom Dreck, der sich über Winter angesammelt hat. Auch heute nutzt man diese Zeit, um gründlich sauber zu machen. Dabei kann das eine positive psychologische Komponente haben.

Wann sollte man einen Frühjahrsputz machen?

Es gibt kein festgelegtes Datum. Du entscheidest wann du genügend Motivation hast. Meist machen die Leute ihren Frühjahrsputz Ende Februar oder im März.

Was putze ich alles bei einem Frühjahrsputz?

In der Regel wird die ganze Wohnung geputzt. Jedes Zimmer wird aufgeräumt, gesaugt, und gewischt. Zudem werden Fenster geputzt und andere Geräte, wie der Kühlschrank oder Backofen gereinigt. Hierfür lohnt es sich eine Frühjahrsputz Checkliste zu erstellen. Somit kannst du Reihenfolge der Tätigkeiten festhalten.