Wir haben natürliche Hausmittel gegen Erkältung mit vielen Tipps aus Omas Zeiten und den neuesten Trends im Netz gesammelt. So kannst du die Erkältungskrankheit und Erkältungsbeschwerden natürlich lindern und heilen.

Erkältungsbeschwerden lindern

Im Herbst und Winter ist die typische Zeit für Erkältungskrankheiten. Unser Immunsystem ist dann zu schwach oder wir stecken uns in der Schule, auf der Arbeit oder von unseren Kindern mit gefährlichen Grippeviren an. Husten, Schnupfen, Heiserkeit und Halsschmerzen sind die Folge. Erkältungsbeschwerden machen uns zu schaffen. Wir können allerdings alternativ zur Schulmedizin natürliche Hausmittel gegen lästige Symptome von Erkältungskrankheiten probieren. Gerade dann, wenn du akut unter einer Erkältung oder einen Schnupfen leidest und keine Zeit hast zum Arzt zu gehen oder keine Chemie nehmen willst.

Ursachen für Erkältungen

Eine Erkältung wird durch Viren hervorgerufen. In der Regel handelt es sich um eine virale Infektion von Schleimhäuten in der Nase (Nasennebenhöhlenentzündung), im Rachen (Halsschmerzen) und in den Atemwegen (Lungenentzündung) oder Ohren (Nebenohrentzündung). Hierzu beachte natürliche Hausmittel zum Viren bekämpfen. Man erkältet sich oft in den nasskalten Jahreszeiten, also im Frühjahr, Herbst oder Winter. In dieser Zeit können die Viren leichter angreifen, weil das Immunsystem des Körpers in diesen Zeiten vielen Herausforderungen ausgesetzt sind. Erwachsene erkälten sich zwei- bis dreimal im Jahr, Kleinkinder und Babies sechs bis zu zehnmal im Jahr. Weitere Ursachen für Erkältungen sind folgende:

  • Virusinfektion im Blutkreislauf (leichte Grippe, echte Grippe, Fieber)
  • Bakterielle Entzündung der Atemwegen (Schnupfen, Ohrenschmerzen, Husten, Halsschmerzen)
  • Schwaches Immunsystem (Unterkühlung, schlechte Ernährung, Hygiene)

Symptome der Erkältung

Die Folge und Symptome dieser Erkältungskrankheiten als Infektion (oder grippale Infekte) sind Schnupfen (Rhinitis), Husten, Halsschmerzen, Gliederschmerzen oder Ohrenschmerzen. Im Vergleich zu solchen Erkältungen ist eine „echte“ Grippe (Influenza) viel gefährlicher und schlimmer.

Hausmittel helfen bei Erkältungen

Hausmittel bei Erkältung sind nach wie vor sehr beliebt. Wenn sich Schnupfen, Husten und Co. in den kühleren Monaten ankündigen, vertrauen viele Schnupfnasen auf die natürliche Wirkung der Hausmittel. Sie können bei einer Erkältung die Symptome lindern und den Körper dabei unterstützen, wieder gesund zu werden. Doch welche Mittel helfen bei einem grippalen Infekt (Erkältung) und warum? Wir stellen hier die besten Hausmittel bei Erkältung genauer vor. Darüber hinaus beachte Tipps zum Abwehrkräfte stärken und natürliche Hausmittel gegen eine Stirnhöhlenentzündung.

1) Heißes Fußbad wirkt weiteren Infektionen entgegen

Eine beginnende Erkältung macht sich oft zunächst durch ein Frösteln des gesamten Körpers bemerkbar. Wenn du das bemerkst, kannst du eine weitere Infektion durch ein heißes Fußbad verhindern. Ein solches Fußbad sollte zunächst eine Temperatur von 37 Grad Celsius haben. Dann wird nach und nach heißes Wasser dazugegossen bis die Temperatur auf 40 Grad angestiegen ist. Auf diese Weise wird der ganze Körper erwärmt. Nach ca. 10 – 15 Minuten die Füße gut abtrocknen, warme Socken anziehen und ab ins Bett.

2) Schwitzpackungen gegen die Beschwerden

Ein sehr bewährtes Hausmittel gegen Erkältungsbeschwerden, wenn du noch kein Fieber hast, ist eine heiße Schwitzpackung. Auf diese Weise kannst du, rechtzeitig angewendet, den fiesen Erkältungsausbruch verhindern. Es gibt verschiedene Formen der Schwitzpackung zum Trinken oder Auflegen.

3) Viel trinken bei Erkältungen

Du solltest vor allem darauf achten, dass du genügend Flüssigkeit zu dir nimmst, da der Körper durch eine erhöhte Körpertemperatur mehr Wasser verliert, welches ersetzt werden muss. Täglich sollten es mindestens zwei Liter sein. Außerdem sorgt die zusätzliche Flüssigkeitszufuhr dafür, dass sich vorhandener Schleim besser löst und abgehustet werden kann. Du solltest vor allem Wasser, Kräutertees oder auch mal eine heiße Brühe trinken. Das hilft dir, deinen Flüssigkeitshaushalt optimal zu halten. Nicht hilfreich sind hingegen alkohol- und koffeinhaltige Getränke wie Bier oder Kaffee, da diese dem Körper zusätzlich Wasser entziehen.

Welche Tees sind gut?

Dabei sind insbesondere Erkältungstees eine gute Wahl, wie echte Kamille. Solche flüssigen Kräuteraufgüsse spenden Wärme, befeuchten die Schleimhäute und wirken durch die enthaltenen Pflanzenstoffe und ätherischen Öle den Symptomen entgegen. Fünf wichtige Heilkräuter, die traditionell als Hausmittel bei Erkältung und in Tees zum Einsatz kommen, findest du hier:

Nützliche Heilkräuter bei Erkältungskrankheiten

Holunderblüten wirken schleimlösend und unterstützen das Immunsystem.
– Salbei findet durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften Anwendung bei Halsentzündungen.
– Thymian ist schleimlösend und hat sich bei festsitzendem Husten und Bronchitis bewährt.
– Lindenblüten kurbeln die Schweißproduktion an und kommen auch bei Fieber zum Einsatz.
– Kamillenblüten wirken beruhigend und entzündungshemmend.

4) Zitrussaft aktiviert die Abwehrkräfte

Besonders im Winter sind deine Abwehrkräfte geschwächt und du bist empfänglich für Erkältung und Grippe. Dagegen hilft es, morgens frisch gepressten Zitrussaft zu trinken. Das enthaltene Vitamin C stärkt die Abwehrkräfte und beugt lästigen Erkältungskrankheiten vor. Je nach Geschmack kannst du auch noch frischen Ingwer, Kurkuma oder auch für etwas Süße antibakteriell wirkenden Honig hinzufügen. Dieser löst sich besonders gut auf, wenn du den Zitrussaft mit etwas heißem Wasser vermengst.

5) Viel schlafen ist wichtig

Du solltest unbedingt auf ausreichenden und gesunden Schlaf achten. Das Immunsystem ist während des Schlafens besonders aktiv und arbeitet gegen die Erkältungskrankheit, weil dem Körper nichts ablenkt von seiner Aufgabe gegen die Erreger anzukämpfen.

6) Hühnersuppe als bewährtes Hausmittel bei Erkältung

Was Oma schon wusste: Hühnersuppe ist eine leicht bekömmliche Mahlzeit mit wohltuender Wirkung bei Erkältungsbeschwerden. Die Suppe wärmt von innen, gibt dem Körper Flüssigkeit zurück, die durch Schwitzen oder Fieber verloren gegangen ist, und liefert darüber hinaus wichtige Nährstoffe. In Studien wurde es mittlerweile sogar belegt, dass Hühnerbrühe genesungsfördernde Eigenschaften besitzt.

Die Inhaltsstoffe der Brühe sollen bestimmte weiße Blutkörperchen ausbremsen, die im Zuge einer Erkältung entstehen und für die Entzündungen an den Schleimhäuten mit verantwortlich sind. Am besten kochst du die Hühnersuppe frisch oder lässt dich bekochen. Wenn du keinen Koch oder eine Köchin daheim hast oder zu schwach auf den Beinen bist, kannst du auch zu einer Fertigsuppe aus dem Kühlregal oder der Dose greifen.

Wenn du dich vegetarisch oder vegan ernährst, gibt es auch Alternativen zur klassischen Hühnerbrühe. Ein tolles Rezept für vegane Hühnersuppe haben zum Beispiel die Kollegen von VeEatCookBake für dich. Die Inhaltsstoffe sind zwar andere als bei der klassischen Fleischsuppe, aber die wärmende und kräftigende Wirkung bleibt auch bei der vegetarischen Variante nicht aus.

7) Wickel bei Fieber und Husten gegen Erkältungsbeschwerden

Die verschiedenen Wickel sind ein gutes Hausmittel bei Erkältungskrankheiten – für Kinder wie für Erwachsene. Ein warmer Brustwickel mit Kartoffeln kann lindernd bei Husten oder Bronchitis wirken. Lauwarme Wadenwickel eignen sich dagegen zur Fiebersenkung. Und so geht’s:

Brustwickel mit Kartoffeln

Für einen Brustwickel benötigst du ein sauberes Leinentuch oder Geschirrtuch. Nach Bedarf kann der Wickel mehrmals täglich aufgelegt werden und verbleibt solange auf der Brust, wie es als angenehm empfunden wird (etwa 10 bis 15 Minuten). Dazu werden ein paar Kartoffeln mit Schale weichgekocht, anschließend auf das Tuch gegeben und mit einer Gabel zerdrückt. Schlag den Wickel zu einem kleinen Päckchen ein und lege ihn auf die Brust. Doch Vorsicht: Kartoffeln sind gute Wärmespeicher und zu Beginn der Anwendung sehr heiß! Teste vorab auf dem Handrücken aus, ob die Wärme angenehm auf der Haut ist.

Wadenwickel mit lauwarmen Wasser

Beachte vorab, dass ein Wadenwickel als Hausmittel bei Erkältungskrankheiten nur angewendet werden sollte, wenn du oder dein Kind nicht frösteln. Frieren ist in der Regel ein Hinweis darauf, dass das Fieber ansteigt. In dieser Phase sollte man keinen Wadenwickel auflegen. Nimm ein Leinen- oder Geschirrtuch und tauche es in lauwarmes Wasser ein. Anschließend wringst du das Tuch soweit aus, dass es nicht mehr stark tropft. Leg den Wickel fest um den Unterschenkel des ausgestreckten Beins. Ein großes Handtuch unter den Beinen verhindert das Durchnässen des Bettes oder der Couch. Belasse den Wadenwickel etwa für 5 Minuten am Körper. Generell können beide Beine zusammen umwickelt werden, oder aber abwechselnd. Letztere Methode ist schonender für den Kreislauf. Mach zwischen den einzelnen Anwendungen Pausen und brich die Auflage ab, wenn es unangenehm wird.

Warum muss das Wasser für die Wickel warm sein?

Kaltes Wasser kann den Kreislauf bei Erkältungsbeschwerden zusätzlich belasten, da der Temperaturunterschied zwischen Körper und Wickel zu groß ist. Deshalb verwendet man lauwarmes Wasser für einen Wadenwickel.

Video: Heiße Wadenwickel zum Schwitzen

Eine nützliche Methode gegen Erkältungsbeschwerden ist also das Nutzen heißer Wadenwickel. Wie du solche genau machst und was du in der Anwendung beachten musst, kannst du dir im folgenden Video der Klinik am Steigerwald auch im Bewegtbild ansehen:

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8) Inhalieren mit Kochsalz bei Erkältung

Ein Kopfdampfbad ist als Hausmittel bei Erkältungsbeschwerden, vor allem bei Husten und Schnupfen, empfehlenswert. Es befeuchtet die Schleimhäute, verflüssigt festes Sekret und löst den festsitzenden Schleim und ist somit ein echter Allrounder bei Erkältungsbeschwerden. Für eine Inhalation mit Salzwasser koch einen Liter Wasser auf und rühr neun Gramm unbehandeltes (Meer-)Salz ein. Lass das Wasser in einer Schüssel etwas abkühlen, bevor du deinen Kopf mit einem Handtuch bedeckst und den Dampf inhalierst. Atme dann den warmen Dampf für 5 bis 10 Minuten durch Mund und Nase tief ein und aus. Die Anwendung kann mehrmals täglich wiederholt werden.

Achtung bei der Inhalation mit Kochsalz!

Bitte beachte, dass bei der Inhalation von heißem Dampf eine hohe Verbrühgefahrt bei unsachgemäßem Umgang besteht. Lass Kinder daher niemals unbeaufsichtigt inhalieren.

9) Zwiebelsaft als natürlicher Hustensaft

Zwiebeln sind ein bewährtes Hausmittel gegen Husten bei Erkältungskrankheiten. Die darin enthaltenen ätherischen Öle haben abschwellende, schleimlösende und desinfizierende Wirkung. Bei Husten wird eine Zwiebel geschält und in Ringe geschnitten. Dann gebe diese in ein verschließbares Glas. Anschließend gieße zwei bis drei Esslöffel Honig oder Fenchelhonig darüber. Am besten setze den Zwiebelhustensaft über Nacht an, damit er genügend Flüssigkeit zieht. Am nächsten Morgen kannst du den Saft durchsieben und mehrmals über den Tag verteilt einen Teelöffel zu dir nehmen.

Video: Hustensaft aus Zwiebeln machen

Wie du Hustensaft zur Linderung von Erkältungsbeschwerden selber herstellen kannst, kannst du dir auch nochmal im folgenden Video ansehen. Allerdings kann Hustensaft auch mit anderen Hausmitteln hergestellt werden. Bei uns findest du eine detaillierte Anleitung zum Hustensaft selbst herzustellen mit den gängigen Methoden aus Omas Apotheke.

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10) Schwarzkümmelöl gegen Erkältung

Das gesunde Schwarzkümmelöl als Hausmittel hilft dir gegen Erkältungen. Denn die enthaltenen ätherischen Öle sorgen für eine schnelle Besserung der Symptome. Hierfür musst du das Öl inhalieren. Demnach gebe heißes Wasser in eine Schüssel. Danach gebe einige Tropfen des Schwarzkümmelöls hinzu und inhaliere den Dampf. Um den Effekt zu stärken, kannst du ein Handtuch über dein Kopf legen.

Erkältungsbeschwerden und Hausmittel im Überblick

In der folgenden Tabelle findest du zusätzlich zu dieser allgemeinen Übersicht nützliche Links zu Artikeln zu den einzelnen Erkältungskrankheiten. Dazu findest du die spezifisch abgestimmten Hausmittel, die bei der jeweiligen Krankheit helfen.

ErkältungskrankheitSymptomeNützliche Hausmittel bei der jeweiligen Krankheit
SchnupfenRotzen, Niesen, keine Luft durch die NaseHausmittel gegen Schnupfen, zum Beispiel eine Nasenspülung, heiße Milch mit Honig und Zitrone oder auch ein Erkältungsbad mit ätherischen Ölen.
HustenHustenanfälle, Schleimauswurf, chronisches HustenHausmittel gegen Husten, zum Beispiel Quarkwickel, feuchte Tücher oder auch Leinsamen.
HalsschmerzenKratzen im Hals, es tut beim Schlucken wehHausmittel gegen Halsschmerzen, unter Anderem diverse Wickel und verschiedene Flüssigkeiten zum Gurgeln.
GliederschmerzenAlle Glieder schmerzen, Mattheit, Schwächeanfälle, BewegungsmüdigkeitHausmittel gegen Gliederschmerzen, etwa Massagen, heiße Bäder oder spezielle (Dehn-)Übungen. Sollten die Gliederschmerzen sehr stark werden, suche besser einen Arzt auf.
FieberÜber 38 Grad, Hitzewallungen, Schmerzen, MüdigkeitHausmittel gegen Fieber sollten nur ergänzend eingesetzt werden. Hilfreich sind etwa Wadenwickel, Pfefferminze und absolute Bettruhe
GrippeAlle Symptome einer Erkältung können auftretenHausmittel gegen Grippe können nur ergänzend eingesetzt werden. Du solltest zum Arzt gehen, da Grippe eine Virusinfektion ist.

Zusätzlich: ToDo Liste bei Erkältungsbeschwerden

Wenn bei dir die Erkältung beginnt, ist es gut einige Dinge zu erledigen, um alle Ruhe für die Genesung zu haben. Außerdem solltest du einige Dinge beachten, um deine Erkältung schnell loszuwerden und in der Gesellschaft deine nötigen Pflichten dennoch aufs nötigste reduziert erfüllen zu können. Darüber hinaus beachte Tipps bei Erkältungen von Kleinkindern.

  • Du solltest zudem zwischen Grippe oder Erkältung unterscheiden. Sobald Du eine Grippe erkennst, ist ärztliche Begleitung wünschenswert.
  • Wenn du erhöhte Körpertemperaturen hast (ab 37,5 Grad) solltest du von vorbeugenden Maßnahmen absehen und ernsthafte Schritt in Erwägung ziehen und die Hausmittel auch sehr gewissenhaft und gründlich anwenden.
  • Bei erhöhter Körpertemperatur und Fieber von wärmenden Behandlungen wie Sauna oder Schwitzbad absehen und stattdessen auf kühlende Behandlungen übergehen. Spätestens bei Fieber solltest Du nur noch kühlen.
  • Wenn du zum Arzt gehst, sorge dafür, dass deine Krankschreibung noch am gleichen Tag zum Arbeitgeber geht. Entweder persönlich nach dem Arztbesucht abgeben oder am gleichen Tag per Post verschicken. Es ist deine Pflicht als Arbeitgeber die Krankschreibung unverzüglich beim Arbeitgeber einzureichen. Was weg ist, ist weg.
  • Bitte deinen Mann oder eine Freundin darum, dich für die wöchentlichen Termine mit deinen Kindern zu vertreten. Kümmere dich sonst rechtzeitig um eine Betreuungsalternative. Falls alle Stricke reißen, muss dein Kind eben auch zu Hause bleiben. Deine Gesundheit sollte nur in Ausnahmefällen erlauben, dass du dein Kind bei Wind, Schnee und Wetter betreust und dich um sie kümmerst.
  • Meide Menschenmassen und intimen Kontakt zu anderen. Du selbst hast jetzt viele Viren in deinem Körper und deine Atemwege sind entzündet. Die Bakterien und Viren gefährden ansonsten andere Menschen. Und du kannst weitere Viren und Bakterien bekommen, wenn du unter Leute gehst.

Positiven Aspekte einer Erkältung

Zwar sind eine Erkältung und ihre Begleiterscheinungen keine schöne Angelegenheit. Doch so eine Erkältung hat auch positive Aspekte für Körper und Geist:

  • Körperliche Bedeutung von Erkältungen: Zu den positiven Eigenschaften der Krankheit gehört zweifelsohne die Regenerierung des Körpers durch die Erkältung. Die Zwangspause führt dazu, dass der Körper sich reinigt und zur Ruhe kommt. Er erholt sich von den Strapazen des Alltags und der Berufswelt und möchte gepflegt werden. Durch Fieber und Entzündungen der Atemwege wird der Körper ausgeschwitzt und gereinigt von Innen. Nach der Erkältung fühlt sich vieles leichter an. Dann hast du wieder Kraft und Ausdauer wieder aktiv im Alltag zur Tat zu schreiten.
  • Seelische Bedeutung von Erkältungen: Auch wenn man daran nicht glaubt, so fällt doch auf, dass man nach einer Erkältungskrankheit mit einem neuen Selbst wieder zurückkommt ins Leben. Um diesen Effekt zu erzielen, lohnt es sich die Auszeit der Krankheit zu nutzen, um sich Fragen des eigenen Lebens zu stellen. Trauer und Schmerz passen eigentlich sehr gut zu dem Krankenbild und fühlen sich im Leid der Erkältung nicht mehr so schlimm an. Versuche die Krankheit als Chance zu sehen und nutze die Zeit der Krankheit, um dich von alten Dingen zu lösen und mit neuem Selbstbewusstsein in den Alltag zu starten.

Wann zum Arzt bei einer Erkältung?

Hausmittel bei Erkältung sind eine natürliche Maßnahme, den Körper bei der Genesung zu unterstützen. Sollten sich die Symptome allerdings nicht nach ein paar Tagen bessern oder hohes Fieber auftreten, dann solltest du zum Arzt gehen und dich untersuchen lassen. Möglicherweise sind dann Medikamente erforderlich, um gesund zu werden.

Häufige Fragen und Antworten

Was für Tee hilft bei Erkältung?

Viel trinken ist wichtig, wenn man Erkältungsbeschwerden hat. Tee ist da besonders gut. Er sorgt nicht nur für Flüssigkeitszufuhr, sondern fördert auch ein gesundes Schwitzen. Zudem können bestimmte Kräutertees die Genesung unterstützen – besonders gut sind Tees mit Holunderblüten, Salbei, Thymian, Lindenblüten oder
Kamillenblüten.

Wie inhaliert man richtig durch Mund oder Nase?

Wenn du Erkältungssymptomen mit Inhalation entgegenwirken möchtest, kannst du dies am besten mit heißem Salzwasser tun (9 Gramm Salz auf einen Liter kochendes Wasser). Lass das Wasser unbedingt etwas abkühlen, damit du dich nicht verbrühst.

Dann füllst du es in eine Schüssel, beugst dich darüber und bedeckst deinen Kopf mit einem Tuch. So bleibt der Dampf um deinen Kopf herum in der Luft und du kannst fünf bis zehn Minuten lang Tief durch Mund und Nase ein und aus atmen.

Was kann ich tun, damit eine Erkältung nicht ausbricht?

Es gibt viele nützliche Hausmittel, die dir bei einer Erkältung helfen können. Wenn du sie schon im Anfang bemerkst, kannst du sie damit oftmals im Keim ersticken. Du solltest unter anderem ausreichend viel schlafen, viel Tee und Wasser trinken, eine heiße (Hühner-)Suppe essen, dein Immunsystem mit Zitrusfrüchten (am besten mit Ingwer und Honig) boosten und ein heißes Fußbad nehmen.